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Markus_M.
Verfasst am: 12. Apr 2012 19:09
Titel:
Weis denn niemand bescheid?
Markus_M.
Verfasst am: 11. Apr 2012 14:32
Titel:
Achso, jetzt verstehe ich, also ist die elektromagnetische Welle sozusagen die Welle, die die INformation der Spannung enthält? UNd was ist dann mit dem Strom? Ist der Leitungswellenwiderstand also der Feldwellenwiderstand des leiters? Wobei dann L´ und C´ der Permeabilität und Permittivität entsprechen? Aber warum tritt dieser Effekt dann nicht bei niedrigen Frequenzen zutage?
erkü
Verfasst am: 11. Apr 2012 01:12
Titel:
Markus_M. hat Folgendes geschrieben:
...
1. Wo kommen diese Wellen her? Auch wenn mein Signalgenerator hochfrequente Signale abgibt, dann sind es immernoch Spannungssignale, und keine elektromagnetischen Wellen, oder?
Doch, es sind em-Wellen.
Der Zustand einer Signalquelle, also z.B. die maximale Spannung (=Spannungsamplitude), kann sich nur maximal mit der Lichtgeschwindigkeit c auf einer Leitung fortpflanzen.
Das mechanische Analogon dazu siehst Du hier:
http://www.leifiphysik.de/web_ph10_g8/simulationen/08steh_quer_f/quer_fendt.htm
Markus_M. hat Folgendes geschrieben:
2. Warum verlaufen die Wellen im Leiter und nicht außerhalb? Und was interessiert eine Welle, welchen Abschlusswiderstand eine Leitung hat?
...
Die Wellen verlaufen im Kabel (im Wesentlichen), da das Kabel als Wellenleiter bzw. als Ausbreitungsmedium fungiert.
Der Einfluss des Abschlusswiderstands wird auch in dem Applet gezeigt.
Servus
Markus_M.
Verfasst am: 10. Apr 2012 22:42
Titel:
Danke für den Link!
Aber trotzdemverstehe ich immernoch einiges nicht:
1. Wo kommen diese Wellen her? Auch wenn mein Signalgenerator hochfrequente Signale abgibt, dann sind es immernoch Spannungssignale, und keine elektromagnetischen Wellen, oder?
2. Warum verlaufen die Wellen im Leiter und nicht außerhalb? Und was interessiert eine Welle, welchen Abschlusswiderstand eine Leitung hat? Ich wusste nicht, dass ein Ohmscher Widerstand gleichzeitig auch einer elektromagnetischen Wellen einen Widerstand entgegensetzt.
Gruß,
Markus M.
erkü
Verfasst am: 10. Apr 2012 22:03
Titel:
Hey !
Bei einem Kabel gelten die einfachen ohmschen Gesetze nur dann, wenn Gleichstrom oder Wechselstrom niedriger Frequenz übertragen wird.
Sobald die Wellenlänge der Signale aber vergleichbar wird mit der Kabellänge, reicht die ohmsche Betrachtung nicht mehr aus, um die Vorgänge im Kabel zu beschreiben.
Dann muss die
Leitungstheorie
bemüht werden.
(s. z.B.:
http://www.delta.tu-dortmund.de/cms/Medienpool/ELEKTRONIK_2011/ELEKTRONIK_Kapitel_04.pdf
)
Servus
Markus_M.
Verfasst am: 10. Apr 2012 20:45
Titel: Elektromagnetische Wellen in Koaxialkabeln
Meine Frage:
Hallo,
ich beschäftige mich schon seit längerem mit dem Amateurfunk. Dort wird ständig von Reflektionen von Elektromagneticshen Wellen in Koaxialkabeln gesprochen, wenn der Wellenwiderstand des Kabels nicht dem Abschlusswiderstand gleicht. Das Leistungsanpassung herscht, wenn Der Abschlusswiderstand dem Innenwiderstand einer Spannungsquelle gleicht, kenne ich bereits aus der Elektronik. Doch im Rundfunkt gibt es plötzlich Elektromagnetsiche Wellen, die in Kabeln reflektiert werden, ich dachte immer in Kabeln fließt Strom! Handelt es sich hier um dasselbe und die Bezeichnungen sind irreführend gewählt? Oder habe ich da etwas grundlegendes nicht verstanden?
Außerdem: Was interessieren die EM-Welle die Kapazitäts- und Induktivitätsbelege des Leiters? Ich dachte, der Wellenwiderstand hängt von der Perittivität/Permeabilität ab.
Könnte mich bitte jemand aufklähren?
Meine Ideen:
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