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schmette
Verfasst am: 27. Jul 2010 14:29
Titel: AMR-Effekt Funktionsweise.
Meine Frage:
Hallo Physiker,
ich schreibe momentan eine Semesterarbeit und stehe vor einem für mich unlösbaren problem.
allgemein geht es um magnetoresistive sensoren in der messtechnik. im speziellen um die funktionsweise dieser.
sie beruhen auf den AMR-effekt (anisotrop-magneto-resistiver effekt).
der effekt beruht auf die änderung des widerstandes in einem ferromagnetischen leiters. der widerstand ist abhändig von dem winkel zwischen leiter und magnetfeld.
also nochmal speziell für meine frage ausgedrückt:
man bringt einen ferromagnetischen Leiter in ein Magnetfeld. dabei sind die magnetfeld linien senkrecht zum leiter. bei diesem extremfall stellt sich bei dem widerstand im leiter ein minimum ein. wenn der leiter aber in ein magnetfeld gebracht wird, bei dem die magnetfeldlinien parallel zum leiter verlaufen, stellt sich ein maximum für den widerstand ein.
der leiter ist natürlich stromdurchflossen.
genau da kommt meine frage ins spiel.
warum ist bei magnetfeldlinien parallel zum leiter der widerstand maximal? und warum bei senkrechten feldlinien zum leiter minimal?
was behindert diesen stromfluss? was passiert im leiter?
vieln dank schonma für die hilfe
grüße
Meine Ideen:
Da ich Maschinenbauer bin, kann ich leider nur auf wissen des Physikleistungskurses zurückgreifen.
zuerst kam mir die idee mit der lorenzkraft, mit der ablenkung von elektronen vom eigentlichen stromfluss.
aber das würde diesem effekt widersprechen, da ja der widerstand maximal bei parallelen feldlinien zum leiter wird. nach der lorenzkraft müsste der widerstand aber dann minimal sein.