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[quote="jasmn"]Okay also rutscht der Wagen nicht nach unten, sondern bleibt stehen. Somit sind die weiteren Teilaufgaben (Anstieg um 10°) auch sinnlos?[/quote]
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as_string
Verfasst am: 13. Dez 2015 19:17
Titel:
Ich weiß ja nicht, ob sonst noch irgendwas gegeben ist. Wenn man wirklich von einem Reibungskoeffizienten von 0,7 ausgeht, dann bleibt das Auto einfach stehen. Wenn man aber von 0,02 ausgeht, was mE realistischer wäre, rollt es schon. Die 0,7 wäre realistisch, wenn man die Bremse gezogen hält. Da ist es ja dann auch gut, wenn er stehen bleibt... Aber hier soll ja eher keine Bremse gezogen sein, denke ich. Dann wären die 0,7 eben viel zu viel.
Woher genau kommen denn die 0,7? Ist das im selben Aufgabenteil? steht noch irgendwo in der Aufgabe ein kleinerer Wert für einen Reibungskoeffizient? Wenn nicht, dann würde ich auch einfach sagen: Da bewegt sich nichts.
Gruß
Marco
jasmn
Verfasst am: 13. Dez 2015 17:41
Titel:
Okay also rutscht der Wagen nicht nach unten, sondern bleibt stehen. Somit sind die weiteren Teilaufgaben (Anstieg um 10°) auch sinnlos?
as_string
Verfasst am: 13. Dez 2015 17:32
Titel:
Ich habe alles oben geschrieben und auch auf eine Wikipedia Seite verwiesen. Ich denke, dass der Wert 0,7 für die Gleitreibung stimmen kann, aber nicht für die Rollreibung. Auf der von mir verlinkten Seite finde ich da einen Wert von 0,02. 0,7 wäre richtig, wenn er auf der Bremse stünde und trotzdem noch rutschen würde. Du hast ausgerechnet, dass das aber bei 20° noch nicht der Fall wäre, weil die Reibung da noch größer als die Hangabtriebskraft wäre.
Gruß
Marco
jasmn
Verfasst am: 13. Dez 2015 16:41
Titel:
Hö was ist denn jetzt Rollreibung? Ich kenne nur Haft- und Gleitreibung. Wenn ich das google komme ich auf dieselbe Berechnungsformel, d.h. vom Zahlenwert her ist das immer noch viel zu hoch.
Kann man davon ausgehen, dass der Zahlenwert µ = 0,7 wahrscheinlich ein Tippfehler ist? Oder warum komme ich hier nicht auf einen vernünftigen Wert?
as_string
Verfasst am: 13. Dez 2015 16:27
Titel:
Nein. Nicht die Haftreibung sondern die Rollreibung!
Gruß
Marco
jasmn
Verfasst am: 13. Dez 2015 16:02
Titel: Re: Reibungungskräfte
Ich hatte auch erst eine Summe da stehen, habs aber geändert weil die Reibungskraft viel zu hoch war.
as_string hat Folgendes geschrieben:
Ja, das ist eben das Problem: Die Reibung ist ungefähr doppelt so groß wie die Hangabtriebskraft. Unter den Bedingungen würde das Auto nie die Piste runter rollen. Bist Du sicher, dass die Reibungszahl stimmt? Wenn ich z. B. auf
Wikipedia unter Rollreibung
schaue, dann steht da ein Wert von 0,02 für Schotter. Der Wert von 0,7 ist eher die Haftreibung bevor man anfängt zu Gleiten, denke ich.
Die Angaben der Aufgabe sind so wie's da steht. Ach so du meinst also dass ih fälschlicherweise von der Gleitreibung ausgegangen bin obwohl es sich um die Haftreibung handelt? Aber betragsmäßig ist die Haftreibung doch genauso groß, von daher würde sich das Auto gar nicht bewegen oder?
as_string
Verfasst am: 13. Dez 2015 13:00
Titel: Re: Reibungungskräfte
jasmn hat Folgendes geschrieben:
Mit (Gleit-)Reibung:
Das stimmt nicht: Die anfängliche potentielle Energie wird zum Teil durch Reibung umgewandelt und der Rest wird zu kinetischer Energie. Die potentielle vom Anfang trennt sich also auf. Deshalb musst Du auf der rechten Seite eine Summe und keine Differenz haben.
jasmn hat Folgendes geschrieben:
c) Energie für die Reibung:
Viiiel zu hoch...
Ja, das ist eben das Problem: Die Reibung ist ungefähr doppelt so groß wie die Hangabtriebskraft. Unter den Bedingungen würde das Auto nie die Piste runter rollen. Bist Du sicher, dass die Reibungszahl stimmt? Wenn ich z. B. auf
Wikipedia unter Rollreibung
schaue, dann steht da ein Wert von 0,02 für Schotter. Der Wert von 0,7 ist eher die Haftreibung bevor man anfängt zu Gleiten, denke ich.
Gruß
Marco
jasmn
Verfasst am: 13. Dez 2015 02:44
Titel: Reibungungskräfte
Ein Auto (m= 1000 kg) steht auf einem Hügel. Es rollt von dort aus auf einen Schrotteruntergrund (
) mit einem Winkel von 20° eine Strecke s = 40 m hinab. Anschließed ergibt sich ein reibungsloser Anstieg mit einem Winkel von 10°.
a.) Wie hoch ist der Hügel?
b.) Welche Geschwindigkeit hat das Fahrzeug nachdem es den Hügel hinab gerollt ist (am tiefsten Punkt) unter Beachtung der Reibung? Welche bei Vernachlässigung der Reibung?
c.) Wie groß ist die Energie, die für die Reibung aufgebracht wird?
d.) Welche Höhe erreicht das Fahrzeug beim Hinaufrollen des Anstiegs (für beide Geschwindigkeiten) und wie weit kommt es den Anstieg hinauf?
a) Höhe des Hügels:
b) Habe mir erstmal eine Skizze gezeichnet mit folgenden Kräften: Hangabtriebskraft (Normalkraft / Gewichtskraft) und Gleitreibung. Ohne Reibung:
Mit (Gleit-)Reibung:
Hier stimmt irgendwas nicht, was mach ich da falsch?
c) Energie für die Reibung:
Viiiel zu hoch...
d) Auch hier über Energieerhaltung, erst ohne Reibung:
Mit Reibung:
Da kommt leider nur Blödsinn raus wenn ich das weiter umforme und Zahlen einsetze. Hilfe..