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[quote="Jan889"][b]Meine Frage:[/b] Hallo, ich habe ein Verständnisproblem zu dem Modell der äußeren Induktivität einer Leitung. Sie soll nämlich rein theoretisch unendlich sein. Wenn ich im Internet nach der äußeren Induktivität suche, finde ich nur Formeln für die äußere Induktivität einer Doppelleitung (Hin- und Rückleiter). Da es nur Stromkreise gibt, ist es auch naheliegend, dass immer auch der Rückleiter berücksichtigt werden muss. Ich habe die Herleitung einer Formel für die äußere Induktivität einer Doppelleitung mal an meine Anforderungen (Induktivität einer einzigen Leitung) angepasst. [b]Meine Ideen:[/b] Die Induktivtät lässt sich aus dem Zusammenhang [latex] \Phi=LI [/latex] berechnen. Den magnetischen Fluss einer runden Leitung habe ich zu [latex] \Phi=\int_{r'}^b \! Bl \, \dd r = \frac{\mu I l}{2 \pi} \int_{r'}^b \! \frac{1}{r} \, \dd r = \frac{I \mu l}{2 \pi} \ln(\frac{b}{r'}) [/latex] berechnet. Die Induktivität lautet also : [latex] L= \frac{\mu l}{2 \pi} \ln(\frac{b}{r'}) [/latex] Wenn ich b jetzt bis unendleich gehen lassen, kommt für die Induktivität auch unendlich raus. Ist also es richtig, dass man wirklich immer auch den Rückleiter berücksichtigen muss? Bei der Messung mit dem LCR-Meter gibt es ja auch den Rückleiter. Könnte ich dann im Prinzip dieses Modell verwenden und für den Abstand zwischen Hin- und Rückleiter einen Wert wählen, sodass die Induktivität theoretisch ca. den Wert annimmt, den ich messe?[/quote]
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Jan889
Verfasst am: 31. Jul 2012 09:16
Titel:
Ja, rechnerisch verhält sich das so.
Ich möchte, dass mein gemessener Wert ungefähr durch ein theoretisches Modell erklärbar ist. Wenn ich nur die innere Induktivität der Leitung berücksichtige, dann ist mein theoretisch erwartete Wert zu klein..
Was kann ich nun für b einsetzen, wenn der Rückleiter relativ undefiniert in der Nähe des Messobjektes liegt?
franz
Verfasst am: 31. Jul 2012 06:48
Titel:
Vielleicht findet sich eine Antwort, falls eine klare + knappe Frage zu einem eindeutigen Sachverhalt formuliert wird.
Was die
unendliche
Induktivität angeht: Was stört daran? Auch die (rechnerische) Masse eines
unendlich
langen Drahtes ist
unendlich
.
Jan889
Verfasst am: 30. Jul 2012 12:30
Titel: Äußere Induktivität
Meine Frage:
Hallo,
ich habe ein Verständnisproblem zu dem Modell der äußeren Induktivität einer Leitung. Sie soll nämlich rein theoretisch unendlich sein.
Wenn ich im Internet nach der äußeren Induktivität suche, finde ich nur Formeln für die äußere Induktivität einer Doppelleitung (Hin- und Rückleiter). Da es nur Stromkreise gibt, ist es auch naheliegend, dass immer auch der Rückleiter berücksichtigt werden muss.
Ich habe die Herleitung einer Formel für die äußere Induktivität einer Doppelleitung mal an meine Anforderungen (Induktivität einer einzigen Leitung) angepasst.
Meine Ideen:
Die Induktivtät lässt sich aus dem Zusammenhang
berechnen. Den magnetischen Fluss einer runden Leitung habe ich zu
berechnet. Die Induktivität lautet also :
Wenn ich b jetzt bis unendleich gehen lassen, kommt für die Induktivität auch unendlich raus. Ist also es richtig, dass man wirklich immer auch den Rückleiter berücksichtigen muss?
Bei der Messung mit dem LCR-Meter gibt es ja auch den Rückleiter. Könnte ich dann im Prinzip dieses Modell verwenden und für den Abstand zwischen Hin- und Rückleiter einen Wert wählen, sodass die Induktivität theoretisch ca. den Wert annimmt, den ich messe?