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Pfirsichmensch
Verfasst am: 27. Nov 2014 06:07
Titel:
@ GvC:
Seit ich mich mit Elektronik beschäftige hab ich einige Verständnisprobleme was Grundlagen angeht. Aber ich habs jetzt verstanden, habs bei PSpice simuliert. Danke euch beiden
GvC
Verfasst am: 26. Nov 2014 19:52
Titel:
Pfirsichmensch hat Folgendes geschrieben:
Wie meinst du das mit unabhängig?
Ich bestimme mit dem Ohmschen Gesetz jeweils für die Gleichspannung den Gleichstromanteil und für die Wechselspannung den Wechselanteil und dann überlagere ich die beiden zu einer Mischspannung / Mischstrom?
Ja, Du wendest den Überöagerungssatz an: Strom infolge der Gleichspannung bestimmen, Strom infolge der Wechselspannung bestimmen, beide Ströme addieren.
Dass Du den Strom bestimmen willst, hast du übrigens bis jetzt nirgendwo gesagt. Du hast nur irgendwas von Spannungsteilerregel erwähnt. Ein Spannungsteiler lässt sich in Deiner Skizze jedoch nicht erkennen. Möglicherweise hast du ja noch immer nicht die gesamte Aufgabenstellung verraten. Vielleicht soll ja auch noch der Effektivwert des Stromes bestimmt werden. Aber vielleicht auch nicht. Du allein gibst vor, was Du beantwortet haben willst.
Pfirsichmensch
Verfasst am: 26. Nov 2014 19:20
Titel:
Wie meinst du das mit unabhängig?
Ich bestimme mit dem Ohmschen Gesetz jeweils für die Gleichspannung den Gleichstromanteil und für die Wechselspannung den Wechselanteil und dann überlagere ich die beiden zu einer Mischspannung / Mischstrom?
ML
Verfasst am: 25. Nov 2014 23:56
Titel:
Hallo,
Pfirsichmensch hat Folgendes geschrieben:
Danke dir.
Ich versteh nur nicht, wie ich das irgendwie ins komplexe übertragen soll. In der Regel haben Quellen zueinander eine Phasenverschiebung. Jetzt hab ich eine Gleichspannungsquelle mit u0 constant und eine Wechselspannungsquelle, die keine Phasenverschiebung bez. des Stroms aufweisen kann, da es sich bei der Last um einen ohmschen Widerstand handelt.
Am besten zeichnest Du als erstes ein Schaltbild.
- Zunächst solltest Du Dir vergegenwärtigen, dass die Spannungsquellen aktive Bauelemente sind. Sie sind so gebaut, dass sie die Spannung halten, auch wenn mehr Strom benötigt wird. Stell Dir hierzu, wenn Du willst, die Wechselspannungsquelle "Kohlekraftwerk" vor: Wenn die Spannung zu sinken droht, weil mehr Strom und damit mehr Leistung ins Netz gespeist werden muss, legt im Kraftwerk jemand Kohle nach. (Bei einem Netzteil ist es eben eine Elektronik, die dann mehr Leistung aus der Steckdose zieht.) Weil bei Bedarf immer jemand "Kohle nachlegt", sind bei den Spannungsquellen die anliegende Spannung und der Strom unabhängig voneinander!
- Am (passiven) Widerstand ist das anders. Dort sind die Spannung UR und der Strom durch den Widerstand in Phase.
Der Gedankenfehler von Dir liegt letztlich im Satzteil "eine Wechselspannungsquelle, die keine Phasenverschiebung bz. des Stroms aufweisen kann".
Viele Grüße
Michael
Pfirsichmensch
Verfasst am: 25. Nov 2014 17:31
Titel:
Danke dir.
Ich versteh nur nicht, wie ich das irgendwie ins komplexe übertragen soll. In der Regel haben Quellen zueinander eine Phasenverschiebung. Jetzt hab ich eine Gleichspannungsquelle mit u0 constant und eine Wechselspannungsquelle, die keine Phasenverschiebung bez. des Stroms aufweisen kann, da es sich bei der Last um einen ohmschen Widerstand handelt.
GvC
Verfasst am: 25. Nov 2014 17:15
Titel:
Pfirsichmensch hat Folgendes geschrieben:
... die Wechselspannungsquelle müsste die Gleichspannungsquelle doch ständig auf- und entladen, oder nicht?
Das sehe ich nicht so. Wenn an der Reihenschaltung nur eine wie auch immer verschaltete ohmsche Last hängt, ändert der Strom durch die Quellen zu keinem Zeitpunkt die Richtung. Denn die Gesamtspannung ist zu jedem Zeipunkt positiv.
Pfirsichmensch
Verfasst am: 25. Nov 2014 17:05
Titel: Wechselspannung- und Gleichspannungsquelle in Reihe
Guten Tag
Wenn ich eine Wechselspannungsquelle und eine Gleichspannungsquelle in Reihe habe und den Spannungsabfall an der Last bestimmen will, kann ich mit der Spannungsteilerregel wie immer verfahren?
Die Wechselspannungsquelle sei sinusförmig mit einer Amplitude von 5 V
und die Gleichspannungsquelle speise konstant mit 20 V. Einerseits ist die Gleichspannungsquelle ja aus der Sicht der Wechselspannungsquelle ein Kurzschluss, die Wechselspannungsquelle müsste die Gleichspannungsquelle doch ständig auf- und entladen, oder nicht?