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[quote="Duncan"][quote="melville"]Folgendes Szenario (eindimensional, z-Achse, senkrecht zum Gravi-Feld):[/quote] Was verstehst du unter Gravi-Feld ?[/quote]
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melville
Verfasst am: 05. Feb 2016 09:46
Titel:
Nochmal herzlichen Dank an dich, Ape, für die Hilfe. Habs jetzt kapiert mit den Vorzeichen.
VeryApe
Verfasst am: 03. Feb 2016 21:11
Titel:
Zitat:
Du gehst streng von der Masse aus, die hochgeschossen wird, das hab ich zuvor nicht, und das bringt mich sehr weiter.
jein es ist völlig egal ob die Masse hochgeschossen wird oder nicht. mich interessieren nur die Kräfte auf die Masse und ihre Richtung und vergleiche was die Kräfte arbeitstechnisch bei einer positiven z Bewegung bewirken. völlig egal wie sich die Masse bewegt.
Das reicht für das Potential.
Was im Endeffekt passiert ist völlig egal für die Bestimmung und auch nicht bekannt.
Ich lege ja erst dann fest in welche Richtung sich die Masse bewegt wenn ich die z werte einsetze also erst zum Schluss.
Zitat:
Das ist die Federenergie, welche von der Feder auf die Masse übergeht, weshalb die Feder dieselbe Energie verliert. Deshalb Minus.
Nein das ist einfach das Potential der Feder gegenüber der Nulllinie z=0 und entsprich der Energie die bis z abgegeben werden kann.
Das Minus würde auch dortstehen wenn die Feder noch weiter Energie aufnimmt.
Das kannsd du ableiten wenn die Federkraft betrachtest und schaust was passiert in Richtung positiv z, du kannsd auch schauen was in Richtung negativ z passiert, kommt aufs gleiche raus.
Da führt die Feder Arbeit ab von 0 auf -z und das potential ist genau das Gegenteil also in negativer Richtung positiv
wenn du jetzt diese Minus vor m+g nicht hättest dann wäre ja z0 negativ und somit das potenital negativ es muß aber positiv sein daher das Minus.
Das hat überhaupt nichts damit zu tun ob die Feder im Endeffekt in diesem Beispiel durch die Masse Energie aufnimmt oder abgibt, das brauche ich nicht wissen
Du wirsd ja schon öfters die Lageenergie der Gravitation verwendet haben, da ist es doch auch völlig egal ob die Masse nach unten oder oben wandert. Du kannsd es schon anschreiben bevor du weißt was passiert.
Zitat:
Die Federenergie wird über die Federkraft an die Masse übertragen, während dessen wirkt die Gravitationskraft in Gegenrichtung, was das Gravitationspotential dieser Masse, weil es Energie aufnimmt, erhöht. Deshalb positives Vorzeichen.
ja, aber das hat überhaupt nichts zu tun ob sich die Masse nach oben oder unten bewegt.
Das Graviationspotential ist auch +m*g*z wenn sich die Masse nach unten bewegt, wo sie sich hinbewegt bestimmst du erst mit z und z' danach , verstehst du?
Es hängt ja nur von der Koordinatenwahl ab ob du z nach oben positiv hast oder nach unten
Zitat:
Die kinetische Energie ist positiv, weil die Geschwindigkeit vom "Abschuss" an stets positiv war.
Die kinetische Energie ist immer positiv, ausser du willsd für die Geschwindigkeit ne komplexe Zahl erhalten. wurzel aus was negativen?
die Geschwindigkeit ob negativ oder positiv liefert immer eine positive kinetische Energie
Zitat:
Die Gravitationskonstante g und sämtliche Koordinaten setze ich dann mit Vorzeichen ein, weil sie von der Nulllage abhängen. Also unterhalb von z=0 -> +g, oberhalb von z=0 -> -g.
nein die z Koordinate setzt du mit Vorzeichen ein g nicht. für diese Gleichung wurde doch die Richtung der Kräfte mit vorzeichen schon in der Gleichung angesetzt.
mit vorzeichen behafteten g wäre doch das Gravitationspotential für z nach oben
-m*g*z habe ich dir doch hingeschrieben
dann müsstest du schreiben ....- m*g*z1=-m*g*z2.....
und bei der potentiellen Energie der Feder das minus wieder löschen.
