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[quote="Aruna"][quote="A-Freak als Gast"] Ich denke das Großvater-Paradoxon bezüglich Zeitreisen dürfte weitgehend [/quote] Ja und dass das gar kein Paradoxon ist, da die Lösungen der ART eindeutig sind und die zugrunde liegende Erzählung unmöglich. Wir waren auch schon so weit, dass ein alterndes System keine geschlossene Weltlinie haben kann. [quote="A-Freak als Gast"] Gleichzeitig lese ich in der Quantenmechanik daß auf "tiefster" Ebene echter Zufall herrscht, [/quote] das wird hier, wenn ich das richtig verstanden habe, von den Vertretern der thermischen Interpretation bestritten.[/quote]
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Aruna
Verfasst am: 31. Okt 2024 10:11
Titel: Re: Quantenfluktuationen lösen Großvater-Paradoxon?
A-Freak als Gast hat Folgendes geschrieben:
Ich denke das Großvater-Paradoxon bezüglich Zeitreisen dürfte weitgehend
Ja und dass das gar kein Paradoxon ist, da die Lösungen der ART eindeutig sind und die zugrunde liegende Erzählung unmöglich.
Wir waren auch schon so weit, dass ein alterndes System keine geschlossene Weltlinie haben kann.
A-Freak als Gast hat Folgendes geschrieben:
Gleichzeitig lese ich in der Quantenmechanik daß auf "tiefster" Ebene echter Zufall herrscht,
das wird hier, wenn ich das richtig verstanden habe, von den Vertretern der thermischen Interpretation bestritten.
A-Freak als Gast
Verfasst am: 31. Okt 2024 09:35
Titel: Quantenfluktuationen lösen Großvater-Paradoxon?
Moin, ich hab mal wieder so Gedanken die einem kommen wenn man stundenlang im Zug sitzt
Ich denke das Großvater-Paradoxon bezüglich Zeitreisen dürfte weitgehend bekannt sein
- Sohn ist unendlich frustriert
- Sohn baut Zeitmaschien um in die Vergangenheit zu reisen
- Sohn tötet Großvater
- mangels Großvater existiert der Sohn nicht mehr
- Zeitreise findet nicht stattt
- Großvater lebt unbehelligt
Repeat
Das Paradoxon soll sgaen daß so etwas wie eine Singularität entsteht weil die betreffende Weltlinje sich sozusagen in einer Endlosschleife aufwickelt statt in die Zukunft fortzusetzen.
Gleichzeitig lese ich in der Quantenmechanik daß auf "tiefster" Ebene echter Zufall herrscht, wir also prinzipiell nicht exakt vorhersagen können wie sich etwas entwickelt sondern nur Warscheinlichkeiten beobachten können.
Ich denke mir gerade daß das doch prfekt zusammen paßt. Die Weltlinie kreist nicht in einer Endlosschleife zum exakten Punkt zurück, sondern jedesmal durch Quantenfluktuationen ein ganz kleines bißchen daneben.
Das müßte doch dazu führen daß dieses Knäuel der Weltinie jeden Punkt der Raumzeit berühren kann der prinzipiell erreichbar ist, und damit jeder noch so unwarscheinliche Zufall praktisch eintreten kann.
Das was wir dann beobachten können wäre daß sich so viele Zufälle häufen daß entweder die Zeitmaschine gar nicht oder falsch funktioniert, oder der Sohn etwas erlebt daß er sich mit dem Großvater versöhnt oder was auch immer
Oder kurz gesagt, habe ich da soeben das Prinzip der Selbst-Konsistenz von Novikotnov bestätigt?