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So gehts:
Latex-Kurzbeschreibung
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Formeleditor
[quote="VeryApe"]@jayk er spielt darauf an das ich ihm im anderen Thread erklärt habe das seine Kraft selbst unter Haftreibung eine Beschleunigung ausführt obwohl der Körper steht, weil die Haftreibungskraft dagegenbeschleunigt. Irgendwie hat er Probleme damit. [quote] Wenn z.B eine auf einen Körper einwrikende Kraft F=15 N ist. Die Masse m=100 kg. Dann ist a=F/m =0,15m/s^2 ?? Aber wenn der Körper trotzdem ruht, dann wäre gleichzeitig a=v/t (also die andere Formel. [/quote] nochmal jede einwirkende Kraft verändert den Bewegungszustand laut Newton und beschleunigt. Wenn der Körper ruht war deine einwirkende Kraft nicht die einzige. Es gilt [Latex]a_{schraubi}+a_{Haftreibung}=a_{res}=0[/Latex] [Latex]v_{schraubi}+v_{Haftreibung}=v_{res}=0[/Latex] [Latex]s_{schraubi}+s_{Haftreibung}=s_{res}=0[/Latex] du vergleichst hier birnen mit Äpfel. Du vergleichst die Beschleunigung deiner einwirkenden Kraft mit der resultierenden Geschwindigkeit des Körpers die 0 ist. Das geht nicht, dazu mußt du die resultierende Kraft heranziehen. [Latex]F_{res}=0=F_{schraubi}+F_{Haftreibung}=m *a_{res} [/Latex] Die Geschwindigkeit ist deswegen 0 weil die Geschwindigkeit die durch deine Beschleunigung erzeugt wird und die Geschwindigkeit die durch die Haftreibungskraft bzw deren Beschleunigung erzeugt wird sich zu null addieren. Der Körper beschleunigt gleichzeitig nach links und nach rechts. Er bewegt sich gleichzeitig nach links und nach rechts mit der selben Geschwindigkeit in entgegengesetzter richtung und legt auch den gleichen Weg links und nach rechts zurück. Betrachte doch mal einen Körper in einem Koordinatensystem mit x und y der sich auf einen Diagonalen bewegt und durch eine Kraft in diese Richtung beschleunigt wird. Die Kraft wirkt in Richtung der Diagonalen. Man kann nun die Kraft in ihre Komponenten zersplitten. Der Körper bewegt sich gleichzeitig in x Richtung und gleichzeitig in y Richtung. Er legt weg in x zurück und weg in y Richtung zurück, dadurch entsteht der Weg auf der Diagonalen. bzw die Geschwindigkeit und die Beschleunigung. alles aus x und y komponenten zusammensetzbar. Ein Körper der einen Weg nach vorne zurücklegt. Kann man sich auch vorstellen wie einen Körper der sich zurückbewegt aber gleichzeitig um mehr nach vorne bewegt. oder wenn er still steht bewegt er sich gleichzeitig um denselben Weg zurück wie nach vorne. Betrachte dich doch mal auf einer Rolltreppe. die Rolltreppe bewegt dich vom Einstieg in die obere Etage. wenn du aber denselben Weg auf der Rolltreppe nach unten gehst bist du während der gesamten Zeit immer am Einstieg. Die Rolltreppe alleine würde dich nach oben bewegen.. du alleine würdest nach unten gehen in der Kombination stehst du aber am Einstieg. Es gilt auch hier [Latex]v_{schraubi}+v_{rolltreppe}=v_{res}=0[/Latex] [Latex]s_{schraubi}+s_{rolltreppe}=s_{res}=0[/Latex] du mußt halt hier für die Rolltreppe oder für dich ne negative Geschwindigkeit einsetzen weil die Geschwindigkeiten nicht in dieselbe Richtung wirken muß man die Richtung mit Vorzeichen belegen. genauso sollst du dir das mit den Kräften und deren Beschleunigungen vorstellen. dann lösen sich deine Probleme auf Deine Kraft alleine bewegt dich zum Beispiel nach links beschleunigt. Die Haftreibungskraft alleine bewegt dich zum Beispiel nach rechts beschleunigt in der Kombination stehst du. verstehst du das?[/quote]
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VeryApe
Verfasst am: 05. Jun 2015 20:55
Titel:
damit der Körper resultierend beschleunigt damit du was erkennst muß eine resultierende Kraft vorhanden sein.
a=v/t gilt bei konstanter Beschleunigung mit vstart=0
gilt allgemein bei konstanter Beschleunigung.
Zitat:
So wie ich das verstehe, ist letzteres immer anwendbar, da ja immer eine Kraft (Masse) vorhanden sein muss, damit der Körper beschleunigt, während erstere Definiton (dv/dt) oder delta (v)/ delta (t)) ja nur geht, wenn sich die Geschwindigkeit änder?