Ich habe doch eh beide Fälle in beiden längeren Antworten beschrieben
melville
Verfasst am: 03. Feb 2016 20:04
Titel:
Hi Ape ...
... zunächst mal: Vielen Dank für deine ausführliche Erklärung, die hilft mir sehr, das mit den Vorzeichen zu begreifen.
Ich guck mal, ob ich den Ansatz von dir richtig begreife, mit Bitte um Einspruch, falls ich falsch liege ...
Du gehst streng von der Masse aus, die hochgeschossen wird, das hab ich zuvor nicht, und das bringt mich sehr weiter.
Das ist die Federenergie, welche von der Feder auf die Masse übergeht, weshalb die Feder dieselbe Energie verliert. Deshalb Minus.
Die Federenergie wird über die Federkraft an die Masse übertragen, während dessen wirkt die Gravitationskraft in Gegenrichtung, was das Gravitationspotential dieser Masse, weil es Energie aufnimmt, erhöht. Deshalb positives Vorzeichen.
Die andere Seite der Gleichung:
Nach dem "Absprung" von der Feder wirkt auf die Masse nur noch die negative Gravitationskraft, weshalb das Potential der Masse weiter an Energie gewinnt, deshalb positiv.
Die kinetische Energie ist positiv, weil die Geschwindigkeit vom "Abschuss" an stets positiv war.
Die Gravitationskonstante g und sämtliche Koordinaten setze ich dann mit Vorzeichen ein, weil sie von der Nulllage abhängen. Also unterhalb von z=0 -> +g, oberhalb von z=0 -> -g.
Habe ich deinen Ansatz so richtig interpretiert?
Vielen Dank und Grüße ...
m
VeryApe
Verfasst am: 03. Feb 2016 16:45
Titel:
Meine Erklärung bezog sich auf die Kraft des Potentials, die vom Potential auf ein Objekt ausgeübt wird.
Zitat:
Die Feder kriegt am Anfang eine Kraft in -Richtung ab (von z_0 bis z_1), also nimmt ihr Potential zu.
richtig. ich habe aber von der Federkraft geredet diese ist die Kraft des Federpotentials auf das Objekt.
wenn vom Objekt eine Kraft auf die Feder ausgeübt wird wirkt reactio eine Kraft von Feder auf das Objekt entgegengesetzt und diese wäre positiv.
Angenommen du bist das Objekt und drückst auf die Feder nach unten, die Feder wirkt mit einer entgegengesetzten Kraft und drückt auf dich .
Deine Kraft ist negativ und die Federkraft ist positiv. am Weg nach unten entzieht die Federkraft dir Energie weil der weg negativ. dieser Entzug landet in der potentiellen Energie. Also ein Entzug ist für das Potential ein Energiegewinn.
also die Arbeit der Feder am Objekt
da z negativ Arbeits entzug
und diese landet in der Potentiellen Energie. Der Entzug wird ein Gewinn und das geht mit Vorzeichenwechsel.
Dabei gehe ich von der Federkraft auf die auf dich wirkt.
umgekehrt kannsd du von deiner Kraft auch ausgehen die auf die Feder drückt, diese ist negativ und verrichtet Arbeit an der Feder und geht natürlich ins Potential. es ist diesselbe Lösung nur eine andere Betrachtung, dabei entspricht aber eine positive Arbeit ein Potentialgewinn und eine negative Arbeit potenialverlust.
Es handelt sich ja hierbei um die Arbeiten an der Feder , während es sich vorher um Arbeiten am Objekt gehandelt hat.
Den Weg habe ich deswegen gewählt, weil du ja beim Gravitationspotential kein reactio auf das Potential hast.
Die Gravitationskraft wirkt auf dich aber du wirkst nicht mit einer Gegenkraft auf das Potential, die Gegenkraft müsste ja dann nach oben zeigen und auf eine unsichtbare vorgestellte Feder drücken.
