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[quote="357maxi123"][b]Meine Frage:[/b] Hallo, ich würde gerne den Kurvenverlauf eines Widerstand-Magnetfeldstärke-Diagramms bei Spin-Orbit-Torques nachvollziehen können und wollte fragen, ob jemand darüber mehr weiß. Durch die SOTs wird die Magnetisierung in einem Material verändert wodruch der Widerstand senkrecht zum Stromfluss von der Magnetisierungsdynamik abhängt. In den Diagrammen ist nun der Widerstand in Abhängigkeit eines externes Magnetfeld mit Stärke von -1T bis 1T aufgetragen. Für einen Winkel von theta 0° zwischen Stromfluss und Magnetfeld kann ich es nachvollziehen denn dort gibt es zwei Sprünge, die die Umpolung der Magnetisierung anzeigen und davon abgesehen ist der Verlauf konstant, da alles vollständig magnetisiert ist und ein höheres Magnetfeld nichts mehr verändern kann. Bei einem Winkel von theta 90° ist allerdings der Verlauf weder konstant noch linear. Warum ist das so? [b]Meine Ideen:[/b] Da sich bei den beiden Diagrammen nur der Winkel theta zwischen Stromfluss und Magnetfeld ändert muss es an der Winkelabhängigkeit liegen. Ein Grund dafür ist die Anisotropie des Materials, wodurch bei 0° die Vorzugsrichtung eingestellt ist und deswegen hier sofort vollständig magnetisiert ist. Dagegen muss bei 90° gegen die Vorzugsrichtung "angekämpft" werden und deshalb wird ein stärkeres Magnetfeld benötigt um vollständig zu Magnetisieren. Gibt es aber noch weitere Gründe bzw. wie lässt sich die nicht Linearität erklären?[/quote]
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357maxi123
Verfasst am: 21. Okt 2024 17:39
Titel: Winkelabhängigkeit der Magnetisierung bei Spin-Orbit-Torques
Meine Frage:
Hallo, ich würde gerne den Kurvenverlauf eines Widerstand-Magnetfeldstärke-Diagramms bei Spin-Orbit-Torques nachvollziehen können und wollte fragen, ob jemand darüber mehr weiß. Durch die SOTs wird die Magnetisierung in einem Material verändert wodruch der Widerstand senkrecht zum Stromfluss von der Magnetisierungsdynamik abhängt. In den Diagrammen ist nun der Widerstand in Abhängigkeit eines externes Magnetfeld mit Stärke von -1T bis 1T aufgetragen.
Für einen Winkel von theta 0° zwischen Stromfluss und Magnetfeld kann ich es nachvollziehen denn dort gibt es zwei Sprünge, die die Umpolung der Magnetisierung anzeigen und davon abgesehen ist der Verlauf konstant, da alles vollständig magnetisiert ist und ein höheres Magnetfeld nichts mehr verändern kann.
Bei einem Winkel von theta 90° ist allerdings der Verlauf weder konstant noch linear. Warum ist das so?
Meine Ideen:
Da sich bei den beiden Diagrammen nur der Winkel theta zwischen Stromfluss und Magnetfeld ändert muss es an der Winkelabhängigkeit liegen. Ein Grund dafür ist die Anisotropie des Materials, wodurch bei 0° die Vorzugsrichtung eingestellt ist und deswegen hier sofort vollständig magnetisiert ist. Dagegen muss bei 90° gegen die Vorzugsrichtung "angekämpft" werden und deshalb wird ein stärkeres Magnetfeld benötigt um vollständig zu Magnetisieren. Gibt es aber noch weitere Gründe bzw. wie lässt sich die nicht Linearität erklären?