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[quote="Frankx"][quote]@Frank - schön, dass du wieder da bist[/quote] Ist nur ein kurzes Intermezzo. Das Forum scheint mir nicht besser geworden zu sein: - zu schlechtes Benehmen - zu viele Trolls - [b]zu viel KI[/b] .[/quote]
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Frankx
Verfasst am: 01. Sep 2025 19:19
Titel:
Man höhrt wahrscheinlich bei der Paarung 90/45 höhere Frequenzen, als bei 80/40.
Das könnte einen bestimmten subjektiven Eindruck erwecken.
.
RC_Mann
Verfasst am: 01. Sep 2025 14:59
Titel:
Danke Dir!
Vielleicht sollten wir mal einen Blindtest machen...
Im HiFi Bereich hören Leute ja auch die verrücktesten Sachen, wenn sie sich ein neues Netzkabel für 2000€ gekauft haben.
Frankx
Verfasst am: 01. Sep 2025 09:08
Titel:
Ich habe das mal mit den gegebenen Werten überschlagen.
Der Einfluss der auf den Antrieb reduzierten Trägheiten der unterschiedlichen Zahnradmassen bewegt sich im Bereich von 1,5 Promile (Paarung 80/40) bis 2,5 Promille (Paarung 90/45) im Verhältnis zur Trägheit der auf den Antrieb reduzierten Gesamtmasse.
Da erscheint es mir nun doch recht unwahrscheinlich, dass dies die Ursache für das unterschiedliche Ansprechverhalten ist.
Vielleicht spielen unterschiedliche Zahnradqualitäten oder unterschiedliches Zahnspiel, oder die Verlagerung des Schwerpunktes eine größere Rolle.
.
RC-Mann_
Verfasst am: 29. Aug 2025 06:18
Titel:
Es war noch früh am Morgen, daher hier ein Nachtrag über die Gewichte:
45er Motorritzel: 2,7g
90er Zahnrad: 2,6g
Leider habe ich keine 40/80 Kombi, aber ich habe mal etwas anderes gewogen:
42er Motorritzel: 2,33g
100er Zahnrad: 3,02g
RC-Mann_
Verfasst am: 29. Aug 2025 04:32
Titel:
Frankx hat Folgendes geschrieben:
alternativ Breite und Modul
Wenn die Zahnräder aus unterschiedlichen Materialien sind, benötigt man noch zusätzlich die Materialien (Dichte) oder die einzelnen Massen.
Nicht alle, aber ein paar der Informationen kann ich dir geben.
Maße
Ritzel: 4,5mm Breite ; 18,8mm Außendurchmesser ; 64dp (= 64Z / Zoll)
Zahnrad: 4,5mm Breite ; 36,5mm Außendurchmesser ; 64dp (= 64Z / Zoll)
Material:
Ritzel: Aluminium (Typ unbekannt, aber ein sehr hochfester Typ)
Zahnrad: Kunststoff (ebenfalls unbekannt, aber es gibt beispielsweise welche aus einer Art PTFE)
Frankx
Verfasst am: 28. Aug 2025 21:20
Titel:
Um das genauer abzuschätzen benötige ich Breite und Durchmesser der Zahnräder (alternativ Breite und Modul).
Wenn die Zahnräder aus unterschiedlichen Materialien sind, benötigt man noch zusätzlich die Materialien (Dichte) oder die einzelnen Massen.
Generell baut man aber Getriebe meist so klein wie möglich, so groß wie unbedingt nötig.
Es gibt ein paar Anhalts-/Erfahrungswerte wie groß ein Zahnrad bei gegebenem Drehmoment und Drehzahl ungefähr sein sollte. Daraus ergibt sich dann Modul und Zähnezahlen.
.
RC-Mann_
Verfasst am: 28. Aug 2025 19:55
Titel:
Frankx hat Folgendes geschrieben:
Eigentlich sollte es egal sein, mit welcher Zähnezahlpaarung man das Übersetzungsverhältnis realisiert. Drei Aspekte spielen hier eine dennoch eine Rolle.
1. Auf Grund der höheren Umlaufgeschwindigkeit muss man bei der Übersetzung mit größeren Zahnrädern auch mit höheren Reibverusten rechnen. Diese treten aber nicht nur während der Beschleunigungs- und Bremsphasen, sondern logischerweise besonders im Bereich der Höchstgeschwindgkeit auf.
2. Die mechanische Belastung der Zähne ist bei der Übersetzung mit größeren Zahnrädern kleiner, das ergibt sich aus den "Hebelverhältnissen" und weil bei größeren Zahnrädern mehr Zähne gleichzeitig im Eingriff sind.
3. Das beobachtete unterschiedliche Ansprechverhalten bei Beschleunigung und Bremsen rührt wahrscheinlich von den unterschiedlichen Massenträgheiten der Zahnradpaarungen. Diese sind keinesfalls zu vernachlässigen.