Die Gegenkraft der Gravitationskraft auf dich ist die entfernte Gravitationskraft auf die Erde. das heißt du müsstest dir eine unsichtbare Feder vorstellen die zwischen der Erde und dir verbunden ist.
Und diese unsichtbare Feder ist dann das Graviationspotential.
Auf der einen Seite drückst du dann auf die unsichtbare Feder und auf der andere Seite drückt die Feder auf die entfernte Erde.
Aber das macht ja keiner.
Deswegen bin ich von der Kraft des Potentials auf das Objekt ausgegangen und dessen Auswirkungen auf das Potential.
bei der Feder kannsd du das so machen wie du willsd also diese Aussage ist mal richtig.
Zitat:
Die Feder kriegt am Anfang eine Kraft in -Richtung ab (von z_0 bis z_1), also nimmt ihr Potential zu.
Es gibt 2 Möglichkeiten Kräften ein Vorzeichen verpassen angenommen eine Kraft wirkt gegen die positive Richtung, dann ist ihr Wert als Kraft negativ.
Jetzt gibts 2 Arten.
entweder ich schreibe -F dann ist der Betrag einzusetzen also der Wert für F positiv und kombiniert mit minus drückt das dann den negativen Kraftwert aus
oder ich schreibe nur F dann muß ich einen negativen Wert für F einsetzen der den negativen Kraftwert beschreibt.
wenn du also bereits bei den überlegungen zu Kräfte mit Vorzeichen hantierst dann mußt du nachher die Kräfte positiv einsetzen also nur Beträge du schreibst aber du willsd g mit vorzeichen behaftet einsetzen dann ist die Gewichtskraft einfach
FG=m*g das Vorzeichen ergibt sich dann aus g bei positiv nach oben hat ja g dann minus Wert also wird FG negativ
die Arbeit ist dann einfach
FG*dz=m*g*dz und die Federkraft muß ja das Gegenteil laut Beispiel sein sie muß ja die Gewichtskraft kompensieren bei z0
bei z0
und das Potential ist immer das negative von der Arbeit der Potentialkraft F*dz von 0 ->z
als -F*dz
das ganze ist völlig unabhängig davon in welche Richtung z positiv ist.
das Lagepotential wäre dann
-m*g*dz das integriert von 0-z ist - m*g*z
z positiv nach oben bedeutet ein - Wert für g und somit ein positiver Lagewert für alle z nach oben
der k Wert der Feder ist
und die Arbeit der Potentialkraft ist
von 0-z und das Potential ist genau das Gegenteil.
Mehr ist da nicht zu wissen.
Wenn du jetzt g immer positiv einsetzen willsd was normal der Regelfall ist bei der Lageenergie dann musst du dir Gedanken zu den Kräften machen.
Völlig unkompliziert
ist z positiv nach oben dann ist die Gewichtskraft negativ also - m*g
und die Arbeit in Richtung z von 0 bis z -m*g*z
und das Potential genau das Gegenteil m*g*z das wars mehr ist da nicht
die Federkraft wirkt nach oben in Richtung z von 0 bis z würde sie Arbeit zuführen als ist ihr Potential in Richtung z negativ.
wenn alles in Richtung z negativ ist und bei 0 ist es 0 dann muß es darunter positiv sein.
wenn ich jetzt einfach hinschreibe
und setze hier ein für den Federbereich die negativen z Werte dann sehe ich es wird eine negatives Potential herauskommen das müsste aber bei positiven z Werten sein, wir bräuchten es hier negativ. also stimmt da was nicht ich muß es umgekehren.
also mach ich daraus
und ich schreibe an zur Erringerung das Potential ist m*g*z für z nach oben positiv.
mehr ist da nicht dahinter.
melville
Verfasst am: 03. Feb 2016 13:37
Titel:
Nochmal kurz:
Ich habs mit deiner Anleitung, Ape, mal für den Fall probiert, dass die z-Achse nach oben zeigt. Die konstante g wähle ich mit Vorzeichen. Heißt also, g zeigt stets auf die Null-Linie z=0 (stimmt so, hoffentlich?).
