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[quote="svloga"]Hallo, zu o.g. Thema habe ich folgende Aufgabe vor mir liegen: [i]Drei Punktladungen liegen in der Ebene z=0. Q1 befindet sich um Ursprung des Koordinatensystems, Q2 liegt an der Stelle x=0, y=-a und Q3 auf einem Kreis um den Ursprung mit dem Radius a. Die Position von Q3 wird durch den Winkel [latex]\varphi [/latex] beschrieben (s. Bild im Anhang).[/i] [b]Aufgabe: Welche Kraft F wirkt auf die Punktladung Q1?[/b] Meine Überlegung soweit ist die folgende: Die Kraft F besteht aus der Summe der beiden Einzelkräfte F1 (von Q2 auf Q1) und F2 (Von Q3 auf Q1). Die Kraft der Punktladung Q2 ist nach dem Coulomb'schen Gesetz: [latex]\frac{Q1Q2}{4\pi\epsilon_{0}a^{2}} [/latex] Da diese auf Q1 wirkt, muss ich noch die Einheitsvektoren in Richtung Q1 betrachten. Da die x-Werte von Q1 und Q2 gleich sind, fällt dieser weg. Für y gilt dann der Einheitsvektor [latex] \vec{e}_{y} [/latex] (Positiv, da die Richtung von Q2 nach Q1 ja gleich der Richtung der y-Achse entspricht(?)). Daraus würde dann folgen: [latex]F1=\frac{Q1Q2}{4\pi\epsilon_{0}a^{2}} *\begin{pmatrix} 0 \\ \vec{e}_{y} \end{pmatrix} [/latex] Nach erneuter Anwendung des C. Gesetztes gilt für Q3: [latex]\frac{Q1Q3}{4\pi\epsilon_{0}a^{2}} [/latex] Über das weiter Vorgehen bin ich mir unsicher. Q3 hat ja definitiv sowohl einen anderen x, als auch einen anderen y Wert im Vergleich zu Q1. Diese werden beide durch den Winkel [latex]\varphi [/latex] beschrieben. Wenn ich im Bild bei Q3 das Lot auf die x-Achse fälle entsteht in rechtwinkliges Dreieck, sodass ich die Einheitsvektoren wie folgt beschreiben würde: [latex]x=\cos(\varphi)*\vec{e}_{x}[/latex] [latex]y=\sin(\varphi)*\vec{e}_{y}[/latex] Im Dreieck ist die Seite a die Hypothenuse und die x-Achse die Ankathete, sodass daraus obige Lösungen folgen. Mein F2 wäre nach meiner Überlegung dann: [latex]F2=\frac{Q1Q3}{4\pi\epsilon_{0}a^{2}} *\begin{pmatrix} \cos(\varphi)*\vec{e}_{x} \\ \sin(\varphi)*\vec{e}_{y} \end{pmatrix} [/latex] Nun müsste ich also nur noch F1 und F2 addieren, um F zu erhalten. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand mitteilen könnte, ob das noch alles richtig ist bzw. ob ich irgendwo einen Fehler gemacht habe und wie dieser genau aussieht. Vielen Dank :)[/quote]
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svloga
Verfasst am: 10. Okt 2015 11:24
Titel:
GvC hat Folgendes geschrieben:
Bis auf das Vorzeichen von F2 sieht alles richtig aus. Sowohl die x- als auch die y-Komponente von F2 sind negativ. Die Kraft F2 wirkt schräg nach links unten.
Danke für die Antwort, haben die Vorzeichen nun entsprechend umgedreht und nun passt alles.
GvC
Verfasst am: 07. Okt 2015 11:30
Titel:
Bis auf das Vorzeichen von F2 sieht alles richtig aus. Sowohl die x- als auch die y-Komponente von F2 sind negativ. Die Kraft F2 wirkt schräg nach links unten.
svloga
Verfasst am: 06. Okt 2015 19:03
Titel: Punktladungsanordnung und Kraftberechnung
Hallo,
zu o.g. Thema habe ich folgende Aufgabe vor mir liegen:
Drei Punktladungen liegen in der Ebene z=0. Q1 befindet sich um Ursprung des Koordinatensystems, Q2 liegt an der Stelle x=0, y=-a und Q3 auf einem Kreis um den Ursprung mit dem Radius a. Die Position von Q3 wird durch den Winkel
beschrieben (s. Bild im Anhang).
Aufgabe: Welche Kraft F wirkt auf die Punktladung Q1?
Meine Überlegung soweit ist die folgende:
Die Kraft F besteht aus der Summe der beiden Einzelkräfte F1 (von Q2 auf Q1) und F2 (Von Q3 auf Q1). Die Kraft der Punktladung Q2 ist nach dem Coulomb'schen Gesetz:
Da diese auf Q1 wirkt, muss ich noch die Einheitsvektoren in Richtung Q1 betrachten. Da die x-Werte von Q1 und Q2 gleich sind, fällt dieser weg. Für y gilt dann der Einheitsvektor
(Positiv, da die Richtung von Q2 nach Q1 ja gleich der Richtung der y-Achse entspricht(?)). Daraus würde dann folgen:
Nach erneuter Anwendung des C. Gesetztes gilt für Q3:
Über das weiter Vorgehen bin ich mir unsicher. Q3 hat ja definitiv sowohl einen anderen x, als auch einen anderen y Wert im Vergleich zu Q1. Diese werden beide durch den Winkel
beschrieben. Wenn ich im Bild bei Q3 das Lot auf die x-Achse fälle entsteht in rechtwinkliges Dreieck, sodass ich die Einheitsvektoren wie folgt beschreiben würde:
Im Dreieck ist die Seite a die Hypothenuse und die x-Achse die Ankathete, sodass daraus obige Lösungen folgen.
Mein F2 wäre nach meiner Überlegung dann:
Nun müsste ich also nur noch F1 und F2 addieren, um F zu erhalten.
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand mitteilen könnte, ob das noch alles richtig ist bzw. ob ich irgendwo einen Fehler gemacht habe und wie dieser genau aussieht. Vielen Dank