| dermarkus |
Verfasst am: 27. Aug 2008 02:17 Titel: |
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Welches Vakuum du damit erreichst, hängt hauptsächlich noch von ganz anderen Einflussgrößen ab:
* von der verwendeten Pumpe: Willst du ein Vakuum von vielleicht 1 mbar bis 0,01 mbar erreichen, dann kann dir zum Beispiel eine Drehschieberpumpe dafür reichen. Möchtest du aber in den Ultrahoch-Vakuum-Bereich vorstoßen, dann musst du andere Pumpmethoden verwenden, zum Beispiel Turbomolekularpumpen, Ionengetterpumpen, Titansublimationspumpen, Kühlfallen, etc. , und das meist in Kombination mit Vorvakuumpumpen, die dann wieder zum Beispiel Drehschieberpumpen sein können.
* von den Wänden und den Oberflächen in deinem Vakuumbehälter: Auf diesen Oberflächen haften viele Gasmoleküle, solange die noch nicht rausgepumpt sind, sinkt der Druck irgendwann nicht mehr weiter. Deshalb muss man dann Ausheizen, um diese Teilchen von den Wänden abzubekommen. Das kann sehr langwierig sein.
* Je verwinkelter der Innenraum der Vakuumapparatur ist, umso schwieriger wird es, ihn auszupumpen. Denn wenn ein Teilchen sich mal von der Wand loslöst, und dann aber nicht geradlinig in die Pumpenöffnung fliegt, sondern nur bis zur nächsten Wand, auf der es dann wieder klebenbleibt, wird dadurch das Vakuum ja nicht besser.
* Je nachdem, welche Moleküle da in der Vakuumapparatur drin sind, ist es leichter oder schwieriger, sie herauszubekommen. Wassermoleküle zum Beispiel sind vergleichsweise unangenehm, weil sie relativ gut an den Wänden kleben.
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An was für ein Vakuum hast du konkret gedacht? (Welchen Druck brauchst du, was für Pumpen hast du zur Verfügung bzw. wolltest du verwenden, oder für was für einen Zweck soll es sein?) |
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