Dann bastel ich mal:
Die Feder kriegt am Anfang eine Kraft in -Richtung ab (von z_0 bis z_1), also nimmt ihr Potential zu. Die Kraft in Minusrichtung zeigt von der Nullinie weg, ist für das Gravipotential also eine Kraft in +Richtung, weshalb das Potential abnimmt (g wird hier positiv, weils ja auf Null zeigt).
Nach dem Flug der Masse auf die Höhe z_2: Gewichtskraft der Kugel zeigt auf z=0, Potential nimmt zu, (g hat negatives Vorzeichen). Mit Geschwingkeit in positive z-Richtung wird kinetische Energie aufgebaut.
Ich vermute, dass an dem Ansatz was falsch ist, hab wie gesagt noch enorme Schwierigkeiten mit den ganzen Vorzeichen.
Danke und Grüße ...
m
melville
Verfasst am: 03. Feb 2016 10:32
Titel:
Hi Ape ...
... ich hab den Fehler in E's Ansatz, wie es aussieht, durch einen eigenen Umformungsfehler wieder ausgebügelt. Das war mein ursprüngliches Ergebnis:
Mit diesem Ergebnis habe ich tatsächlich den richtigen Zahlenwert rausbekommen.
Das ist das Ergebnis, welches mit E's Ansatz eigentlich rauskommen sollte:
Das liefert natürlich nicht den richtigen Zahlenwert.
Ich werds im Lauf des Tages nochmal schnell mit deinem durchrechnen, vielen Dank.
Ach so: Ich hatte anfänglich vermutet einen Vorzeichenfehler zu haben, stimmt, allerdings dachte ich nach E's Antwort dann, es wäre ein Denkfehler gewesen (Energieerhaltung) und war mit seinem Ansatz plus meinem Rechenfehler zufrieden.
Gruß ...
m
E=mc²
Verfasst am: 03. Feb 2016 00:22
Titel:
Ja, ich bin eh dankbar für Korrekturen, immerhin lernt man ja genau daran.
VeryApe
Verfasst am: 02. Feb 2016 23:53
Titel:
Zitat:
@VeryApe: Wie kommst du darauf, dass bei mir positiv z unten wäre?
weil sonst dein Feder Potential nicht positiv ist, darum nach unten positiv. Ich dachte du hättest die Feder richtig und beim Gravitationspotential geirrt.
Natürlich kanns auch anders rum sein und das wars ja wie du schreibst.
Mich wundert nur das er mit deiner Gleichung auf das richtige Ergebnis gekommen ist.
Im Prinzip ist das nur ein Vorzeichenfehler, sonst ist die Gleichung ja korrekt. Aber hier ging es doch gerade dem Threadsteller um die Vorzeichen und immerhin führt es zum falschen Ergebnis.
E=mc²
Verfasst am: 02. Feb 2016 22:35
Titel:
@VeryApe: Wie kommst du darauf, dass bei mir positiv z unten wäre? Es ist ebenfalls oben.
Den Ansatz, den ich für die Wahl der Vorzeichen hatte, war:
je weiter oben, desto mehr E_pot
je weiter die Feder zusammengedrükt, desto mehr E_elast
je schneller, desto mehr E_kin
Dabei ist mir entgangen, dass - wenn man es so anschreibt wie ich - die Federkonstante ja negativ wäre, obwohl es für meine Überlegung ja positiv sein müsste.
VeryApe
Verfasst am: 02. Feb 2016 10:10
Titel:
Zitat:
das gibt es nicht das diese Gleichung das richtige Ergebnis ausspuckt. nichtmal wenn du diese Gleichung mit richtungsabhängigen g Wert heranziehst.
mit g=9,81 richtungsunabhängig
du schreibst im entspannten zustand ist z=0.. und positiv für dich nach oben dann müsstest du z0 und z1 negativ einsetzen und z2 positiv wenn die feder im Zustand 2 keine Lageenergie mehr haben soll.
dann steht doch schon alleine auf der linken Seite für die potentialle Energie der Feder ein negativer wert z0 = negativ und für die potentielle Energie der Lageänderung m*g (z2-z1) kommt ein positiver Wert raus bringst du das auf die linke Seite hättest du einen noch größeren negativen Wert.
