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midran
Verfasst am: 27. Dez 2016 11:24
Titel:
ok, konnte meine Auswertung nun doch nicht anhängen, waren selbst als pdf zu groß.
Ich versuch sie einfach mal zu beschreiben.
Für Wasser 80c:
Sehr flache Parabel, sehr weit geöffneter Schenkel, wenn man die werte für 300 (für 100 und 200 war das gemessene Drehmoment 0) und 1000 rpm weglässt etwas oder leicht nach unten korrigiert durchaus eine Parabel.
Wasser bei 10c:
ebenfalls weit geöffnete Parabel ,wenn auch deutlich weniger weit als bei 80c.
Glycerin bei 10c:
eindeutige Gerade
Glycerin bei 80c:
ebenfalls wieder Parabelförmig weit geöffneter Schenkel, nicht so weit wie bei Wasser.
Ich vermute mal das man anhand meiner Beschreibung wenig darüber sagen kann.
Ich kann euch aber mal für jeden Graphen drei Punkte geben ,vielleicht hat ja jemand die Möglichkeit und Musse sich das durch den Taschenrechner oder sonstigen Programme zu vitalisieren.
Wasser 80c: P1(300/161) P2(600/418) P3(1000/928)
Wasser 10C:P1(200/161) P2(600/800) P3(1000/1670)
Glycerin 10c:P1(30/368) P2(60/750) P3(100/1284)
Glycerin 10C:P1(300/5190) P2(600/8550) P3(1000/13800)
Glycerin 80c:P1(300/525) P2(600/1452) P3(1000/3063)
Zu den Einheiten (n[min*10-1]/M[Mikrometer])
Ich wäre euch wirklich dankbar wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
midran
Verfasst am: 27. Dez 2016 10:42
Titel:
Also gut meine erste Beschreibung war doch etwas ungenau.
Ich habe zuerst die Viskosität von destilliertem wasser untersucht, unteranderem bei 10°C und 80°C welche jetzt erst mal die relevanten Temperaturen sind. Bei jeder Temperatur lief das Rotationsviskosimeter bei Drehzahlen zwischen 100-1000rpm.Dabei habe ich mir bei jeder Drehzahl die dynamische Viskosität die Scherrate und das Drehmoment notiert.
Anschließend habe ich das Rotationsviskosimeter gereinigt und getrocknet.
Und dann das ganze mit 86% Glycerin wiederholt.
Also auch wieder bei den Temperaturen 10°C und 80°C,
Jetzt aber habe ich das Rotationsviskosimeter bei bei Drehzahlen zwischen 10-100 rpm und 100-1000 rpm ,Erhöhung der Drehzahlen erfolgte in 10er bzw. 100er schritten automatisch durch das Steuerprogramm. Ich habe mir wieder
das Drehmoment, scherrate und dynamische Viskosität notiert.
Wenn man jetzt dem Gerät eine bestimmte Drehzahl vorgibt, und daraus folgend eine Winkelgeschwindigkeit w=2 pie *n
Muss der Motorantrieb ständig ein Drehmoment liefern um das Bremsende Drehmoment durch die Reibung zu kompensieren .Geht man jetzt davon aus das die Reibung zwischen wand und rotierendem Zylinder vernachlässigbar ist. Ist die einzige auftretende Reibungsquelle die Zähigkeit(Viskosität) der Flüssigkeit.
Und man kommt zu folgender Formel:
M=C*ÄTA*n
Wobei C eine Konstante ist ,welche man sich bei Newtonischen Flüssigkeiten aus der Geometrie des Rotationsviskosimeters errechnen kann.
Meiner Meinung nach sollte sich doch wenn ich M über n auftrage eine Gerade für Newtonische Flüssigkeit ergeben.
Ich füge meine Austragungen unten mal an.
Des weiteren:
1. steht für Hochschule ,(falls das wirklich gefragt war....)
2.ich vermute mal das die Restlichen 14 % des 86% Glycerin aus Wasser besteht.
3.Die Temperatur während den Messungen war konstant.
4.Ich habe den Versuch wie in der Anleitung angegeben durchgeführt.
5.Ich hoffe das ich eine schnelle Antwort bekomme, das sollte nicht unfreundlich rüberkommen und war auf keinen fall als Aufforderung zu verstehen.
Wenn mir also jemand weiterhelfen kann wäre ich sehr dankbar dafür.
Gruß midran
sockenschuss
Verfasst am: 26. Dez 2016 02:33
Titel:
Zitat:
die Viskosität von Destilliertem Wasser und 86% Glycerin mit Hilfe eines Rotationsviskosimeters bestimmt
Du misst die Viskosität von destilliertem Wasser und 86% Glycerin (Gemisch?)
Zitat:
Nur kommt bei meiner Auswertung für dest. Wasser bei 10c und 80c eine Parabel heraus, und bei Glycerin bei 10c eine Gerade.
dann wieder die Viskosität von Wasser bei 10°C und bei 80°C, in Abhängigkeit von der Schubspannung irgendwie, wobei du eine (oder vielleicht auch zwei?) Parabel(n) herausbekommst, über die du nichts Näheres kundtust (nach unten offen?) und zum Schluss noch die Viskosität von Glycerin (rein?) bei 10°C, in Abhängigkeit von der Schubspannung, wobei du eine Gerade herausbekommst?
Oder handelt es sich um eine Messung der Viskosität von Aquadest. einerseits und 86% Glycerin mit 14% Aquadest. andererseits, jeweils bei den genannten Temperaturen in Abhängigkeit von der Schubspannung?
Um das ganze perfekt zu machen, brauchst du am 1.Weihnachtsfeiertag eine schnelle Antwort auf die Frage wo du in deiner Annahme Falsch liegst.
Ich hab vier Fragen:
1) wofür steht HS? Hauptschule?
2) War deine Messung so präzise wie deine Bescheibungen derselben?
3) Hast du die Temperatur der Fluide Während der Messung genau Kontrolliert?
4) Wie sahen die beiden Parabeln (falls es zwei waren) genau aus? Unterschiede zwischen den beiden?
midran
Verfasst am: 25. Dez 2016 16:01
Titel: Viskositätsmessung über Rotationsviskosimeter
Hallo,
ich habe folgendes Problem, ich habe im Physik Praktikum an der HS, die Viskosität von Destilliertem Wasser und 86% Glycerin mit Hilfe eines Rotationsviskosimeters bestimmt.
Nun zu meinem Problem.
Zur Auswertung des Versuchs soll ich das Drehmoment des Rotationsviskosimeters welches direkt proportional zur Scherrate der Flüssigkeit ist in Abhängigkeit der Drehzahl auftragen. Und danach entscheiden ob die Flüssigkeit Newtonisch ist oder nicht.
In eine Formel gegossen sieht das dann so aus:
M(n)=c*Äta*n C=Gerätekonstante [m]
Nach der Formel sollte sich ja eigentlich ein linearer Zusammenhang für eine newtonsche Flüssigkeit ergeben.
Nur kommt bei meiner Auswertung für dest. Wasser bei 10c und 80c eine Parabel heraus, und bei Glycerin bei 10c eine Gerade.
Nun ist Wasser nun aber ja eindeutig eine Nektonische Flüssigkeit, und Glycerin wird als nicht newtonsch gelistet.
Jetzt meine eigentliche Frage wo liege ich in meiner Annahme FALSCH?
Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen grüßen
midran