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GvC
Verfasst am: 13. Apr 2012 13:50
Titel:
Marcel92 hat Folgendes geschrieben:
Wieso kann denn dann die Stromquelle rausgenommen werden? Also das R7 dann rausfliegen würde ist klar, weil es ein endlicher Widerstand wäre, der ja nichts gegen den unendlichen der Stromquelle wäre, aber wieso fliegt dann gleich die ganze Stromquelle raus?
LG
Die fliegt nicht raus. Die fliegt nur raus, wenn Du bei Anwendung des Überlagerungsverfahrens die (Teil-)Ströme infolge der Spannungsquelle bestimmen willst.
Aber das ist ja nicht die Aufgabenstellung. Die Aufgabenstellung ist, das Knotenpotentialverfahren anzuwenden. Das habe ich in meinem Beitrag vom 11.4.2012 14.35Uhr bereits grob beschrieben und ist in dem von erkü angegebenen Link ausführlich erläutert.
Da gibt es keine "Tipps und Tricks". Einzige Vorausssetzung ist die Kenntnis und das Verständnis des Knotenpotentialverfahrens.
Marcel92
Verfasst am: 12. Apr 2012 22:31
Titel:
Wieso kann denn dann die Stromquelle rausgenommen werden? Also das R7 dann rausfliegen würde ist klar, weil es ein endlicher Widerstand wäre, der ja nichts gegen den unendlichen der Stromquelle wäre, aber wieso fliegt dann gleich die ganze Stromquelle raus?
LG
Steffen Bühler
Verfasst am: 11. Apr 2012 17:43
Titel:
Marcel92 hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Aufgabe: Wandeln sie falls nötig Quellen um
Wäre das hier möglich, wenn ja wie, denn normalerweise hat eine Stromquelle doch einen parallelen Innenwiderstand und eine Spannungsquelle einen in Reihe oder nicht?
Eine ideale Stromquelle hat einen
unendlichen
Innenwiderstand. Somit kann sie hier (und damit, wie das K.S. richtig geschrieben hat) einfach ersatzlos rausgenommen werden.
Viele Grüße
Steffen
Marcel92
Verfasst am: 11. Apr 2012 16:42
Titel:
Hallo,
Zitat:
Da lässt sich nichts vereinfachen
Das soll man in einer Klausur für die sowieso schon viel zu wenig Zeit zur Verfügung steht auf Anhieb erkennen oder was? Fantastisch!
Zitat:
Die Aufgabenstellung hattest du in Deinem Eröffnungspost verschwiegen.
Das tut mir leid, mir ging es vorrangig darum zu begreifen mit welchen Tipps und Tricks ich möglichst schnell erkennen kann, wie ich ein solches Durcheinander entwirren, zusammenfassen und verstehen kann, denn in der Klausur wird jede Minute wertvoll sein, genauso wie jede Vereinfachung Zeit sparen kann.
Zitat:
Aufgabe: Wandeln sie falls nötig Quellen um
Wäre das hier möglich, wenn ja wie, denn normalerweise hat eine Stromquelle doch einen parallelen Innenwiderstand und eine Spannungsquelle einen in Reihe oder nicht? Hier sieht es mir genau andersrum aus..
Zitat:
Oh man, ist das langweeeiiilig !!!
Dann halt dich doch raus? Hast du nicht mal von vorne angefangen? Hab noch niemanden getroffen der das ohne lernen direkt beherrscht.
LG
erkü
Verfasst am: 11. Apr 2012 14:39
Titel:
Oh man, ist das langweeeiiilig !!!
Bezüglich der Aufgaben wird doch immer wieder abgekupfert, auf Deibel komm 'raus !
http://matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/viewtopic.php?rd2&topic=152697&start=0#p1121478
GvC
Verfasst am: 11. Apr 2012 14:35
Titel:
Marcel92 hat Folgendes geschrieben:
Das versteh ich nicht, zwischen dem oberen und unteren Punkt in der Skizze liegen die Widerstände, wo ist dort die Spannungsquelle?
Die Spannungsquelle hat Steffen Bühler nicht eingezeichnet.
Marcel92 hat Folgendes geschrieben:
Heißt das, ich brauche 2 ESB (bzgl Spannungsquelle und bzgl Stromquelle)?
Ja, sofern du das Überlagerungsverfahrem anwenden willst. Aber das ist ja nicht die Aufgabe. Die Aufgabenstellung hattest du in Deinem Eröffnungspost verschwiegen.
Marcel92 hat Folgendes geschrieben:
Wie komme ich ggfl (falls man 2 ESB hat) auf das Gesamtschaltbild mit beiden Quellen?
Wieso willst Du "darauf kommen"? Das Gesamtschaltbild ist doch gegeben.
Marcel92 hat Folgendes geschrieben:
Was denn nun, fließt dort Strom oder nicht? Und von was wäre das abhängig? (Ob man ESB bzgl Spannungsquelle oder Stromquelle betrachtet?)
Natürlich fließt dort ein Strom, nämlich der eingeprägte Strom der in Reihe liegenden Stromquelle.
Wenn Du allerdings das Überlagerungsverfahren anwendest (was du nicht sollst), dann fließt infolge Uq1 kein Strom durch R7. Infolge Iq2 fließt allerdings der gesamte Strom Iq2 durch R7. Beide überlagert, also den Strom infolge Uq1 (Null) und infolge Iq2 (Iq2) addiert, ergibt den Gesamtstrom Iq2. Das siehst du aber auch ohne Überlagerung direkt aus dem gegebenen Schaltbild (s.o.).