1) das würde bedeuten potentielle Energie der Lage und Federenergie helfen das Objekt zu beschleunigen dann müsste es nach unten fliegen
2) wie hasst du die wurzel aus einen negativen Wert gezogen?
bitte schreibe doch deine Werte an. und deine Rechnung.
melville
Verfasst am: 02. Feb 2016 09:58
Titel:
Ich bedanke mich für eure Mühe, E's Ansatz hat zum richtigen Ergebnis geführt.
Very-Ape: Die Sache mit den Vorzeichen bereitet mir immer wieder Schwierigkeiten (jetzt, am Anfang, zumindest). Dank dir deshalb für deine Betrachtungen ...
Gruß ...
m
VeryApe
Verfasst am: 02. Feb 2016 09:15
Titel:
E=mc² hat Folgendes geschrieben:
Deine Gleichung hat doch auch einen Vorzeichenfehler, der dich auf das falsche ergebnis bringen würde, nichtmal wenn du g richtungsabhängig einsetzen würdest.
Wenn ich ein Potential betrachte und Objekte sich im Potential befinden. Dann gibts auf die Objekte eine Potentialkraft.
Führt diese Kraft Arbeit zu verliert das Potential Energie. Führt diese Kraft Arbeit ab gewinnt das Potential.
Also verliert das Objekt gewinnt das Potential, gewinnt das Objekt veliert das Potential.
definiere ich jetzt die positive zAchse nach unten ist die Kraft des Gravitationspotentials m* +g und in z Richtung dann die Arbeit dieser Kraft auf das Objekt m*g*z was auf die Nulllinie der z Koordinate ein Potentialverlust bewirkt -(m*g*z) bewirkt also genau das Gegenteil - das Potential verliert an Energie
Betrachte ich die Feder ist die Kraft der Feder negativ gegen z nach oben
und -F*dz würde Arbeit entziehen das bedeutet für das FederPotential - (-F*dz)=F*dz ein Potentialgewinn auf die NullLinie
Also zusammenfassend die Feder hat auf die Nulllinie in Richtung z ein positives Wer Potential und die Gravitationskraft ein negatives Potential.
ich kontrollier z positiv nach unten alle werte wären positiv und somit gibts ein positives Potential auf die NullLinie.
Bei dem Lagepotential ist es genau umgekehrt
hat ein negatives Potential auf die Nulllinie
also insgesamt wenn man davon ausgeht das im Zustand 2 die Feder keine potentielle Energie mehr hat.
in der Form von wie es E=mc² angeschrieben für z positiv nach unten
gleiches gilt auch für z positiv nach oben wenn man g richtungsabhängig einsetzt
oder man setzt g immer positiv ein
dann drehen sich die Potentiale um.
Vielleicht allgemein beim Potential der Gravitationskraft wird man ja noch ziemlich leicht durchblicken aber wenn man sich bei der Feder unsicher ist.
egal ob z nach oben positiv oder unten positiv
die Kraftlinie der Feder ist eine Gerade
bei z=z_{0} kompensiert sie die Gravitationskraft
bei z=0 ist die Federkraft 0
-> d=0
->
die Arbeit der Feder über ds entspricht
das Potential entspricht genau dem Gegenteil also verrichtet die Feder Arbeit verliert das Potential und umgekehrt
also
das Potential auf die Nulllinie ist.
das gilt unabhängig der z Richtung.
damit man jetzt werte verwenden kann muß man eine positive Richtung wählen zum Beispiel nach oben wie es der Threadsteller gemacht hat.
jetzt ist es wichtig ob man g richtungsabhängig oder immer positiv einsetzen will.
setzt man g richtungsabhängig ein,
dann ist
setzt man es richtungsunabhängig ein
dann ist
weil die Gewichtskraft in die negative Richtung zeigt
richtungsabhängig von g
schauen wir uns das an die Federkraft zeigt nach oben in richtung positiv z. da g einen - Wert und z0 ebenfalls einen - Wert besitzt.
