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[quote="Harley Davidson"][quote="isi1"] dann ist der Neigungswinkel ß gegen die Senkrechte: [b]µ = tan ß = Fz / G = v²/(r*g)[/b] (der tan ß ist gleichzeitig der mindestens erforderliche Reibungskoeffizient µ).[/quote] Oki das ist mir jetzt klar. :thumb: [quote="Systemdynamiker"] Eine Zentrifugalkraft darf bei dieser Betrachtungsweise nicht eingeführt werden. Zentripetalkraft wäre ein weiteres Wort für resultierende Kraft, die ja gleich der Haftreibungskraft ist. [/quote] Widerspricht sich das nicht?[/quote]
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Autor
Nachricht
Harley Davidson
Verfasst am: 21. Jul 2013 19:04
Titel:
isi1 hat Folgendes geschrieben:
dann ist der Neigungswinkel ß gegen die Senkrechte:
µ = tan ß = Fz / G = v²/(r*g)
(der tan ß ist gleichzeitig der mindestens erforderliche Reibungskoeffizient µ).
Oki das ist mir jetzt klar.
Systemdynamiker hat Folgendes geschrieben:
Eine Zentrifugalkraft darf bei dieser Betrachtungsweise nicht eingeführt werden. Zentripetalkraft wäre ein weiteres Wort für resultierende Kraft, die ja gleich der Haftreibungskraft ist.
Widerspricht sich das nicht?
Systemdynamiker
Verfasst am: 21. Jul 2013 12:45
Titel: Bezugssystem
Diese Aufgabe würde ich von einem Bezugssystem aus lösen, das fest mit der Erde verbunden ist. Auf das Motorrad wirken dann eine Gewichtskraft (Volumenkraft) und eine Kraft von der Strass (Oberflächenkraft). Die Kraft von der Strasse wird üblicherweise zerlegt in eine Normal- und eine Haftreibungskraft. Normal- und Gewichtskraft heben sich auf und die Haftreibungskraft sorgt für die Beschleunigung gegen die Kurvenmitte. Daraus lässt sich die Grösse der Haftreibungskraft bei gegebenem Kurvenradius und Geschwindigkeit rechnen. Eine Zentrifugalkraft darf bei dieser Betrachtungsweise nicht eingeführt werden. Zentripetalkraft wäre ein weiteres Wort für resultierende Kraft, die ja gleich der Haftreibungskraft ist.
Der Winkel ergibt sich durch die Forderung, dass die Summe aller Drehmoment gleich Null. Diese Forderung ist nur näherungsweise richtig, wie ich schon mehrmals gezeigt habe.
Zentrifugal- und Zentripetalkraft:
http://www.youtube.com/watch?v=oVotVEMdu5w
Kurvenfahrt eines Motorrades:
http://www.youtube.com/watch?v=Jy0qWPvoLcY
Harley Davidson
Verfasst am: 21. Jul 2013 10:42
Titel:
Hey danke isi1. Das habe ich auch gerade herausbekommen. Ich verstehe nur nicht wieso das so mit der Zentripetalkraft ist.
isi1
Verfasst am: 21. Jul 2013 09:46
Titel:
Dazu brauchst noch das Gewicht,
Harley
:
G = m * g
dann ist der Neigungswinkel ß gegen die Senkrechte:
µ = tan ß = Fz / G = v²/(r*g)
(der tan ß ist gleichzeitig der mindestens erforderliche Reibungskoeffizient µ).
Harley Davidson
Verfasst am: 21. Jul 2013 09:19
Titel: Motorradfahrer Zentripetalkraft
Meine Frage:
Moin. Jeder kennt wohl die "Fliehkraft" egal ob Autofahrer, Radfahrer, Motorradfahrer.
i) Ich soll jetzt begründen warum ein Motorradfahrer sich in die Kurve legt. Dazu soll ich den Neigungswinkel als Funktion von Geschwindigkeit und Kurvenradius berechnen.
ii )Der Haftreibungskoeffizient
gibt an welcher Teil der Normalkraft senkrecht zu dieser wirken muss, damit ein Objekt ins Rutschen kommt. Bei guten Reifen auf trockenem Asphalt liegt dieser bei
, bei Reifglätte bei etwa
Welche Kurvengeschwindigkeiten sind für diese beiden Verhältnisse in einer Kurve mit 50m Radius erlaubt?
Meine Ideen:
Ich meine das die Fliehkraft existiert hat glaube ich jeder schon mal erlebt. Aber wieso wirkt diese? Wie ist das zu erklären?
Die Zentripetalkraft ist:
Wie löse ich das jetzt aber bei i) und ii)