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Nachricht |
| null-nummer |
Verfasst am: 17. Mai 2025 12:57 Titel: |
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| Und ich dachte es geht um die Richtung der emittierten Elektronen. |
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| TomS |
Verfasst am: 17. Mai 2025 07:26 Titel: |
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| Das gar nichts mit Quantenfeldtheorie zu tun, das ist einfach Geometrie. |
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| null-nummer |
Verfasst am: 17. Mai 2025 02:13 Titel: |
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| mh dann muss ich das wohl so hinnehmen, Quantenfeldtheorie is mir zu hoch. |
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| Telefonmann |
Verfasst am: 16. Mai 2025 16:57 Titel: |
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| Du kannst auch 5 linkshändige und 3 rechtshändige Schrauben in einer Schachtel beliebig vermischen und anschließend eindeutig wieder trennen. |
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| Telefonmann |
Verfasst am: 16. Mai 2025 16:50 Titel: |
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| Du kannst eine Schraube beliebig drehen und auch im Raum verschieben, ohne dass sich deren Händigkeit verändert. Die Händigkeit ist also eine charakteristische und innere Eigenschaft der Schraube. Dass auch Quantenfelder diese Eigenschaft haben können, ist die eigentliche Besonderheit am Experiment von Wu. |
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| null-nummer |
Verfasst am: 16. Mai 2025 12:09 Titel: |
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| Wenn ich auf der anderen Strassenseite eine spiegelverkehrte Schraubenfabrik baue dann kommen dort doch die gleichen Schrauben an der gleichen Stelle raus oder hab ich da einen Denkfehler |
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| null-nummer |
Verfasst am: 16. Mai 2025 11:30 Titel: |
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| Also bei dem Wu Experiment wird als Ursache angegeben das die Austauschteilchen der schwachen Wechselwirkung nur an linkshändige Teilchen oder rechtshändige Antiteilchen koppeln, ok soweit. Nur ich verstehe nicht wenn man es spiegelverkehrt aufbaut warum sich das ändert, es ist doch eine mechanische Apparatur. |
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| Telefonmann |
Verfasst am: 16. Mai 2025 10:51 Titel: |
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| null-nummer hat Folgendes geschrieben: | | Ja also wenn ich eine Schraube hineindrehe kommt sie heraus. |
Es gibt prinzipiell zwei Typen von Schrauben:
a) Typ 1 kommt raus, wenn die Schraube gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird und
b) Typ 2 kommt raus, wenn die Schraube im Uhrzeigersinn gedreht wird.
Hergestellt wird nur der Typ 1, weil die meisten Menschen Rechtshänder sind. Wie Tom bereits beschrieben hat, "verletzen" die Schraubenhersteller damit die Parität. |
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| TomS |
Verfasst am: 16. Mai 2025 06:49 Titel: |
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Es ist ganz einfach:
Eine Fabrik verletzt die Paritätsinvarianz maximal, wenn sie nur einen Typ Schrauben produziert. Das tut praktisch jede Schraubenfabrik.
Eine Natur verletzt die Paritätsinvarianz maximal, wenn sie nur einen Typ Neutrinos produziert. Das tut die Natur (Subtilitäten bzgl. nicht-masseloser Neutrinos ignorieren wir dabei mal).
Das ist übrigens kein quantenmechanischer Effekt. |
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| null-nummer |
Verfasst am: 16. Mai 2025 02:19 Titel: |
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| Ja also wenn ich eine Schraube hineindrehe kommt sie heraus. Das soll mir einer erklären und bitte ohne Mathematik!? |
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| Telefonmann |
Verfasst am: 16. Mai 2025 00:05 Titel: |
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| null-nummer hat Folgendes geschrieben: | Wie ist so etwas wie Paritätsverletzung überhaupt möglich, das liegt ausserhalb meines Vorstellungsvermögens.
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Das lässt sich mit Schrauben oder Ventilen veranschaulichen. Die üblichen Rechtsschrauben (wie sie bei uns nahezu überall verwendet werden, Spax und Co.) werden mit einem Schraubenschlüssel oder Schraubenzieher rechts herum fest gezogen und links herum gelockert. Bei Linksschrauben ist es genau umgekehrt. Linksschrauben sind spiegelbildlich gebaut wie Rechtsschrauben.
Heizungsventile werden üblicherweise auch rechts herum geschlossen und links herum geöffnet. Sie können prinzipiell aber auch spiegelbildlich gebaut werden und verhalten sich dann entsprechend ungewohnt.
Masselose Neutrinos verhalten sich vergleichbar den Linksschrauben. Die Natur kennt und produziert also aus bisher unbekannten Gründen und anschaulich gesprochen nur eine "Bauart" von Neutrinos. |
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| null-nummer |
Verfasst am: 15. Mai 2025 22:32 Titel: |
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Wie ist so etwas wie Paritätsverletzung überhaupt möglich, das liegt ausserhalb meines Vorstellungsvermögens.
Wer behauptet Quantenmechanik verstanden zu haben, hat nichts verstanden!? |
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| jh8979 |
Verfasst am: 22. Jan 2024 21:28 Titel: |
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| Die Chiralität von Neutrinos ist festgelegt (da wir nur links chirale Neutrinos kennen). Da Neutrinos (fast) masselos sind, ist damit auch ihre Helizität festgelegt: Bei Neutrinos zeigt der Spin entgegen der Bewegungsrichtung, bei Anti-Neutrinos in der Bewegungsrichtung. |
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| willyengland |
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| Kermit1220 |
Verfasst am: 22. Jan 2024 16:39 Titel: Paritätsverletzung beim Zerfall des Myons |
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Meine Frage: Beim Zerfall eines polarisierten Myons mit der schwachen Wechselwirkung in ein Elektron, Anti-Elektronneutrino und Myonneutrino kommt es zu einer Paritätsverletzung, da bevorzugt Elektronen in einer Richtung beobachtet werden (Skizze aus Kapitel 10.5 im Buch "Kerne und Teilchen" von Povh: https://ibb.co/Xz3j1Nv). Im Buch und in anderen Quellen steht immer, dass der Elektron-Spin in die gleiche Richtung wie der Myon-Spin zeigen muss: "Aus der Skizze ist ersichtlich, dass der Spin des emittierten Elektrons dem des Myons gleichgerichtet sein muss, da sich die Spins des Neutrino-Paares aufheben." Das ist mir nicht ganz klar, weil man in der linken Skizze ja die Paritätsverletzung noch nicht annimmt, und ohne angenommene Paritätsverletzung sind die Helizitäten der Neutrinos noch nicht festgelegt.
Meine Ideen: Dadurch eröffnet sich meiner Ansicht nach doch eine weitere Möglichkeit, in der beide Neutrino-Spins nach oben zeigen und der Elektron-Spin nach unten zeigt, was die Spins insgesamt erhalten würde, aber was dem Buch widersprechen würde. Warum also müssen die Neutrino-Spins entgegengesetzt sein, wenn keine Paritätsverletzung angenommen wird? |
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