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[quote="Catweasel"]Das hab ich mal irgendwo gelesen. edit: http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchhoffsche_Regeln#H.C3.A4ufiges_Missverst.C3.A4ndnis "In der Netzwerktheorie werden die genannten fehlerhaften Annahmen trotzdem häufig zur Berechnung von Netzwerken mit Spulen verwendet. Das ist deshalb zulässig, weil sich die beiden Fehlannahmen „In der Spule existiert eine Spannungsquelle“ und „Bei Induktion ist die Anwendung der Maschenregel gültig“ weitgehend gegeneinander aufheben und außerhalb der Spulenwindungen zur korrekten Berechnung von Strömen und Spannungen führen." Den Teil hatte ich wohl vergessen. :D[/quote]
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Catweasel
Verfasst am: 03. Jan 2013 10:53
Titel:
Das hab ich mal irgendwo gelesen.
edit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchhoffsche_Regeln#H.C3.A4ufiges_Missverst.C3.A4ndnis
"In der Netzwerktheorie werden die genannten fehlerhaften Annahmen trotzdem häufig zur Berechnung von Netzwerken mit Spulen verwendet. Das ist deshalb zulässig, weil sich die beiden Fehlannahmen „In der Spule existiert eine Spannungsquelle“ und „Bei Induktion ist die Anwendung der Maschenregel gültig“ weitgehend gegeneinander aufheben und außerhalb der Spulenwindungen zur korrekten Berechnung von Strömen und Spannungen führen."
Den Teil hatte ich wohl vergessen.
GvC
Verfasst am: 03. Jan 2013 09:54
Titel:
Catweasel hat Folgendes geschrieben:
Der Maschensatz ist in Spulen mit wechelndem Magnetfeld jedenfalls nicht gültig.
Das wäre aber ganz was Neues und würde die Elektrotechnik von Grund auf revolutionieren.
Catweasel
Verfasst am: 02. Jan 2013 20:10
Titel:
## hat Folgendes geschrieben:
Die an einer Spule angelegte Spannung U0 ist stets so groß wie die selbstinduzierte Gegenspannung Ui der Spule (ohne Innenwiderstände):
U0 + Ui = 0; Ui = L di/dt.
Wieso? Der Maschensatz ist in Spulen mit wechelndem Magnetfeld jedenfalls nicht gültig.
##
Verfasst am: 02. Jan 2013 19:07
Titel:
Die an einer Spule angelegte Spannung U0 ist stets so groß wie die selbstinduzierte Gegenspannung Ui der Spule (ohne Innenwiderstände):
U0 + Ui = 0; Ui = L di/dt.
wa-wa
Verfasst am: 02. Jan 2013 13:19
Titel:
okay, danke. Der letzte Satz hilft mir schon mal.
Catweasel
Verfasst am: 02. Jan 2013 10:47
Titel:
Die Spule wirkt im Falle der Selbstinduktion wie eine Spannungsquelle die der ursprünglichen Spannungsquelle entgegen gerichtet ist.
Welche Spannungsquelle "stärker" ist hängt wie gesagt von der Spule und von dem Maß der Stromänderung ab.
wa-wa
Verfasst am: 02. Jan 2013 10:01
Titel:
Okay, aber wenn die Induktionsspannung dieser Änderung entgegenwirken möchte und das ja auch tut, warum dann nicht so, dass gar kein Strom mehr fließt. Das verstehe ich nämlich unter "entgegenwirken".
Catweasel
Verfasst am: 01. Jan 2013 22:52
Titel: Re: Problem bei Induktion und Lenz'scher Regel
wa-wa hat Folgendes geschrieben:
Je stärker der Strom, desto stärker der induzierte Strom bzw. Spannung, richtig?
Nicht ganz. Je größer die
zeitliche Änderung
des Stroms, desto größer die Induktionsspannung.
Die ist im Gleichstromkreis zum Beispiel beim Umlegen eines Schalters im ersten moment sehr hoch. Im Wechselstromkreis ändert sich die Stromstärke ständig, daraus folgt, dass ständig eine Gegenspannung induziert wird und die Spule als Widerstand wirkt.
Die Induktionsspannung hängt außerdem von der Spule ab: Windungen, Fläche, Länge. (Stichwort: "Induktivität")
wa-wa
Verfasst am: 01. Jan 2013 20:29
Titel: Problem bei Induktion und Lenz'scher Regel
Meine Frage:
Hey Leute,
ich habe mir mal ein paar Gedanken zur Induktion von Strömen und zur Lenz'schen Regel gemacht. Beim recherchieren bin ich auf das Standard-Experiment gestoßen: Strom wird durch eine Spule geschickt, diese wirkt aber dem vollem Stromfluss entgegen und lässt ihn nur langsam ansteigen...
Jetz frage ich mich, wenn dieser Effekt der angelegten Spannung entgegen wirkt, warum fließt der Strom dann überhaupt? Je stärker der Strom, desto stärker der induzierte Strom bzw. Spannung, richtig?
Meine Ideen:
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