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[quote="-GAST-"]Als Faustregel beim Messen mit "analogen" Geräten (Lineal) gilt, dass man den Ablesefehler so groß wie die kleinste (Unter-)Skalierung wählt. Bei einem normalen Lineal wäre dies also ein Millimeter. Den korrekten statistischen Fehler sollte man so wählen, dass in zwei Drittel aller Fälle die Ablesung vom wahren Wert nicht mehr als um den Messfehler abweicht. Umgekehrt ausgedrückt: man muss den Messfehler so klein wählen, dass in jeder dritten Messung die Abweichung größer als der Messfehler ist. In jeder 20. Messung sogar um das Doppelte des Messfehlers. Normalerweise kann man mit einem Lineal auch 0.5 Millimeter ablesen. Mit der Faustregel macht man die Ableseungenauigkeit also unnötig groß. Manche Leute halten sich für fähig abschätzen zu können, in welchem Drittel eines Millimeters der abzulesende Wert liegt. Man kann dies vielleicht bezweifeln, allerdings ist diese Methode und damit ein Messfehler von 0.33mm als Angabe des statistischen Fehlers wesentlich besser als eine Ablesung mit nur 1mm Genauigkeit, welche in 100% aller Fälle den wahren Wert innerhalb des Messfehlers enthält. Weitere Fehlerquellen sind Fehler in den Angaben des Widerstandes und der Kapazität.[/quote]
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Klaas1
Verfasst am: 24. Okt 2012 21:00
Titel:
und wie groß wäre dann so der maximale Fehler für die falsch angegebene Kapazität und Widerstand ?
-GAST-
Verfasst am: 24. Okt 2012 01:04
Titel:
Als Faustregel beim Messen mit "analogen" Geräten (Lineal) gilt, dass man den Ablesefehler so groß wie die kleinste (Unter-)Skalierung wählt. Bei einem normalen Lineal wäre dies also ein Millimeter.
Den korrekten statistischen Fehler sollte man so wählen, dass in zwei Drittel aller Fälle die Ablesung vom wahren Wert nicht mehr als um den Messfehler abweicht. Umgekehrt ausgedrückt: man muss den Messfehler so klein wählen, dass in jeder dritten Messung die Abweichung größer als der Messfehler ist. In jeder 20. Messung sogar um das Doppelte des Messfehlers.
Normalerweise kann man mit einem Lineal auch 0.5 Millimeter ablesen. Mit der Faustregel macht man die Ableseungenauigkeit also unnötig groß.
Manche Leute halten sich für fähig abschätzen zu können, in welchem Drittel eines Millimeters der abzulesende Wert liegt. Man kann dies vielleicht bezweifeln, allerdings ist diese Methode und damit ein Messfehler von 0.33mm als Angabe des statistischen Fehlers wesentlich besser als eine Ablesung mit nur 1mm Genauigkeit, welche in 100% aller Fälle den wahren Wert innerhalb des Messfehlers enthält.
Weitere Fehlerquellen sind Fehler in den Angaben des Widerstandes und der Kapazität.
Klaas1
Verfasst am: 22. Okt 2012 20:48
Titel: Fehlerbetrachtung Kondensator
Meine Frage:
Hallo :)
Die Aufgabe war es einen Kondensator aufzuladen bzw. zu entladen. Dies sollte einmal mit einem 5,1 kOhm Widerstand und einmal mit einem 1kOhm Widerstand erledigt werden.
Wir sollten daraufhin die Halbwertszeit aus den Diagrammen dazu ablesen und danach mit der Formel Th = 0,69 * C * R berechnen.
Die Aufgabe war es nun einen Grund für die Abweichung zeichnerisch/rechnerisch anzugeben.
Meine Ideen:
Meine Idee ist es eine Fehlerbetrachtung zu machen. Beim rechnerischen lösen würde die ja entfallen. ( Alle Größen fest vorgegeben). Beim zeichnerischen Lösen aber liegen ja Fehler beim Messen.
Wie groß wäre jetzt aber der Fehler beim Messen bzw. wie groß sind die maximalen Fehler beim Messen ?
muss man auch einen Maximalen Fehler für das einzeichnen in ein Diagramm angeben ?
LG und Danke Klaas