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[quote="schnudl"][quote="tori1117"]Wenn die Elektronen sich so langsam bewegen, wieso ist dann die Glühlampe beim einschalten sofort an? [/quote] Wenn du den Wasserhahn aufdrehst, kommt ja auch "sofort" Wasser raus, obwohl das Wasserwerk vielleicht 10, 20 km entfernt ist. Auch das Wasser in der Leitung bewegt sich nicht so schnell, sondern sehr gemächlich. Versuche das zu verstehen, und du hast auch den Stromfluss verstanden![/quote]
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Nachricht
tori1117
Verfasst am: 07. Sep 2014 13:25
Titel:
ah ok habe das verstanden, aber ich frage mich ob die freien Elektronen im Draht zum Pluspol fließen oder dort bleiben?
schnudl
Verfasst am: 07. Sep 2014 09:16
Titel:
tori1117 hat Folgendes geschrieben:
Wenn die Elektronen sich so langsam bewegen, wieso ist dann die
Glühlampe beim einschalten sofort an?
Wenn du den Wasserhahn aufdrehst, kommt ja auch "sofort" Wasser raus, obwohl das Wasserwerk vielleicht 10, 20 km entfernt ist. Auch das Wasser in der Leitung bewegt sich nicht so schnell, sondern sehr gemächlich. Versuche das zu verstehen, und du hast auch den Stromfluss verstanden!
tori1117
Verfasst am: 06. Sep 2014 18:50
Titel:
Wenn die Elektronen sich so langsam bewegen, wieso ist dann die
Glühlampe beim einschalten sofort an?
Wenn sich alle Elektronen bewegen, wieso reicht dann nicht die Bewegung
der Elektronen des Minuspols aus? Die freien Elektronen im Draht dürften
ja den Draht nicht verlassen?
franz
Verfasst am: 06. Sep 2014 17:34
Titel:
Gut, daß Du das so schnell geklärt hast!
Die Zahlen (1 Meter, 1 Volt) hatte ich mir als Laie seinerzeit aus den Fingern gesogen und das Ergebnis (angesichts der realen Driftgeschwindigkeiten) jetzt als Rechenfehler eingeschätzt und deshalb zwecks Kontrolle wieder gelöscht. ;-)
F.
GvC
Verfasst am: 06. Sep 2014 16:41
Titel:
franz hat Folgendes geschrieben:
In einer alten Rechnung (1 V/m Kupfer) lese ich was von 4,3 mm/s, vermutlich ein Rechenfehler.
Nein, das kommt schon hin. Allerdings ist 1V auf einer Leiterlänge von 1m Kupfer eine irre große Spannung. Ich war bei meiner Abschätzung dicht an der Aufgabenstellung geblieben und hatte eine 100-W-Glühlampe, angeschlossen mit einer Kupferleitung von 0,75mm² Querschnitt an 230V, als Beispiel gewählt.
EDIT: Wo ist denn Dein Beitrag mit obigem Zitat geblieben?
franz
Verfasst am: 06. Sep 2014 16:22
Titel:
Man könnte vielleicht auch, mit gewisser Vorsicht, Analogien zur Strömung von Wasser in Röhren ziehen; Druckunterschied ~ Spannung u.ä.
GvC
Verfasst am: 06. Sep 2014 16:12
Titel:
tori1117 hat Folgendes geschrieben:
Welche Elektronen werden jetzt bewegt?
Die die vom Minuspol oder die freien im Draht?
Alle. Die Elektronen im gesamten Stromkreis sind quasi frei und liegen als sog. Elektronengas vor. Sobald sie einem elektrischen Feld ausgesetzt sind, also bei angeschlossener Spannung, setzen sie sich allesamt gemeinsam in Bewegung. Diese Driftbewegung ist übrigens sehr, sehr langsam (Größenordnung Millimeter pro Minute).
tori1117
Verfasst am: 06. Sep 2014 12:52
Titel: Frage zum Stromkreis
Hallo,
ich habe einem Stromkreis mit einer Glühlampe.
Die Elektronen wandern doch vom Minuspol durch den Draht
in die Glühlampe und dann zum Pluspol.
Es gibt doch im Draht freie Elektronen.
Welche Elektronen werden jetzt bewegt?
Die die vom Minuspol oder die freien im Draht?
mfg