somit würde sie in z Richtung von z1=-.Wert auf 0 arbeit verrichten das bedeutet für das Potential genau des gegenteil es verliert das stimmt auch bei z=0 wäre es 0.
für richtungsunabhängiges g
z nach unten
oder
z nach oben
Duncan
Verfasst am: 01. Feb 2016 10:55
Titel: Re: Masse auf Feder
melville hat Folgendes geschrieben:
Folgendes Szenario (eindimensional, z-Achse, senkrecht zum Gravi-Feld):
Was verstehst du unter Gravi-Feld ?
melville
Verfasst am: 01. Feb 2016 10:48
Titel:
Puh, war das WE schwer ins Forum zu kommen.
Vielen Dank an Mr.E für den Ansatz, klar gilt der EE erst nach dem Runterdrücken, das hatte ich so nicht bedacht.
Und Franz: z-Achse zeigt nach oben.
Grüße ...
m
franz
Verfasst am: 31. Jan 2016 02:27
Titel: Re: Masse auf Feder
melville hat Folgendes geschrieben:
z-Achse, senkrecht zum Gravi-Feld
Welche Richtung hat die z-Achse?
E=mc²
Verfasst am: 30. Jan 2016 22:49
Titel:
Naja, zuerst überlegt man sich, wann man den Energieerhaltungssatz anweden muss - das geht natürlich erst ab dem Zeitpunkt, wo das System abgeschlossen ist (also nach dem Zusamenndrücken der Feder).
Was passiert dann? Die Federenergie wird in potenzielle Energie und kinetische Energie umwegelandelt.
Federenergie:
wobei:
eine bekanntes Wertepaar (Kraft, Auslenkung) ist m*g und z_0, somit:
und für die andere Formel muss man sich überlegen, wie weit die Feder ausgelenkt war, das ist z_1, somit:
Auf der anderen Seite stehen dann:
und
somit:
Das wäre mein Ansatz (falls ich mich nicht geirrt habe). Stehe für Diskussionen über meinen Ansatz gerne zur Verfügung.
melville
Verfasst am: 30. Jan 2016 21:46
Titel: Masse auf Feder
Servus euch ...
... ich bin, sofern realisierbar, ein (etwas gealterter) Wiedereinsteiger ins Physikstudium und bereite mich deshalb gerade auf eben jenen Wiedereinstieg vor. Dazu hab ich ein kleines Grundlagen-Übungsbuch durchzurechnen begonnen und bin aktuell auf ein Problem gestoßen, bei dem ich um eure Hilfe bitte.
Folgendes Szenario (eindimensional, z-Achse, senkrecht zum Gravi-Feld):
Senkrechte Feder, im entspannten Zustand, z=0. Eine Masse wird draufgelegt, dort die Ruhelage definiert, also z_0. Die Frage ist, wie weit man die Feder mit Masse zusammendrücken muss (z_1), damit die Masse beim Loslassen im Punkt z_2 über der Feder die Geschwindigkeit v_2 hat.
Feder soll masselos sein, Reibung vernachlässigt werden.
Im Prinzip also ne Sache des Energiesatzes.
Mein Problem liegt vermutlich darin, die richtigen Vorzeichen im Ansatz zu finden. Meine Lösung sieht der richtigen Lösung also verdammt ähnlich, bis auf ein zickiges Minus und diverse andere Kleinigkeiten.
Hier mein Ansatz, mit der Bitte, ihn mir zu verbessern. Super wäre es, wenn ihr mir eure Verbesserungen auch erläutern könntet:
1. Gegeben: Masse m, z_0 (Ruhelage Feder mit Masse), z_2 (Ort der Masse nach "Abwurf" über Feder), v_2 (Geschwindigkeit in z_2)
2. Gesucht: z_1
3. Kleine Vorbereitung: Masse wird auf Feder gelegt, Feder lenkt in z_0 aus, dadurch ergibt sich die Federkonstante zu
4. Mein Ansatz (Energieerhaltung)
Meine Frage: Wo liegt mein Fehler?
Vielen Dank schonmal für eure Antwort ...
Grüße ... m