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Nachricht |
| Aruna_ |
Verfasst am: 02. März 2025 18:28 Titel: |
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| Subjektivität hat Folgendes geschrieben: | | Aruna_ hat Folgendes geschrieben: | | TomS hat Folgendes geschrieben: | | Und deswegen finde ich das Beispiel mit den Raketen übersichtlicher 😉 |
ob das der TE auch so sieht? |
Ja, nachdem der TE sich in sein Beispiel tief reingedacht hat, ist seins natürlich für ihn übersichtlicher. |
Und für Dich? |
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| Subjektivität |
Verfasst am: 02. März 2025 14:16 Titel: |
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| Aruna_ hat Folgendes geschrieben: | | TomS hat Folgendes geschrieben: | | Und deswegen finde ich das Beispiel mit den Raketen übersichtlicher 😉 |
ob das der TE auch so sieht? |
Ja, nachdem der TE sich in sein Beispiel tief reingedacht hat, ist seins natürlich für ihn übersichtlicher. |
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| Aruna_ |
Verfasst am: 02. März 2025 14:11 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | | Und deswegen finde ich das Beispiel mit den Raketen übersichtlicher 😉 |
ob das der TE auch so sieht? |
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| TomS |
Verfasst am: 02. März 2025 09:34 Titel: |
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Ich habe oben einen Fehler in der Gleichung für das dv der zweiten Rakete korrigiert.
Betrachtet man statt des inelastischen einen elastischen Stoß, d.h. die Reflexion des nach vorne gerichteten Strahls der ersten Rakete an der zweiten, so folgt unter Verwendung der Formeln aus
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Elastic_collision
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| TomS |
Verfasst am: 01. März 2025 14:32 Titel: |
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Ein Nachtrag zum Impulssatz:
Die Summe der Impulse der Rakete und des Treibstoffs sind zu jedem Zeitpunkt erhalten; in infinitesimaler Form wurde das oben für die Herleitung genutzt. Für den Endzustand prüft man das wie folgt.
Der Impuls der Rakete lautet
Den Impuls des Treibstoffes findet man mittels Integration über alle ausgestoßenen Massenelemente zu
wobei ich die Lösung der DGL für v(m) verwendet habe.
Passt also.
Für den Energiesatz funktioniert das auch, ist aber lästig. |
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| TomS |
Verfasst am: 01. März 2025 14:17 Titel: |
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Ein Nachtrag zum Energiesatz:
Dieser muss lauten
wobei U für die innere Energie des Treibstoffs steht.
Daraus folgt
Mittels
heben sich die ersten beiden Terme weg und man erhält den erwarteten Zusammenhang zwischen innerer und kinetischer Energie des Treibstoffs
im mitbewegt System also dem momentanen Ruhesystem eines mitbewegten Beobachters. |
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| TomS |
Verfasst am: 01. März 2025 09:26 Titel: |
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| … wobei man das nicht vollständig ausnützt, indem man sich um die Betrachtung der Energieerhaltung herummogelt. |
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| Myon |
Verfasst am: 01. März 2025 09:02 Titel: |
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| Stimmt, da hat man ein abgeschlossenes System... |
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| TomS |
Verfasst am: 01. März 2025 08:59 Titel: |
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| Und deswegen finde ich das Beispiel mit den Raketen übersichtlicher 😉 |
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| Myon |
Verfasst am: 01. März 2025 08:55 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | | Das Ganze krank noch daran, dass man nicht sieht, wie das Band überhaupt Arbeit verrichtet. Dazu müsste Reibung vorliegen, andernfalls würde das Band keine Kraft auf die Reifen ausüben. |
Haftreibung muss vorliegen, sonst könnte das Auto gar nicht beschleunigen. Ist das der Fall und beschleunigt das Auto, übt das Förderband auch eine Kraft aus auf das Auto und verrichtet in einem Bezugssystem, in welchem die Strasse ruht, Arbeit an ihm.
Man könnte sich noch fragen, wohin die Arbeit des Förderbands (bzw. von dessen Motor) geht, wenn man die Situation in einem mit dem Förderband mitbewegten Bezugssystem betrachtet. Diese Arbeit kann ja nicht abhängig vom Bezugssystem sein. Aber das Förderband und Auto sind kein abgeschlossenes System, im mitbewegten Bezugssystem würde das Förderband Arbeit an der Erde/dem Boden verrichten, auf die es ja auch eine Kraft ausübt, wenn das Auto beschleunigt. |
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| TomS |
Verfasst am: 01. März 2025 07:37 Titel: |
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Das Ganze krank noch daran, dass man nicht sieht, wie das Band überhaupt Arbeit verrichtet. Dazu müsste Reibung vorliegen, andernfalls würde das Band keine Kraft auf die Reifen ausüben.
