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[quote="Timm1990"][quote="TomS"]Das funktioniert nicht im Rahmen der SRT, da diese keine Gravitation enthält. [/quote] Danke. Die spezielle Relativitätstheorie bezog sich auch nur auf den elektrodynamischen Fall, bei dem das elektrische Feld einer sehr schnell bewegten Punktladung bestimmt wird. Ach jetzt verstehe ich. Das heißt, die Transversalkomponente des Gravitationsfeldes wird nicht verstärkt? Nur die elektromagnetischen Felder ändern sich in unterschiedlichen Bezugssystemen durch die SRT? Wie sehen denn die Feldlinien des Gravitationsfeldes einer bewegten Masse aus, wenn sich diese nahe der Lichtgeschwindigkeit bewegt? Werden diese nicht senkrecht zur Bewegungsrichtung hin "verdichtet"? Grüße Timm[/quote]
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Timm1990
Verfasst am: 03. Feb 2018 19:03
Titel:
TomS hat Folgendes geschrieben:
Das funktioniert nicht im Rahmen der SRT, da diese keine Gravitation enthält.
Danke.
Die spezielle Relativitätstheorie bezog sich auch nur auf den elektrodynamischen Fall, bei dem das elektrische Feld einer sehr schnell bewegten Punktladung bestimmt wird.
Ach jetzt verstehe ich. Das heißt, die Transversalkomponente des Gravitationsfeldes wird nicht verstärkt? Nur die elektromagnetischen Felder ändern sich in unterschiedlichen Bezugssystemen durch die SRT?
Wie sehen denn die Feldlinien des Gravitationsfeldes einer bewegten Masse aus, wenn sich diese nahe der Lichtgeschwindigkeit bewegt? Werden diese nicht senkrecht zur Bewegungsrichtung hin "verdichtet"?
Grüße
Timm
TomS
Verfasst am: 03. Feb 2018 18:40
Titel:
Das funktioniert nicht im Rahmen der SRT, da diese keine Gravitation enthält.
Die Lösung im Rahmen der ART ist
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Aichelburg–Sexl_ultraboost
Timm1990
Verfasst am: 03. Feb 2018 18:18
Titel: Gravitationsfeld einer gleichförmig bewegten Masse
Hallo zusammen.
Ihr kennt sicherlich das Standardbeispiel zur relativistischen Elektrodynamik: Eine Punktladung bewegt sich mit konstanter und gleichförmiger Geschwindigkeit (meist nahe der Lichtgeschwindigkeit). Gesucht ist das elektrische Feld für einen relativ zu dieser bewegten Ladung ruhenden Beobachter. Durch Anwendung der speziellen Relativitätstheorie kann man zeigen, dass die elektrische Feldstärke nun winkelabhängig ist. So sind die Feldstärken, die senkrecht zur Bewegungsrichtung der Ladung liegen gegenüber dem elektrostatischen Fall verstärkt; in Bewegungsrichtung jedoch unverändert.
Meine Frage nun:
Wenn ich das ganze auf die Gravitationstheorie übertrage, gibt es da Unterschiede oder verhält es sich analog?
Sagen wird beispielsweise, dass ich eine ausgedehnte, kugelförmige Masse habe, die sich mit gleichförmiger Geschwindigkeit und 1/10 der Lichtgeschwindigkeit bewegt, also analog dem oben geschilderten elektrodynamischen Fall (jedoch keine Punktmasse).
Ist die Transversalkomponente des Gravitationsfeldes dieser sehr schnell bewegten Masse ebenfalls verstärkt, genau wie bei dem Beispiel mit der Punktladung? Kann man das mit den Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie berechnen?