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[quote="svloga"][quote="GvC"]Da hast Du Dich verrechnet. Tatsächlich ist U1=Uq/4=7,5V und U2=(3/4)Uq=22,5V. [/quote] Aber die Schaltung wird doch zwischen P1 und P2 belastet, da kann ich doch nicht einfach mit einem Spannungsteiler rechnen, als wenn es eine ganz normale Parallelschaltung von (R1+R2)||(R3+R4) wäre?[/quote]
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GvC
Verfasst am: 06. Feb 2016 13:05
Titel:
svloga hat Folgendes geschrieben:
Aber die Schaltung wird doch zwischen P1 und P2 belastet, da kann ich doch nicht einfach mit einem Spannungsteiler rechnen,
Aber genau das hast Du doch (unbewusst) getan, indem Du aus falsch verstandenen Symmetriegründen U1=U4 und U2=U3 gesetzt hast.
Nimm die von Dir selbst aufgestellten Maschengleichungen:
svloga hat Folgendes geschrieben:
U1+UL+U1-Uq=0
Nach U1 aufgelöst
Du hattest zuvor schon herausbekommen, dass UL=Uq/4. Also
Deine zweite Gleichung:
svloga hat Folgendes geschrieben:
U2-UL+U2-Uq=0
Nach U2 aufgelöst:
Wie gesagt, das ist das Ergebnis Deines eigenen Ansatzes. Da hab' ich nur Deine Rechnung überprüft und festgestellt, dass Du Dich verrechnet hast.
Ob Dein Ansatz richtig ist, ist eine ganz andere Frage. Dass er es nicht ist, kannst Du leicht anhand des Maschensatzes für die obere oder die untere Masche feststellen.
Für das richtige Ergebnis, berechne einfach den Gesamtstrom oder die Zweigströme und/oder Zweigspannungen mit bekannten Verfahren.
svloga
Verfasst am: 06. Feb 2016 11:44
Titel:
GvC hat Folgendes geschrieben:
Da hast Du Dich verrechnet. Tatsächlich ist U1=Uq/4=7,5V und U2=(3/4)Uq=22,5V.
Aber die Schaltung wird doch zwischen P1 und P2 belastet, da kann ich doch nicht einfach mit einem Spannungsteiler rechnen, als wenn es eine ganz normale Parallelschaltung von (R1+R2)||(R3+R4) wäre?
GvC
Verfasst am: 06. Feb 2016 02:24
Titel:
svloga hat Folgendes geschrieben:
U1+UL+U1-Uq=0 und U2-UL+U2-Uq=0 => U1=11.25V, U2=18.75V
Da hast Du Dich verrechnet. Tatsächlich ist U1=Uq/4=7,5V und U2=(3/4)Uq=22,5V.
svloga hat Folgendes geschrieben:
Das hat aber ja auch nur funktioniert, weil R1=R4 bzw. R2=R3. Wie wäre der Lösungsweg/-ansatz, wenn das nicht gilt?
Das ist doch eine ganz normale Netzwerkberechnung. Du kannst alle Ströme und Spannungen (insbeondere auch den Gesamtstrom, den Du ja haben willst) mit den bekannten Netzwerkberechnungsverfahren bestimmen, z.B. mit dem Maschenstromverfahren.
svloga
Verfasst am: 05. Feb 2016 14:31
Titel: Belastete Brückenschaltung Leistung
Hallo,
zur im Anhang befindlichen Schaltung ist der Wirkungsgrad zu bestimmen. Folgende Werte sind gegeben bzw. wurden schon ausgerechnet (im Lastwiderstand sollte die Leistung maximal sein, R2 und R3 waren mit 30 Ohm vorgegeben, Uq mit 30V):
R1=R4=10 Ohm
R2=R3=30 Ohm
RL=15 Ohm (wie folgt berechnet):
U0 der Ersatzspannungsquelle: 15V, Innenwiderstand Ri (=RL)=15 Ohm
Strom durch die Last IL=U0/Ri+RL=0.5A
Spannungsabfall an der Last UL=RL*IL=7.5V
Leistung in der Last PL=UL*IL=3.75W.
Für die Bestimmung des Wirkungsgrads benötige ich nun die Gesamtleistung und dazu den Gesamtstrom bzw. den Gesamtwiderstand. Rges kann man wohl über Stern/Dreieck-Transformation recht einfach ausrechnen, das soll hier aber nicht gemacht werden.
Gibt es für die Bestimmung von Iges eine einfache Möglichkeit? Ich habe ja schon recht viele Werte berechnet.
Mein Lösungsweg bisher war die Aufstellung von 2 Maschen (UL in Richtung P1-P2): U1+UL+U1-Uq=0 und U2-UL+U2-Uq=0 => U1=11.25V, U2=18.75V und dann I über das ohmsche Gesetz: Iges=1.75A => Pges=52.5W => Wirkungsgrad 7.14%.
Das hat aber ja auch nur funktioniert, weil R1=R4 bzw. R2=R3. Wie wäre der Lösungsweg/-ansatz, wenn das nicht gilt? Danke im Voraus!