Eine Beispielrechnung:
Ein Zahnrad mit doppeltem Durchmesser hat schon die 4-fache Masse (bei gleicher Zahnradbreite).
Daraus ergibt sich das 16-fache Rotationsträgheitsmoment, weil hier der Durchmesser ebenfalls noch mal quadratisch eingeht.
Bei euerem Beispiel ist der Gesamtfaktor nicht ganz so groß, da der Sprung von 40/80 zu 45/90 nicht so groß ist.
Für das größere Zahnrad käme man hier auf 90/80 einen Durchmesserfaktor von 1,125.
Damit wäre die Masse des größeren Zahnrades mit 90 Zähnen 1,125²=1,265625 mal größer als mit 80 Zähnen. (Voraussetzung: gleicher Modul, gleiche Zahnradbreite)
Das Rotationsträgheitsmoment wäre damit dann ca. 1,6 mal größer.
Für das kleinere Zahnrad wäre die Rechnung analog und man kommt ebenfalls auf einen Faktor von 1,6.
.
Vielen Dank für deine Antwort und Einschätzung! Auf deine Punkte möchte ich gerne eingehen und Anmerkungen dazu machen.
1.) Das Zahnflankenspiel wird so eingestellt, dass möglichst wenig Reibung entsteht. Die Flanken haben auf einer Seite immer Luft zueinander. Man kann sich das so vorstellen, dass etwa ein Streifen Papier zwischen die Zahnflanken passt.
2.) Leuchtet ein!
3.) Ich habe gerade mal nachgemessen. Die Kombination 45/90 wiegt 4,5g in der Summe. Die 40/80 wird natürlich etwas weniger haben.
Zum Verständnis, welche Masse mit welcher Geschwindigkeit unterwegs ist, hier ein paar ergänzende Daten:
- Das Fahrzeug wiegt 1.320 g
- Der Motor dreht maximal 19.000 rpm (limitiert über Sensorkabel)
- Der Raddurchmesser beträgt ca. 64mm = 52,9mm pro Motorumdrehung bei Untersetzung 3,8
Ergibt eine theoretische Höchstgeschwindigkeit 60,31 km/h, wenn ich richtig gerechnet habe. Das wären wiederum 185 J, die über den Motor gebremst werden.
Was denkst du/ihr, was der bedeutendere Faktor da wäre?
TomS
Verfasst am: 28. Aug 2025 16:48
Titel:
Frankx hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
@Frank - schön, dass du wieder da bist
Ist nur ein kurzes Intermezzo.
Das Forum scheint mir nicht besser geworden zu sein:
- zu schlechtes Benehmen
- zu viele Trolls
-
zu viel KI
.
Es würde dann besser werden, wenn Leute wie du dabeibleiben.
Frankx
Verfasst am: 28. Aug 2025 15:31
Titel:
Zitat:
@Frank - schön, dass du wieder da bist
Ist nur ein kurzes Intermezzo.
Das Forum scheint mir nicht besser geworden zu sein:
- zu schlechtes Benehmen
- zu viele Trolls
-
zu viel KI
.
TomS
Verfasst am: 28. Aug 2025 09:23
Titel:
@Frank - schön, dass du wieder da bist
Frankx
Verfasst am: 28. Aug 2025 09:21
Titel:
Eigentlich sollte es egal sein, mit welcher Zähnezahlpaarung man das Übersetzungsverhältnis realisiert. Drei Aspekte spielen hier eine dennoch eine Rolle.
1. Auf Grund der höheren Umlaufgeschwindigkeit muss man bei der Übersetzung mit größeren Zahnrädern auch mit höheren Reibverusten rechnen. Diese treten aber nicht nur während der Beschleunigungs- und Bremsphasen, sondern logischerweise besonders im Bereich der Höchstgeschwindgkeit auf.
2. Die mechanische Belastung der Zähne ist bei der Übersetzung mit größeren Zahnrädern kleiner, das ergibt sich aus den "Hebelverhältnissen" und weil bei größeren Zahnrädern mehr Zähne gleichzeitig im Eingriff sind.
3. Das beobachtete unterschiedliche Ansprechverhalten bei Beschleunigung und Bremsen rührt wahrscheinlich von den unterschiedlichen Massenträgheiten der Zahnradpaarungen. Diese sind keinesfalls zu vernachlässigen.
Eine Beispielrechnung:
Ein Zahnrad mit doppeltem Durchmesser hat schon die 4-fache Masse (bei gleicher Zahnradbreite).
Daraus ergibt sich das 16-fache Rotationsträgheitsmoment, weil hier der Durchmesser ebenfalls noch mal quadratisch eingeht.
Bei euerem Beispiel ist der Gesamtfaktor nicht ganz so groß, da der Sprung von 40/80 zu 45/90 nicht so groß ist.