Ist a=F/m genauer?
nichts davon ist genauer alles ist gleich genau.
das was man messen kann ist immer die resultierende Beschleunigung und diese wird immer durch die resultierende Kraft erzeugt.
Beschleunigungen durch Teilkräfte kann man nicht immer messen man kann sie sich dann nur vorstellen. Bei der Vorstellung mußt du dir denken das der Körper nach links eine Geschwindigkeitsänderung durchmacht dv erhöht sich über dt nach links. und gleichzeitig aber erhöht es sich zahlenmäßig gleich über dt nach rechts. sodass insgesamt dvres über dt =0 ist in jeder Kraftrichtung verändert sich aber dv. insgesamt =0
schrauberking
Verfasst am: 05. Jun 2015 19:08
Titel:
Jo, jede einwirkende Kraft kann den Bewegungszustand eines Körpers ändern.
Wenn eine Kraft entgegengesetzt das Gleiche bewrikt, passiert nichts. Aber grundsätzlich hab ich verstanden, dass jede Kraft einen Körper mit einer Masse beschleunigt. Auch wenn das Zahlenmäßig korrekt ist...ist aber immer noch ein bisschen abstrakt, wenn ihr versteht
Könnte man das mit meiner eigentlichen Frage noch etwas detaillierter erklären. Also a=v/t und a=F/m.
So wie ich das verstehe, ist letzteres immer anwendbar, da ja immer eine Kraft (Masse) vorhanden sein muss, damit der Körper beschleunigt, während erstere Definiton (dv/dt) oder delta (v)/ delta (t)) ja nur geht, wenn sich die Geschwindigkeit änder?
Ist a=F/m genauer?
VeryApe
Verfasst am: 05. Jun 2015 12:58
Titel:
@jayk er spielt darauf an das ich ihm im anderen Thread erklärt habe das seine Kraft selbst unter Haftreibung eine Beschleunigung ausführt obwohl der Körper steht, weil die Haftreibungskraft dagegenbeschleunigt.
Irgendwie hat er Probleme damit.
Zitat:
Wenn z.B eine auf einen Körper einwrikende Kraft F=15 N ist. Die Masse m=100 kg. Dann ist a=F/m =0,15m/s^2 ??
Aber wenn der Körper trotzdem ruht, dann wäre gleichzeitig a=v/t (also die andere Formel.
nochmal jede einwirkende Kraft verändert den Bewegungszustand laut Newton und beschleunigt.
Wenn der Körper ruht war deine einwirkende Kraft nicht die einzige.
Es gilt
du vergleichst hier birnen mit Äpfel.
Du vergleichst die Beschleunigung deiner einwirkenden Kraft mit der resultierenden Geschwindigkeit des Körpers die 0 ist.
Das geht nicht, dazu mußt du die resultierende Kraft heranziehen.
Die Geschwindigkeit ist deswegen 0 weil die Geschwindigkeit die durch deine Beschleunigung erzeugt wird und die Geschwindigkeit die durch die Haftreibungskraft bzw deren Beschleunigung erzeugt wird sich zu null addieren.
Der Körper beschleunigt gleichzeitig nach links und nach rechts.
Er bewegt sich gleichzeitig nach links und nach rechts mit der selben Geschwindigkeit in entgegengesetzter richtung
und legt auch den gleichen Weg links und nach rechts zurück.
Betrachte doch mal einen Körper in einem Koordinatensystem mit x und y der sich auf einen Diagonalen bewegt und durch eine Kraft in diese Richtung beschleunigt wird.
Die Kraft wirkt in Richtung der Diagonalen.
Man kann nun die Kraft in ihre Komponenten zersplitten.
Der Körper bewegt sich gleichzeitig in x Richtung und gleichzeitig in y Richtung.
Er legt weg in x zurück und weg in y Richtung zurück, dadurch entsteht der Weg auf der Diagonalen.
bzw die Geschwindigkeit und die Beschleunigung.
alles aus x und y komponenten zusammensetzbar.
Ein Körper der einen Weg nach vorne zurücklegt.
Kann man sich auch vorstellen wie einen Körper der sich zurückbewegt aber gleichzeitig um mehr nach vorne bewegt.
oder wenn er still steht bewegt er sich gleichzeitig um denselben Weg zurück wie nach vorne.
Betrachte dich doch mal auf einer Rolltreppe.
die Rolltreppe bewegt dich vom Einstieg in die obere Etage. wenn du aber denselben Weg auf der Rolltreppe nach unten gehst bist du während der gesamten Zeit immer am Einstieg.
Die Rolltreppe alleine würde dich nach oben bewegen.. du alleine würdest nach unten gehen in der Kombination stehst du aber am Einstieg.
