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[quote="GvC"][quote="Uranus"]Den Sinn habe ich nun verstanden, die einzigen Fragezeichen die sich bei mir stellen, sind die Berechnung von [latex]\lambda[/latex] und die bestimmung von x und s. [/quote] Na ja, die Antwort auf die Frage nach [latex]\lambda[/latex] ist nun wirklich trivial. Du selbst hast sie schon gegeben: [latex]\lambda=\frac{Q}{l}[/latex]. Was x und s angeht, so kannst Du natürlich jede beliebigen anderen Symbole verwenden. Du solltest nur darauf achten, dass Du s und x nicht an speziellen Stellen platzierst, sondern s an irgendeiner Stelle des linken Stabes und x an irgendeiner Stelle des rechten Stabes. Denn s ist die Integrationsvariable bei der Bestimmung der Feldstärke infolge der Ladung des linken Stabes, und x ist die Integrationsvariable bei der Bestimmung der Kraft auf den rechten Stab infolge der vom linken Stab ausgehenden Feldstärke. Bei der Bestimmung der Feldstärke an der Stelle x ist x eine Konstante und s die Integrationsvariable. Das Ergebnis ist die Feldstärke auf dem rechten Stab infolge der gesamten Ladung des linken Stabes in Abhängigkeit von x. Das s taucht nicht mehr auf. Bei der Bestimmung von F ist x die Integrationsvariable in den Grenzen der Abmessungen des rechten Stabes, also von x=2l bis x=3l. Bei dieser Integration summierst Du die Teilkräfte auf jedes infinitesimal kleine Stück dx des rechten Stabes.[/quote]
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GvC
Verfasst am: 26. Apr 2012 19:30
Titel:
Uranus hat Folgendes geschrieben:
aber lößt das Problem nicht.
Wie Du auf das Ergebnis der Integration zur Bestimmung der Kraft gekommen bist, ist nicht nachvollziehbar. Du hast offenbar nur die Feldstärkeanteile über x integriert und hast dabei vergessen, dass sich die Kraft auf eine Ladung als Produkt aus Feldstärke
und
Ladung ergibt. Schreib doch mal die Grundgleichung hin:
Und jetzt musst Du all diese infinitesimal kleinen Kraftanteile dF von x=2l bis x=3l aufsummieren (integrieren).
Uranus
Verfasst am: 26. Apr 2012 16:51
Titel:
Uranus hat Folgendes geschrieben:
Danke!
Haha ja, hab mich verschrieben, aber lustig ist es wirklich
Also habe das integral raus:
Das erste Integral (nach ds mit den Grenzen von 0 bis l) :
Das zweite Integral (nach dx mit den Grenzen 2l bis 3l):
Aber damit es von der Krafteinheit passt muss
ja in Form
gegeben sein, was ja nicht sein kann.
Sry hab mich was falsches angeschrieben:
Das erste Integral (nach ds mit den Grenzen von 0 bis l) :
Der Rest ist stimmt zwar :S aber lößt das Problem nicht.
Uranus
Verfasst am: 26. Apr 2012 16:45
Titel:
Danke!
Haha ja, hab mich verschrieben, aber lustig ist es wirklich
Also habe das integral raus:
Das erste Integral (nach ds mit den Grenzen von 0 bis l) :
Das zweite Integral (nach dx mit den Grenzen 2l bis 3l):
Aber damit es von der Krafteinheit passt muss
ja in Form
gegeben sein, was ja nicht sein kann.
GvC
Verfasst am: 26. Apr 2012 08:56
Titel:
franz hat Folgendes geschrieben:
OT
Läßt sich - ausnahmsweise - der Titel nochmal "bereinigen". :(
Danke!
Wieso? "Absoßung" passt doch wunderbar zum "flaschen weg", den Uranus erwähnt hat. Einfach köstlich!
franz
Verfasst am: 26. Apr 2012 08:15
Titel:
OT
Läßt sich - ausnahmsweise - der Titel nochmal "bereinigen".
Danke!
GvC
Verfasst am: 25. Apr 2012 23:09
Titel:
Uranus hat Folgendes geschrieben:
Den Sinn habe ich nun verstanden, die einzigen Fragezeichen die sich bei mir stellen, sind die Berechnung von
und die bestimmung von x und s.
Na ja, die Antwort auf die Frage nach
ist nun wirklich trivial. Du selbst hast sie schon gegeben:
.
Was x und s angeht, so kannst Du natürlich jede beliebigen anderen Symbole verwenden. Du solltest nur darauf achten, dass Du s und x nicht an speziellen Stellen platzierst, sondern s an irgendeiner Stelle des linken Stabes und x an irgendeiner Stelle des rechten Stabes. Denn s ist die Integrationsvariable bei der Bestimmung der Feldstärke infolge der Ladung des linken Stabes, und x ist die Integrationsvariable bei der Bestimmung der Kraft auf den rechten Stab infolge der vom linken Stab ausgehenden Feldstärke.
Bei der Bestimmung der Feldstärke an der Stelle x ist x eine Konstante und s die Integrationsvariable. Das Ergebnis ist die Feldstärke auf dem rechten Stab infolge der gesamten Ladung des linken Stabes in Abhängigkeit von x. Das s taucht nicht mehr auf.
