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Myon
Verfasst am: 05. Jan 2018 10:34
Titel:
Ja, daterio, Du hast ziemlich sicher recht mit Deiner Lösung. Es ist auch plausibel, dass das Reibungsmoment etwas höher ist, wenn die schwerere Masse langsam abgebremst wird, als im Fall, wo sie langsam beschleunigt.
daterio
Verfasst am: 05. Jan 2018 10:10
Titel:
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, ich werde in der Klausur, falls so eine Aufgabe drankommen sollte, dann einfach auf die Berechnungsweise behaaren. Denke einfach der Prof. hat in der Lösung einen Fehler, und hat a positiv eingesetzt, obwohl bei seinen verwendeten Kräftegleichungen a negativ eingesetzt werden musste. Wenn Zeit bleibt vor der Klausur werde ich Ihn noch einmal fragen und dann natürlich Rückmeldung geben.
GvC
Verfasst am: 05. Jan 2018 01:37
Titel:
VeryApe hat Folgendes geschrieben:
In dem geschilderten Fall c muß a negativ eingesetzt werden wie GVC sagt. da die schwere Masse nach oben beschleunigt, sie wird gebremst.
Das habe ich zwar so nicht gesagt, ist aber richtig. Ich habe nur die Argumentation von daterio wiedergegeben. Ich selber hätte anders argumentiert: Die negative Beschleunigung ergibt sich automatisch aus den physikalischen Grundlagen, hier aus der Geschwindigkeits-Zeit-Beziehung bei der gleichmäßig beschleunigten Bewegung.
Mit der Endgeschwindigkeit v
e
=0 ergibt sich
VeryApe
Verfasst am: 05. Jan 2018 00:48
Titel:
Die Gleichungen sind so angesetzt das a positiv wird wenn die schwere Masse nach unten becshleunigt und die leichtere noch oben beschleunigt.
In dem geschilderten Fall c muß a negativ eingesetzt werden wie GVC sagt. da die schwere Masse nach oben beschleunigt, sie wird gebremst.
Myon
Verfasst am: 05. Jan 2018 00:25
Titel:
Ja, das stimmt, a ist negativ. Da gibt’s ein Vorzeichenproblem. Das Problem ist, dass das Vorzeichen des Reibungsmoments in der 3. Gleichung nicht vom Vorzeichen der Beschleunigung, sondern vom Vorzeichen der Geschwindigkeit abhängt. Müsste man sich nochmals kurz überlegen, wie das ganz korrekt ist. Aber ich muss nun beim besten Willen schlafen gehen...
GvC
Verfasst am: 05. Jan 2018 00:09
Titel:
Myon hat Folgendes geschrieben:
Bei mir ergibt das aber die Musterlösung von etwa 0.11 Nm...?
... aber nur, wenn Du für a einen positiven Wert einsetzt. a ist aber, so die Argumentation von daterio, eindeutig negativ. Denn die Bewegung wird ja abgebremst.
Myon
Verfasst am: 04. Jan 2018 23:48
Titel:
Hmm... Bin von folgenden Gleichungen ausgegangen:
und habe erhalten:
Soweit ich das sehe, ist das dasselbe wie Dein Resultat. Bei mir ergibt das aber die Musterlösung von etwa 0.11 Nm...?
daterio
Verfasst am: 04. Jan 2018 15:54
Titel: Trägheitsbehaftete Rolle mit Reibung im Lager
Hallo Leute, habe eine Frage zu einer Aufgabe unserer Physikvorlesung.
Aufgabe: An dem einen Ende einer Schnur, die schlupffrei über eine Rolle läuft, hängt eine Masse von m1=3,8kg und an dem anderen Ende eine Masse von m2=3,4kg.
Die Rolle ist ein homogener, massiver Zylinder mit einem Radius von R0=0,03m und einer Masse von mRolle=0,8kg.
a) Fertigen Sie eine Skizze an und zeichnen Sie die Kräfte ein !
b) Wie groß wäre die Beschleunigung der beiden Massen, wenn das Lager der Rolle reibungsfrei wäre?
c) Tatsächlich stellt man fest, dass die schwerere Masse nach t = 6,2s zum Stillstand kommt, wenn man ihr eine nach unten gerichtete Geschwindigkeit von v0=0,20m/s verleiht. Wie groß ist das auf die Rolle wirkende durchschnittliche Reibungsmoment?
b habe ich korrekt mit a=0,516m/s^2 ; bei der c komme ich stets auf MReib=0,125Nm, die Lösung sagt 0,110Nm; habe die Beschleunigung negativ genommen, da sie ja entgegen der Bewegungsrichtung läuft; die an der Rolle greifenden Kräfte habe ich entlang der Bewegungsrichtung positiv gezählt (Fz1) und Fz2 negativ; Reibungsmoment in die selbe Richtung wie das von Fz2 "erzeugte" Drehmoment
Hier mal mein Lösungsweg:
http://www.bilder-upload.eu/upload/23bc0a-1515077320.png
Ich hoffe jemand kann mich auf meinen Fehler hinweisen, bzw. die Lösung gemeinsam widerlegen.
Freundliche Grüße und ein frohes neues Jahr!
Elec