Für das größere Zahnrad käme man hier auf 90/80 einen Durchmesserfaktor von 1,125.
Damit wäre die Masse des größeren Zahnrades mit 90 Zähnen 1,125²=1,265625 mal größer als mit 80 Zähnen. (Voraussetzung: gleicher Modul, gleiche Zahnradbreite)
Das Rotationsträgheitsmoment wäre damit dann ca. 1,6 mal größer.
Für das kleinere Zahnrad wäre die Rechnung analog und man kommt ebenfalls auf einen Faktor von 1,6.
.
RC-Mann_
Verfasst am: 25. Aug 2025 18:32
Titel:
Entschuldigt bitte, ich muss einen wichtigen Nachtrag machen:
Die Verzögerung, sprich Bremse, erfolgt ebenfalls über den Antriebsmotor.
RC-Mann
Verfasst am: 25. Aug 2025 16:14
Titel: Übersetzungsverhältnisse bei gleich steigender Zähnezahl
Hi!
Ich bin kein Physiker, aber Modellbauer und habe dadurch oft mit dieser zu tun. Bei uns geht es besonders um Aerodynamik und Fahrwerksabstimmung im Rennalltag mit unseren 1:10 Elektro-Tourenwagen. Aber momentan haben wir einen Fall, an dem unsere Hirne heißlaufen.
Ich zerbreche mir gerade den Kopf, und mein Vereinskollege ebenfalls. Wir kommen nicht zu einem Ergebnis. Ich hoffe auf euer Wissen...
Informationen:
Wir fahren allradgetriebene RC-Car Tourenwagen im Maßstab 1:10, Elektro. Das Reglement schreibt eine Untersetzung von 3,8:1 vor. Unsere Autos haben Riementrieb und eine interne Untersetzung von 1,9.
Wie das Antriebsprinzip aussieht, ist in Anhang rc1.jpg ersichtlich.
Die internen 1,9 stammen aus dem Riementrieb, roter Kasten im Bild. Treibendes Riemenrad in der Mitte, angetriebenes Differential hinten und angetriebene starre Achse vorne.
Der Riementrieb hat einen direkten Kraftschluss mit dem Hauptzahnrad, es ist eine Welle. Das Hauptzahnrad wird vom Motor angetrieben. Dieser Antrieb ist Blau eingekreist.
Mit der Zahnradkombination müssen wir 2,0 erreichen, um auf die (1,9 x 2 )
=3,8
zu kommen
Diese 2,0 können wir durch den Tausch der beiden Zahnräder jedoch auf verschiedene Weise erreichen:
- 45/90 (=2,0) (große Kombination, Motor muss ein paar mm nach hinten verschoben werden)
- 40/80 (=2,0) (kleine Kombination, Motor muss nach vorne verschoben werden)
- 42/84 (=2,0)
usw.
Unser Dilemma:
Wir kommen nicht auf einen Nenner, ob sich etwas in der Charakteristik des Fahrzeuges ändert, wenn wir die Zahnradkombi 80/40 nehmen, oder die größere 90/45.
1.) Die eine Gehirnhälfte sagt mir, dass sich überhaupt nichts im Ansprechverhalten oder der Charakteristik des Fahrzeugs ändert, weil - egal in welcher Variante - pro Umdrehung der Motorwelle das Rad immer den gleichen Weg zurücklegt, und die Untersetzung immer 2,0 ist.
2.) Die andere Gehirnhälfte sagt mir, dass sich durch die verlängerten Hebelverhältnisse, das durch die zu- oder abnehmende Größe beider Zahnräder entsteht, durchaus etwas ändern kann. So wirkt in der kleinen 80/40 Variante ein kleiner Hebel zwischen zwei Achsen, deren Abstand zueinander durch Verschieben des Antriebsmotors kleiner wird. In der 90/45 Variante vergrößern wir den Abstand und es wirkt ein größerer Hebel. Allerdings, sprach die Sphinx, wirkt der kleinere Hebel auf einen kleineren Hebel, und der größere Hebel auf einen größeren Hebel.
Wir lassen den Einfluss durch die größere rotierende Masse der Variante 90/45 im Gegensatz zu 80/40 mal außen vor. Obwohl sich das sicher auch bemerkbar macht, geht es uns hier erstmal um das Ansprechverhalten.
Zum praktischen Test kam es auch schon... Vereinskollege hat getestet und berichtet davon, dass mit 40/80 Kombination definitiv ein anderes Bremsverhalten zu spüren ist, als mit der 90/45 Kombination. Das verwirrt mich jetzt noch mehr, unterstützt aber These 2.
Ich habe mich extra hier angemeldet, weil wir bis jetzt nur
hönnte
,
könnte
und
schönnte
gehört haben. Könnt ihr uns bitte erleuchten?
Tausend Dank