Bei der Bestimmung von F ist x die Integrationsvariable in den Grenzen der Abmessungen des rechten Stabes, also von x=2l bis x=3l. Bei dieser Integration summierst Du die Teilkräfte auf jedes infinitesimal kleine Stück dx des rechten Stabes.
Uranus
Verfasst am: 25. Apr 2012 19:52
Titel:
Danke für die Erklärung! Die ist Klasse!
Den Sinn habe ich nun verstanden, die einzigen Fragezeichen die sich bei mir stellen, sind die Berechnung von
und die bestimmung von x und s.
Zum Verständnis von x und s:
Zum Beispiel wähle ich mein x als das Ende des rechten Stabes, welches zum linken Stab zugewandt ist. Z.B. 20cm (die 10cm vom linken Stab plus der Abstand der Stäbe zueinander).
Und s lass ich als variable weil wir über die
Länge l des linken Stabes integrieren.
Sry wenn ich mich damit schwer tuhe
GvC
Verfasst am: 25. Apr 2012 17:11
Titel:
Stell' Dir die beiden Stäbe in einer Linie nebeneinander liegend vor. Am linken Ende des linken Stabes beginnst Du mit der Entfernungszählung. Nun wähle eine beliebige Stelle auf dem rechten Stab aus und benenne ihre Position mit x. An dieser Stelle x und nur an dieser Stelle bestimmst Du jetzt die Feldstärke infolge der Ladung des linken Stabes. Dazu wählst Du Dir eine Stelle s auf dem linken Stab aus, der dort die "punktförmige" Ladung
trägt. Der Abstand zwischen der Stelle s und der Stelle x ist x-s.
Die Feldstärke an der Stelle x infolge der Ladung
an der Stelle s ist
Jetzt musst Du alle Feldstärkeanteile infolge aller Ladungen auf dem linken Stab aufsummieren (integrieren):
Wenn Du das ausgerechnet hast, kannst Du die Kraft dF auf die punktförmige Ladung
an der Stelle x bestimmen. Die Gesamtkraft ergibt sich dann als Summe (Integral) aller dF von x=2l bis x=3l.
Muss jetzt weg. Bin erst heute Nacht wieder am Rechner. Aber vielleicht hast Du es ja bis dahin bereits geschafft.
Uranus
Verfasst am: 25. Apr 2012 16:14
Titel:
Wir haben schon gedacht, die Stäbe als Punktladungen anzusehen, das wäre dann viel einfacher auszurechnen, aber haben die Idee dann verworfen.
Wie würdest du es machen
?
GvC
Verfasst am: 25. Apr 2012 16:03
Titel:
Woher hast Du die Gleichung für das Feld einer Linienladung? Die ist falsch. Die stimmt ja schon dimensionsmäßig nicht.
Selbst wenn Du den Term 4R² im Nenner richtigerweise durch 2R ersetzen würdest, dürftest Du diese Gleichung nicht auf das gegebene Szenario anwenden, denn
Uranus hat Folgendes geschrieben:
Die beiden Stäbe sind
in einer Linie
angeordnet
Außerdem gilt die Feldstärkeformel nur für unendlich lang ausgedehnte Linienladung.
Uranus
Verfasst am: 25. Apr 2012 15:19
Titel:
Ja man kann es wirklich nicht gut sehen
Gesucht ist ja die Kraft F mit denen sich die Stäbe abstoßen, also Einheit N.
Wir wissen, dass elektrische Feld einer Linienladung gegen ist durch
in
und die Linienladungsdichte ist
Also ist
in Einheiten
Aber so kommt es ja garnicht hin (hoffe es ist jetzt besser ersichtlich
)
GvC
Verfasst am: 25. Apr 2012 14:44
Titel:
Uranus hat Folgendes geschrieben:
Aber wenn man sich hier die Einheiten anschaut und rauskürzt, bleibt N*m übrig.
Wie kommst Du auf diese Einheit? Das stimmt doch hinten und vorn nicht. Nach dem ersten Gleichheitszeichen ist die Einheit V/m, nach dem zweiten und dritten nur noch V (Volt). Das zweite Gleichheitszeichen ist demnach definitiv falsch. Es ist auch nicht zu erkennen, wie Du auf diesen Schritt kommst. Kannst Du das mal vorführen?
Uranus
Verfasst am: 25. Apr 2012 11:10
Titel: Absoßungskraft berechnen :/
Meine Frage:
Die Aufgabe lautet:
Auf einem dünnen Plastikstab der Länge 10cm, mit vernachlässigbarem Durchmesser ist homogen die Ladungsmenge
verteilt. Ein zweiter, genau gleicher Plastikstab ist genau gleich aufgeladen. Die beiden Stäbe sind in einer Linie angeordnet, sodass zwischen ihren enden ein Abstand von genau D = 10cm frei bleibt.
Brechnen Sie mit welcher Kraft sich die Stäbe abstoßen.
Meine Ideen:
Also wir folgendes Gedacht:
Da der durchmesser zu Vernächlässigen ist kann man von einer Strecke ausgehen.
Wir betrachen die Linienladungsdichte
.
Das elektrische Feld ist definiert als
Aber wenn man sich hier die Einheiten anschaut und rauskürzt, bleibt N*m übrig.
Haben wir einen flaschen weg???
:(