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[quote="TomS"]Es ist abhängig vom Einzelfall. Die elektromagnetischen Felder folgen eindeutig aus Ladungs- und Stromverteilungen; bei Vorgabe anderer Ladungs- und Stromverteilungen ergeben sich andere elektromagnetische Felder.[/quote]
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TomS
Verfasst am: 13. Dez 2024 14:01
Titel:
Es ist abhängig vom Einzelfall. Die elektromagnetischen Felder folgen eindeutig aus Ladungs- und Stromverteilungen; bei Vorgabe anderer Ladungs- und Stromverteilungen ergeben sich andere elektromagnetische Felder.
MBastieK
Verfasst am: 13. Dez 2024 13:14
Titel:
tuuta..2 hat Folgendes geschrieben:
Gibt es in diesem Zusammenhang evtl. einen Mechanismus der festlegt, daß eine EM-Welle immer zuerst mit einer positiven Feldstärke des elektrischen Feldes beginnt? Oder legen die Anfangsbedingungen variabel fest, daß die Welle auch mit einer positiven magnetischen Feldstärke beginnen kann?
Locker betrachtet. Wenn als Quelle keine schwingenden elektrischen Ladungsträger genutzt werden, sondern schwingende magnetische Ladungsträger (magnetische Monopole), könnte dies eventuell so sein. Aber diese Monopole sind nur theoretisch bzw. nicht nachgewiesen.
Edit:
Siehe Fitzgeraldsche Transformation
Nette Grüsse
tuuta..4
Verfasst am: 13. Dez 2024 12:57
Titel:
Danke TomS ... Ich verstehe Deine Herleitung mangels Background leider nicht bzw. kann keine Antwort zu meiner Frage daraus ableiten ...
Ausgehend von kE = -wB (das stimmt doch so, oder?) ist eine positive Amplitude des E-Feldes mit einer negativen Amplitude des B-Feldes verknüpft ...
Startet jetzt eine EM-Welle "immer" mit einem positiven +kE oder kann sie auch mit einem -kE starten oder ist das letztendlich Fallabhängig ?
TomS
Verfasst am: 13. Dez 2024 09:37
Titel:
Das elektrische Feld E sowie das magnetische B werden zusammengefasst zu dem Feldstärkentensor F. Dieser berechnet sich aus dem Viererpotential A zu
Unter Verwendung der Lorentz-Eichung
reduzieren sich die Maxwellschen Gleichungen zu
Diese Gleichung kann mittels der retardierten Potentiale
eindeutig
gelöst werden; r, r' bezeichnen dabei 3er-Vektoren
Und daraus folgt wiederum F und somit E, B eindeutig.
Die Ladungs- und Stromdichten rho bzw. j in
legen also die Felder eindeutig fest; es gibt keine Wahlfreiheit.
(man kann noch Felder addieren, die die Maxwellschen Gleichungen für verschwindendes j lösen; diese sind jedoch unendlich ausgedehnt, werden quasi durch nichts erzeugt und sind daher künstlich)
tuuta..2
Verfasst am: 13. Dez 2024 08:56
Titel:
Danke. Gibt es in diesem Zusammenhang evtl. einen Mechanismus der festlegt, daß eine EM-Welle immer zuerst mit einer positiven Feldstärke des elektrischen Feldes beginnt? Oder legen die Anfangsbedingungen variabel fest, daß die Welle auch mit einer positiven magnetischen Feldstärke beginnen kann?
TomS
Verfasst am: 13. Dez 2024 01:07
Titel:
Eine el.-mag. Welle entsteht nicht einfach so im Vakuum, die Quellen sind zeitlich veränderliche Ladungs- und Stromdichten. Die Form der daraus resultierenden Welle ist durch diese Quellen eindeutig festgelegt.
tuuta
Verfasst am: 12. Dez 2024 22:06
Titel: EM-Welle: Feldstärken elektr. u. magnetisches Feld
Meine Frage:
Bei der Entstehung einer EM-Welle im Vakuum, beginnt die Welle mit einer positiven Amplitude elektrische Feldstärke, positive Amplitude magn. Feldstärke oder ist das beliebig?
Meine Ideen:
kA