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[quote="GvC"]Damit keine Verwechselung passiert, nenne ich die Spulenlänge l und die Drahtlänge L. Nach Durchflutungssatz gilt [latex]H_1=\frac{N_1\cdot I_1}{l}[/latex] [latex]H_2=\frac{N_2\cdot I_2}{l}[/latex] und demzufolge [latex]\frac{H_1}{H_2}=\frac{N_1\cdot I_1}{N_2\cdot I_2}[/latex] Der Index 1 bezeichne die Spule mit dem dünneren Draht. Dann passt auf die Spule mit dem dickeren Draht nur die halbe Windungszahl [latex]N_2=\frac{1}{2}\cdot N_1[/latex] und damit auch nur die halbe Drahtlänge [latex]L_2=\frac{1}{2}\cdot L_1[/latex] Damit ist auch der ohmsche Widerstand des dickeren Drahtes ein anderer, wobei nicht nur die Länge halbiert, sondern auch der Durchmesser verdoppelt ist. Da der Drahtdurchmesse quadratisch in den Querschnitt eingeht, ist [latex]A_2=4\cdot A_1[/latex] Der Strom ist bei gleicher Spannung proportional dem Kehrwert des Widerstandes. Ein Draht mit halber Länge und vierfachem Querschnitt hat nur ein Achtel des ersten Widerstandes, der Strom ist bei gleicher Spannung also das Achtfache [latex]I_2=8\cdot I_1[/latex] Setz das mal in die obige Verhältnisgleichung der magnetischen Feldstärken ein. Was kommt raus?[/quote]
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aaabbb
Verfasst am: 23. März 2014 11:13
Titel:
Dann war ich ja total auf dem Holzweg.
Dann ist das Verhältniss H1/H2=1/4
Damit ist H2 4 mal größer als H1.
Also der dickere Draht hat eine größere elektrische Feldstärke als der dünnere.
Stimmt das so?
GvC
Verfasst am: 22. März 2014 19:46
Titel:
Damit keine Verwechselung passiert, nenne ich die Spulenlänge l und die Drahtlänge L.
Nach Durchflutungssatz gilt
und demzufolge
Der Index 1 bezeichne die Spule mit dem dünneren Draht. Dann passt auf die Spule mit dem dickeren Draht nur die halbe Windungszahl
und damit auch nur die halbe Drahtlänge
Damit ist auch der ohmsche Widerstand des dickeren Drahtes ein anderer, wobei nicht nur die Länge halbiert, sondern auch der Durchmesser verdoppelt ist. Da der Drahtdurchmesse quadratisch in den Querschnitt eingeht, ist
Der Strom ist bei gleicher Spannung proportional dem Kehrwert des Widerstandes. Ein Draht mit halber Länge und vierfachem Querschnitt hat nur ein Achtel des ersten Widerstandes, der Strom ist bei gleicher Spannung also das Achtfache
Setz das mal in die obige Verhältnisgleichung der magnetischen Feldstärken ein. Was kommt raus?
aaabbb
Verfasst am: 22. März 2014 18:48
Titel: Spule magnetische Feldstärke
Hallo,
Angenommen ich wickle auf 2 identische Zylinder einmal einen Draht von 1mm Durchmesser und einmal einen von 2mm Durchmesser (so dass eine Spule entsteht).
Nun legt man beide an die selbe Spannung.
Dann ist doch die magnetische Feldstärke beim Draht mit dem kleineren Durchmesser größer, als die vom größeren Draht.
H=n/l*I
Da ja mehr Windungen auf eine definierte Länge von z.B. 1m fallen.
Dann wäre das Verhältnis von H(1) zu H(2) = 2:1.
Warum steht dann bei den Lösungen ein Verhältnis von 4:1?
Spielt der Durchmesser des Drahtes vielleicht auch eine Rolle für den Umfang der Spule. Denn die Mittelachse des Drahtes ist ja beim dünneren Draht näher am eigentlichen Zylindermantel, als die des dickeren Drahtes.