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bronkowitz
Verfasst am: 12. Okt 2024 13:20
Titel:
jup - genau. Danke nochmals!
hmpf
Verfasst am: 12. Okt 2024 10:59
Titel:
Stimmt, Ihr Zitat per Bild ist schlecht ausgedrückt.
Der Autor spricht ja auch von einem „Strahlungsgleichgewicht“.
Dieser Begriff macht aber nur Sinn, wenn ein Körper – wie z.B. die Erde im Weltall – sich ausschließlich durch Strahlung erwärmen oder kühlen kann.
In der realen Welt hier auf der Erde gibt es so einen Zustand jedoch fast nie.
bronkowitz
Verfasst am: 12. Okt 2024 10:45
Titel:
Hallo hmpf und vielen Dank für Deine Antwort!
Ja, so macht es eher Sinn.
Womit ich nicht klargekommen bin ist, dass es sich dort (Wagner, "Einführung in die Physik") so anhört, als wenn die Gleichheit der Strahlungsemission aus dem angenommenen thermischen GGW
folgt
.
hmpf
Verfasst am: 08. Okt 2024 18:48
Titel:
Das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz betrifft nur die spektralen Absorptions- und Emissions-Grade.
Also das Vermögen Strahlung zu absorbieren und zu emittieren.
Wieviel jeweils abgestrahlt wird, hängt allein von der Temperatur und dem Emissions-Grad ab.
Das gilt auch im Nichtgleichgewicht.
Wie die Wärme einem Körper sonst noch zugeführt oder abgeführt wird, spielt dabei keine Rolle.
Im thermischen Gleichgewicht meint, dass die Temperatur des Körpers sich nicht mehr ändert.
Dabei kann es natürlich vorkommen, dass die Strahlungskühlung von Luftströmungen unterstützt wird und die Absorption durch z.B. eine elektrische Heizung verstärkt wird.
An der Gleichheit der Spektralen Absorptions- und Emissionsgrade ändert das jedoch nichts.
bronkowitz
Verfasst am: 30. Jun 2024 11:05
Titel: Kirchhoffsches Strahlungsgesetz
Hallo!
Ich habe eine Frage zum Kirchhoffschen Strahlungsgesetz, bzw. zum Emissions- und Absorptionsgrad:
Kurz gesagt folgt ja bei einem Körper, der sich im thermischen GGW befindet, aus eben diesem GGW, dass er soviel Strahlung emittiert wie absorbiert.
Wird in diesem Modell vorausgesetzt, dass andere Wärmetransportmechanismen nicht auftreten?
Denn sonst könnte ja z.B. ein Teil der Wärme per Leitung abfließen und entsprechend weniger durch Strahlung. Alpha und Epsilon wären dann unterschiedlich.