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So gehts:
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[quote="Myon"]Bei einer isothermen Expansion sollte die Arbeit nicht von der Anzahl Freiheitsgrade des idealen Gases abhängen, die innere Energie ändert ja nicht. Zu a) Für den ersten Prozessschritt: [latex]W_{1\to 2}=-\int_{V_1}^{V_2}p\,dV=-mR_\text{S}T_1\ln\left(\frac{V_2}{V_1}\right)=-1623.2\,\mathrm{J}[/latex] Für den 2. Prozessschritt: W2=0 und [latex]Q_{2\to 3}=U_2-U_1=\frac{f+2}{f}mR_\text{S}(T_2-T_1)=-843.5\,\mathrm{J}[/latex] Bitte selber nachrechnen. Anolog Schritte 3 und 4. Als Wirkungsgrad sollte sich der Wirkungsgrad eines Carnot-Kreisprozesses ergeben. Die in Schritt 2 abgegebene Wärme wird beim idealen Stirling-Kreisprozess zwischengespeichert und in Schritt 4 wieder zugeführt.[/quote]
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Kartop
Verfasst am: 22. Aug 2024 16:41
Titel:
Ahh okay, ich verstehe. Vielen Dank!
Myon
Verfasst am: 22. Aug 2024 16:08
Titel:
Ja natürlich,
Was ich oben geschrieben habe, war Blödsinn, entschuldige, hatte gar nichts überlegt dabei.
Am Wirkungsgrad ändert das aber nichts: Wirkungsgrad=von Maschine geleistete Nettoarbeit/zugeführte Wärme bei Schritt 1->2:
Das gilt natürlich nur für den Idealfall, wo die beim Schritt 2->3 abgegebene Wärme gespeichert und vollständig im Schritt 4->1 wieder zugeführt werden kann.
Eine solche Speicherung widerspricht übrigens nicht dem 2. Hauptsatz: Man kann sich vorstellen, dass die abgegebene Wärme kontinuierlich in Reservoirs mit versschiedenen Temperaturen gespeichert wird und dann bei jeweils gleicher Temperatur wieder zugeführt wird. Demgegenüber kann die beim Schritt 3->4 bei der tieferen Temperatur T2 abgegebene Wärme nicht weiter für den Kreisprozess verwendet werden.
Zur Anzahl Freiheitsgrade: ich würde mit 5 rechnen. Für die Anregung aller 7 Freiheitsgrade (bzw. 6, aber Schwingung zählt doppelt) werden meist höhere Temperaturen benötigt. Vgl. z.B. die Kurve im Wikipedia-Artikel
hier
.
Kartop
Verfasst am: 22. Aug 2024 13:58
Titel:
Genau, allerdings weiß ich bei den isochoren Zustandsänderungen nicht, welchen Freiheitsgrad ich verwenden soll; 5 oder doch 7?
Zu 1) -> 2):
Hier komme ich ebenso auf W = -1623,17 J und aufgrund 0 = dQ + dW für dQ auf dQ = 1623,17 J.
Zu 2) -> 3)
Hier handelt es sich ja um eine isochore Zustandsänderung, folglich gilt:
dW = 0 (keine Volumenarbeit) und dQ = nC_vdT = mC_vdT = m*f/2*R*dT und somit:
dQ = -2106,17 J (wenn man 7 Freiheitsgrade annimmt)
dQ = -1504.4 J (wenn man 5 Freiheitsgrade annimmt)
Aber was ist denn nun richtig?
Ich verstehe irgendwie nicht so ganz, warum Du den Adiabatenexponenten verwendest.
Zu 3) -> 4)
Gleicher Ansatz wie in 1) -> 2), allerdings andere Temperatur; also:
dW = 544,96 J
dQ = -544,96 J
Zu 4) -> 1)
Hier wieder gleiches Problem:
dW = 0 (erneut keine Volumenarbeit) und für dQ komme ich entweder auf:
dQ = 2106,17 J (7 Freiheitsgrade)
dQ = 1504,4 J (5 Freiheitsgrade)
Rechne ich das ganze jetzt für b) aus, so komme ich entweder auf einen Wirkungsgrad von 0,289 (wenn man die Werte von 7 Freiheitsgraden nimmt) oder auf 0,345 (5 Freiheitsgrade).
Myon
Verfasst am: 22. Aug 2024 09:53
Titel:
Bei einer isothermen Expansion sollte die Arbeit nicht von der Anzahl Freiheitsgrade des idealen Gases abhängen, die innere Energie ändert ja nicht.
Zu a)
Für den ersten Prozessschritt:
Für den 2. Prozessschritt: W2=0 und
Bitte selber nachrechnen. Anolog Schritte 3 und 4. Als Wirkungsgrad sollte sich der Wirkungsgrad eines Carnot-Kreisprozesses ergeben. Die in Schritt 2 abgegebene Wärme wird beim idealen Stirling-Kreisprozess zwischengespeichert und in Schritt 4 wieder zugeführt.
Kartop
Verfasst am: 21. Aug 2024 21:58
Titel: Stirling-Prozess
Meine Frage:
Ein ideales, zweiatomiges Gas durchläuft zwischen zwei Wärmespeichern der Temperaturen T1 = 600 C und T2 = 20 C folgenden Kreisprozeß:
1)->2) isotherme Expansion vom Volumen V1 =0,5l auf V2 = 3l
2)->3) isochore Abkühlung
3)->4) isotherme Kompression wieder auf V1 und
4)->1) isochore Erwärmung.
(a) Man berechne die zu- und abgeführte Wärme sowie die Arbeit einer Periode (Gasmasse m = 3,6g, R = 288,2J(kgK))
(b) Man vergleiche quantitativ den Wirkungsgrad der Maschine mit dem Wirkungsgrad des Carnot-Prozesses bei gleichen Temperaturen!
Meine Ideen:
Leider komme ich immer wieder auf Werte, die keinen Sinn ergeben. Bezüglich a) komme ich so z.B. auf 3672,63 J bzw. 4274,3 für die Arbeit und Energie, je nachdem, ob man 5 oder 7 Freiheitsgerade annimmt. Entsprechend fällt dann auch der Wirkungsgrad aus...
Nehme ich hingegen beide Freiheitsgrade (je nach zutreffender Temperatur), so komme ich auf einen Wirkungsgrad von 1.16..