Im folgenden ein etwas anderes Modell, nämlich zwei durch Rückstoß beschleunigende Raketen, wobei zusätzlich die erste Rakete die zweite durch eine nach vorne gerichtete Düse antreibt. Ohne diesen Zusatz gilt in einem beliebigen festen Inertialsystem die Impulserhaltung
und damit die Raketengleichung
M bezeichnet die Masse, v die Geschwindigkeit der Rakete, dM ist die Masse des ausgestoßenen Treibstoffs, u dessen Ausstoßgeschwindigkeit relativ zur Rakete, v+u dessen Geschwindigkeit im Inertialsystem.
Nun stoße die erste Rakete zusätzlich entgegen der Flugrichtung noch Treibstoff aus:
Ist u positiv, so ist omega negativ u.u.
Man erhält die modifizierte Impulserhaltung
sowie die entsprechende Raketengleichung
Der zweite Term darf die Richtung von dv nicht ändern.
Mit Index 1 für die erste Rakete gilt also
Die zweite Rakete beschleunigt in die selbe Richtung wie die erste. Sie fange den nach vorne ausgestoßen Treibstoffstrahl der ersten auf, also
Das entspricht einem vollständig inelastischen Stoß plus eigenem Raketenantrieb mit der Impulserhaltung
An die Stelle der ursprünglichen sowie die entsprechende Raketengleichung tritt, jetzt mit Index 2 für die zweite Rakete
Wenn man möchte, kann man noch Betrag und Vorzeichen für den Schub der zweiten Rakete durch die erste explizit einführen:
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| TomS |
Verfasst am: 28. Feb 2025 11:27 Titel: |
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Nochmal eine etwas andere Rechnung: die nach einer Strecke S insgesamt verrichtete Arbeit und somit die zuletzt vorliegende kinetische Energie berechnet sich mit
zu
Um verschiedene Szenarien vergleichen können, muss die Endgeschwindigkeit V jeweils identisch sein. Im Folgenden setze ich voraus, dass ausschließlich positive Beschleunigung vorliegt, keine negative, d.h. keine Abbremsung.
Wir substituieren also
und setzen
in das Integral ein:
Aus Sicht eines relativ zur Straße ortsfesten Bezugsystems ist es dabei egal, wie sich die Beschleunigung zusammensetzt; in der Berechnung treten nur die Summe auf:
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| Qubit |
Verfasst am: 28. Feb 2025 11:27 Titel: |
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| vipuser hat Folgendes geschrieben: | | Myon hat Folgendes geschrieben: | | Ich denke, die Frage zielte darauf ab, dass das Auto auf dem Förderband insgesamt weniger Benzin verbraucht hat für die Beschleunigung auf 200km/h relativ zur Strasse. |
Beide Autos sind bereits Elektro.
Das Linke musste 2x von 0 - 100 beschleunigen.
Das Rechte von 0 - 200.
Gemäß E = 1/2 m v^2 hätte das rechte Auto
doppelt so viel Energie gebraucht. |
Das Problem sehe ich hier immer noch beim Vermischen von Bezugssystemen.
die "spezifische Beschleunigungsarbeit" ist in einem BS:
---
(1) Wagen 1 auf Strasse:
---
(2a) Wagen 2 auf Strasse:
(2b) Wagen 2 auf Förderband
Geschwindigkeit von Wagen 2 da relativ zur Strasse (u Geschwindigkeit Förderband, v' relativ zum Förderband)
Mit:
und
Folglich:
Also:
}=w^{(2)}_2+w^{(2)}_1=(v_2^2-v_1^2)+(v_1^2-v_0^2)=v_2^2=w^{(1)}) |
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| Myon |
Verfasst am: 28. Feb 2025 09:05 Titel: |
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Ob Benzin oder Elektro spielt natürlich keine Rolle, ich wollte damit nur sagen, dass das Auto auf dem Förderband insgesamt nur die Hälfte der Arbeit verrichtet und die Hälfte der Energie verbraucht, verglichen mit dem Auto auf der Strasse. Die restliche Arbeit leistet das Förderband.