Es gilt auch hier
du mußt halt hier für die Rolltreppe oder für dich ne negative Geschwindigkeit einsetzen weil die Geschwindigkeiten nicht in dieselbe Richtung wirken muß man die Richtung mit Vorzeichen belegen.
genauso sollst du dir das mit den Kräften und deren Beschleunigungen vorstellen. dann lösen sich deine Probleme auf
Deine Kraft alleine bewegt dich zum Beispiel nach links beschleunigt.
Die Haftreibungskraft alleine bewegt dich zum Beispiel nach rechts beschleunigt in der Kombination stehst du.
verstehst du das?
Jayk
Verfasst am: 05. Jun 2015 00:26
Titel: Re: Beschleunigung bei ruhendem Körper?
schrauberking hat Folgendes geschrieben:
Laut F=m*a wird ein Körper, auf den eine Kraft wirkt beschleunigt. Und wenn er dabei die Geschwindigkeit v=0 km/h hat? (Haftreibung)
Dann ist alles genau so wie sonst auch.
Zitat:
Ich habe mal gelernt, dass a=v/t ist.
In welcher Klasse bist Du? Weißt Du, was eine Ableitung ist?
Ganz formal ist die Geschwindigkeit eine Funktion der Zeit und die Beschleunigung ist ihre Ableitung.
Man schreibt auch
, d.h. man betrachtet nicht den Quotienten von Geschwindigkeit und Zeit, sondern von Geschwindigkeitsänderung pro Zeitänderung, und zwar für den Grenzfall, daß die Zeitänderung beliebig klein wird. Mathematisch bedeutet das nichts anderes, als daß man an den Graphen v(t) die Tangente zum jeweiligen Zeitpunkt anlegt: ihr Anstieg ist die Beschleunigung (analog erhält man die Geschwindigkeit aus dem s(t)-Graphen: allgemein ist ja auch nicht v=s/t, sondern nur bei gleichförmiger Bewegung, wenn zufällig gerade s=0 zum Zeitpunkt t=0 war).
Zitat:
Wenn z.B eine auf einen Körper einwrikende Kraft F=15 N ist. Die Masse m=100 kg. Dann ist a=F/m =0,15m/s^2 ??
Ja, genau.
Übrigens ist das Newton definiert als N=kg*m/s², was auch Deine Frage zum Ortsfaktor beantwortet.
Zitat:
Aber wenn der Körper trotzdem ruht, dann wäre gleichzeitig a=v/t (also die andere Formel) 0m/s^2.
Wie gesagt, Du mußt die Änderung von v betrachten.
a=v/t gilt nur bei gleichmäßig beschleunigter Bewegung, wenn der Körper zum Zeitpunkt t=0 eine verschwindende Geschwindigkeit besitzt.
Zitat:
Und wo ist die Analogie zwischen Erdbeschleunigung (9,81 m/s^2) und Ortsfaktor (9,81 N/kg)? Wie kommt man von der einen Einheit auf die andere und umgekehrt?
Die beiden Größen sind nicht nur analog, sondern identisch: Die Einheit der Beschleunigung ist m/s². Die Einheit der Kraft soll Newton sein, aber gleichzeitig muß F=m*a gelten, also muß N=kg*(m/s²) gelten (SI-Einheiten sind immer so definiert, daß man bei Multiplikation zweier SI-Einheiten eine andere SI-Einheit bekommt: alle für die Mechanik relevanten Einheiten sind aus kg, m, s abgeleitet; andere SI-Einheiten sind unter anderem das Ampère oder das Kelvin).
Übrigens: Die Gravitationskraft ist
Gravitationskraft = (schwere Masse) * Ortsfaktor
die Kraft ist aber allgemein
Kraft = (träge Masse) * Beschleunigung,
insbesondere also
Gravitationskraft = (träge Masse) * Fallbeschleunigung
Es zeigt sich aber, daß schwere und träge Masse gleich sind (bis heute werden Hochpräzisionsexperimente durchgeführt, die bis jetzt vergeblich versuchen, das Gegenteil festzustellen). Demnach gilt Ortsfaktor=Fallbeschleunigung.
schrauberking
Verfasst am: 04. Jun 2015 23:15
Titel: Beschleunigung bei ruhendem Körper?
Meine Frage:
Laut F=m*a wird ein Körper, auf den eine Kraft wirkt beschleunigt. Und wenn er dabei die Geschwindigkeit v=0 km/h hat? (Haftreibung)
Ich habe mal gelernt, dass a=v/t ist.
Wenn z.B eine auf einen Körper einwrikende Kraft F=15 N ist. Die Masse m=100 kg. Dann ist a=F/m =0,15m/s^2 ??
Aber wenn der Körper trotzdem ruht, dann wäre gleichzeitig a=v/t (also die andere Formel) 0m/s^2.
Kann mir da einer den Unterschied erklären?
Und wo ist die Analogie zwischen Erdbeschleunigung (9,81 m/s^2) und Ortsfaktor (9,81 N/kg)? Wie kommt man von der einen Einheit auf die andere und umgekehrt?
Danke!
Meine Ideen:
thx