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Feeder
Verfasst am: 28. Jul 2015 09:23
Titel:
Okay v erstehe werd ein 1-2 Tagen mal versuchen das mit den beiden Elektronen auszurechen ^^
TomS
Verfasst am: 26. Jul 2015 07:46
Titel:
Richtig.
Aber anstatt dieses Postulat einfach zu akzeptieren, kann man sich anhand der mathematischen Struktur der Theorie überlegen, was tatsächlich passiert. Ich halte das für sinnvoll.
DrStupid
Verfasst am: 25. Jul 2015 15:20
Titel:
TomS hat Folgendes geschrieben:
Der Grund für die Notwendigkeit eines Grenzübergangs liegt darin begründet, das "im Ruhesystem eines Photons" dessen Eigenzeit als Koordinatenzeit benutzt werden müsste.
Soweit brauch man gar nicht gehen. Das Ruhesystem eines Photons (im Vakuum) würde unmittelbar gegen das zweite Einsteinsche Postulat verstoßen.
TomS
Verfasst am: 25. Jul 2015 09:39
Titel:
Noch eine Anmerkung:
Aus Sicht eine ruhenden Beobachters bewegen sich die Photonen mit +c und -c; aus Sicht dieses Beobachters ist ihr Abstand 2ct.
Eine Relativgeschwindigkeit u darf aber nicht aus Sicht dieses Beobachters berechnet werden, sondern aus Sicht eines der beiden Photonen. Diese Berechnung muss für v < c durchführt werden mit abschließendem Grenzübergang v = c. Damit folgt für die Relativgeschwindigkeit u = c.
Wird oben angemerkt ist v = dx/dt, wobei x den Ort bzgl. eines Inertialsystems bezeichnet. Es ist nicht v = dD/dt mit einem Abstand D. Wenn die Relativgeschwindigkeit über den Abstand berechnet werden soll, dann ist dies nicht der Abstand bzgl. des ruhenden Beobachters, sondern wieder bzgl. eines Photons. Das muss wieder über einen Grenzübergang von v < c nach v = c erfolgen.
Der Grund für die Notwendigkeit eines Grenzübergangs liegt darin begründet, das "im Ruhesystem eines Photons" dessen Eigenzeit als Koordinatenzeit benutzt werden müsste. Diese Eigenzeit existiert jedoch nicht, bzw. sie ist immer T = 0 = const. D.h., dass sie als Koordinatenzeit ungeeignet ist.
Jayk
Verfasst am: 24. Jul 2015 20:37
Titel:
Zunächst einmal: Gleichberechtigt im Sinne des Relativitätsprinzips sind nur inertiale Beobachter, also Beobachter, mit denen ein Inertialsystem verknüpft werden kann. Ein Photon, welches sich in einem (dann jedem) Inertialsystem mit c ausbreitet, gehört nicht dazu. Sinnvoll läßt sich das Gedankenexperiment diskutieren, wenn Du die Photonen durch bspw. Elektronen ersetzt, die sich mit 0.9999c ausbreiten.
Feeder hat Folgendes geschrieben:
welche Annahme ist falsch
Die Annahme, daß ein Elektron den Abstand zu dem anderen genauso beurteilt, wie Du den Abstand beurteilst. Bzw. auch die Annahme, daß ein Elektron die verstrichene Zeit genauso beurteilt wie Du. Wenn Du mit einer Lorentztransformation in das Ruhesystem eines der Elektronen wechselst und dann die Relativgeschwindigkeit ermittelst, bekommst Du weniger als c. Wenn Du das ganz allgemein durchrechnest, erhältst Du gerade das Einsteinsche Additionstheorem.
DrStupid
Verfasst am: 24. Jul 2015 19:21
Titel: Re: Relativitätstheorie: Relativgeschwindigkeit zweier Photo
Feeder hat Folgendes geschrieben:
welche Annahme ist falsch.
Geschwindigkeit ist die Ableitung des Ortes nach der Zeit und nicht die Änderung irgend eines Abstandes.
index_razor
Verfasst am: 24. Jul 2015 19:21
Titel:
Feeder hat Folgendes geschrieben:
Dann dürfen diese ja nur rund 300000 km von einander entfernt sein.
Nein, wie kommst du darauf? Für jeden Beobachter fliegen beide Photonen in entgegengesetzte Richtung auseinander, jedes davon mit einer Geschwindigkeit von c. Also ist der Abstand beider Photonen nach einer Sekunde für jeden Beobachter 2 Lichtsekunden. Deine Behauptung beide Photonen hätten den "relativen" Abstand von einer halben Lichtsekunde ist sinnlos.
EDIT: "Für jeden Beobachter" in der von dir definierten x-t-Ebene. Für Beobachter mit transversaler Geschwindigkeitskomponente können sich die Winkel ändern, wegen Aberration.
Feeder
Verfasst am: 24. Jul 2015 18:48
Titel:
Soll es nicht verschränkte Photonen geben? (Quantenmechanik)
Ja, aber wenn du nach der Sekunde des ruhenden Betrachters, die Zeit anhältst (ich würde feiern wenn das geht ^^) und "nachsiehst" wo sich Photon 1 befindet und wo sich Photon 2 befindet. Dann dürfen diese ja nur rund 300000 km von einander entfernt sein. Aber sie müssen ebenfalls 300000 km von Punkt 000 entfernt sein. Also müsste ich aber 2 unterschiedliche Entfernungen mit demselben Messgerät feststellen. Das geht nicht und ich nehm das einfach mal Widerspruch und totalen Brainfuck hin.
Oder etwa nicht.
borromeus
Verfasst am: 24. Jul 2015 18:40
Titel:
Nach meinem Verständnis widerspricht das gegen gar nichts.
Es gibt genug Gedankenmodelle wo es Geschwindigkeiten > c gibt.
Hier: die beiden Photonen erfahren nur voneinander nie. Es findet kein Informationsaustausch statt.
index_razor
Verfasst am: 24. Jul 2015 18:40
Titel: Re: Relativitätstheorie: Relativgeschwindigkeit zweier Photo
Feeder hat Folgendes geschrieben:
Relativ zueinander darf also jedes Photon nur 150000 km zurückgelegt haben.
Das ergibt keinen Sinn, weder relativistisch, noch nicht-relativistisch.
Feeder
Verfasst am: 24. Jul 2015 18:22
Titel: Relativitätstheorie: Relativgeschwindigkeit zweier Photonen.
Hey,
wieder mal der Depp vor Ort.
Ich habe einen Punkt
Von diesem Punkt aus schicke ich ein Photon Richtung x++(x wird größer) das andere Richtung x-- (x wird kleiner).
Nach einer Sekunde müssen die Photonen zusammen einen Weg von
also rund 300000 Kilometer zurück gelegt haben.
Relativ zueinander darf also jedes Photon nur 150000 km zurückgelegt haben.
Aber vom ruhenden Punkt
sollten beide Photonen jeweils 300000 km zurückgelegt haben und der Abstand müsste
also 600000 km sein.
Wie löste Einstein dieses Problem? Und was wichtiger ist, wie löse ich dieses Problem bzw. welche Annahme ist falsch.
Danke
Euer Noob