Sei v1=100km/h, v2=200km/h. Die Beschleunigung des Autos sei konstant gleich a. Während es auf dem Förderband beschleunigt, verrichtet das Auto (der Motor) die Arbeit
Während des Beschleunigungsvorgangs übt das Förderband eine Kraft aus auf das Auto und verrichtet dabei die Arbeit
Relevant ist hier nur die Strecke, die das Förderband zurücklegt, nicht das Auto relativ zur Strasse.
Damit entspricht der Zuwachs an kinetischer Energie des Autos im Bezugssystem der Strasse auch der insgesamt verrichteten Arbeit. |
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| vipuser |
Verfasst am: 28. Feb 2025 01:04 Titel: |
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[quote="Myon"]Ich denke, die Frage zielte darauf ab, dass das Auto auf dem Förderband insgesamt weniger Benzin verbraucht hat für die Beschleunigung auf 200km/h relativ zur Strasse.[/quote]
Beide Autos sind bereits Elektro.
Das Linke musste 2x von 0 - 100 beschleunigen.
Das Rechte von 0 - 200.
Gemäß E = 1/2 m v^2 hätte das rechte Auto
doppelt so viel Energie gebraucht. |
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| Myon |
Verfasst am: 27. Feb 2025 23:41 Titel: |
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| Ich denke, die Frage zielte darauf ab, dass das Auto auf dem Förderband insgesamt weniger Benzin verbraucht hat für die Beschleunigung auf 200km/h relativ zur Strasse. |
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| Qubit |
Verfasst am: 27. Feb 2025 22:44 Titel: Re: Gedankenexperiment zur kinetischen Energie zweier Autos |
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| vipuser hat Folgendes geschrieben: | Meine Frage:
Es gibt eine Autobahn mit zwei parallelen Fahrstreifen.
Auf der linken Spur ist ein Förderband,
welche mit 100kmh läuft.
Die rechte Spur ist gewöhnlich.
Zwei gleiche Autos (1000kg) starten auf der rechten Spur,
und beschleunigen auf 100 kmh.
Nun hebt man eines der Autos auf das Förderband.
Sogleich beschleunigen Beide wieder
bis das rechte Auto 200 kmh erreicht,
und das linke wieder 100 kmh erreicht.
Beide sollten damit gleich auf sein.
Wie kann das sein?
Das rechte Auto hat nun die doppelte Energie
im Vergleich zum linken Auto.
links: 750 kj wegen v+v
rechts: 1500 kj wegen v^2
Meine Ideen:
links: 750 kj wegen v+v
rechts: 1500 kj wegen v^2 |
Energien hängen vom Bezugssystem (BS) ab.
Für den ruhenden Beobachter bewegen sich beide mit 200 km/h, für das "Förderband"-BS beide mit 100 km/h. Also gewinnt keiner Energie aus dem "Nichts", alles okay!  |
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| Myon |
Verfasst am: 27. Feb 2025 22:40 Titel: |
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Zuerst einmal willkommen in diesem Forum!
Zum Thema für den Moment nur kurz: Wenn das Auto auf dem Förderband beschleunigt, so verrichtet auch das Förderband - im Bezugssystem der Strasse - Arbeit am Auto. |
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| vipuser |
Verfasst am: 27. Feb 2025 22:01 Titel: Gedankenexperiment zur kinetischen Energie zweier Autos |
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Meine Frage: Es gibt eine Autobahn mit zwei parallelen Fahrstreifen. Auf der linken Spur ist ein Förderband, welche mit 100kmh läuft. Die rechte Spur ist gewöhnlich. Zwei gleiche Autos (1000kg) starten auf der rechten Spur, und beschleunigen auf 100 kmh. Nun hebt man eines der Autos auf das Förderband. Sogleich beschleunigen Beide wieder bis das rechte Auto 200 kmh erreicht, und das linke wieder 100 kmh erreicht. Beide sollten damit gleich auf sein. Wie kann das sein? Das rechte Auto hat nun die doppelte Energie im Vergleich zum linken Auto. links: 750 kj wegen v+v rechts: 1500 kj wegen v^2
Meine Ideen: links: 750 kj wegen v+v rechts: 1500 kj wegen v^2 |
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