Marcel92 hat Folgendes geschrieben:
Der letzte Teil wäre wohl damit beantwortet, dass das Netzwerk auf die Knotenpotentialanalyse vorbereitet werden soll, nur muss ich dazu erstmal auf die Reihe bekommen, wie ich es möglichst vereinfachen kann..
Da lässt sich nichts vereinfachen. Du hast ein Netzwerk mit 5 Knoten. Dem Knoten ganz unten weist Du das Potential Null zu (Nullknoten). Die restlichen Knoten bezeichnest Du von links nach rechts mit A, B, C und D. Das Potential des Knotens A kennst Du bereits, es ist nämlich Uq1. Für jeden der restlichen Knoten stellst du die Knotenpunktgleichung auf und schreibst das Gleichungssystem in Matrizenform hin.
Marcel92
Verfasst am: 11. Apr 2012 13:16
Titel:
Das Netzwerk soll OHNE Stern-Dreieck/Dreieck-Stern Umformungen für die Knotenpotentialanalyse vorbereitet werden, indem man
- Widerstände eliminiert
- Quellen umwandelt
- Potentiale und Ströme benennt (Potentiale = Spannungsabfälle?)
Zitat:
Die Spannungsquelle liegt zwischen dem in der Skizze obersten und dem untersten Punkt
Das versteh ich nicht, zwischen dem oberen und unteren Punkt in der Skizze liegen die Widerstände, wo ist dort die Spannungsquelle?
Zitat:
Im Ersatzschaltbild bezüglich der Stromquelle
Heißt das, ich brauche 2 ESB (bzgl Spannungsquelle und bzgl Stromquelle)?
Zitat:
Wenn Du die Gesamtschaltung mit beiden Quellen betrachtest, gibt es keine einzige Reihen- und auch keine einzige Parallelschaltung zweier Widerstände.
Wie komme ich ggfl (falls man 2 ESB hat) auf das Gesamtschaltbild mit beiden Quellen?
Zitat:
Natürlich fließt auch ein Strom durch R7
Was denn nun, fließt dort Strom oder nicht? Und von was wäre das abhängig? (Ob man ESB bzgl Spannungsquelle oder Stromquelle betrachtet?)
Der letzte Teil wäre wohl damit beantwortet, dass das Netzwerk auf die Knotenpotentialanalyse vorbereitet werden soll, nur muss ich dazu erstmal auf die Reihe bekommen, wie ich es möglichst vereinfachen kann..
Danke
GvC
Verfasst am: 11. Apr 2012 12:54
Titel:
Steffen Bühler hat nur das Ersatzschaltbild bezüglich der Spannungsquelle gezeichnet. Allerdings muss R7, wie bereits erwähnt, weggelassen werden, da er in Reihe zu dem unendlich hohen Widerstand der Stromquelle liegt. Die Spannungsquelle liegt zwischen dem in der Skizze obersten und dem untersten Punkt. Wie Du siehst, liegen nur R4 und R5 in Reihe, denn sie werden von demselben Strom durchflossen.
Kennzeichen für eine Reihenschaltung: alle Elemente der Reihenschaltung werden von demselben Strom durchflossen.
Kennzeichen für eine Parallelschaltung: An allen Elementen der Parallelschaltung liegt dieselbe Spannung.
Aufgrund dieser Kriterien siehst Du, dass es keine weitere Reihen- oder Parallelschaltung gibt.
Im Ersatzschaltbild bezüglich der Stromquelle liegen die Widerstände R1 und R2 parallel und auch R3 und R6. Denn die Spannungsquelle wird durch ihren Innenwiderstand ersetzt. Der ist bei einer idealen Spannungsquelle Null.
Wenn Du die Gesamtschaltung mit
beiden
Quellen betrachtest, gibt es keine einzige Reihen- und auch keine einzige Parallelschaltung zweier Widerstände.
Natürlich fließt auch ein Strom durch R7, nämlich der Strom Iq2. Der Widerstand hat jedoch einen Einfluss auf alle anderen Ströme in dem Netzwerk.
Letztlich kommt es darauf an, was du berechnen willst und welches Verfahren Du dafür anwenden willst. Es wurde bereits angedeutet, dass das Überlagerungsverfahren sinnvoll wäre. Das sehe ich ein bisschen anders. Wenn Du nämlich
alle
Ströme des Netzwerks bestimmen sollst, ist das Überlagerunsgverfahren das ungünstigste. Denn Du musst für jeden der 6 Ströme zwei Teilströme berechnen, also insgesamt 12 Ströme bestimmen. Da dürfte das Maschenstrom- oder das Knotenspannungsverfahren deutlich günstiger sein.
Marcel92
Verfasst am: 11. Apr 2012 12:17
Titel:
Steffen Bühler hat Folgendes geschrieben:
Code:
___________________________
| |
_|_ _|_
| | | |
| R2| | R6|
|___| |___|
| |
|_____ _____|
| | | |
_|_ _|_ _|_ _|_
| | | | | | | |
| R1| | R4| | R5| | R3|
|_ _| |_ _| |_ _| |_ _|
| | | |
| |______| |
| | |
| _|_ |
| | | |
| | R7| |
| |___| |
| | |
_|_ _|_ _|_
Und jetzt siehst Du die Brücke sofort, oder?
Viele Grüße
Steffen
Hallo, danke für die Antwort, das sieht wirklich viel überschaulicher aus, allerdings habe ich noch ein paar Verständnissfragen dazu:
1.) Wo sind in dem Bild Strom und Spannungsquelle?
2.) Wenn R7 nun wegfällt, sind R4 und R5 dann in Reihe oder heißt der Knoten dazwischen, dass Sie parallel sind? Reihe oder?
3.) Wieso fließt denn kein Strom durch R7, der Pfeil der Stromquelle zeigt doch in Richtung R7, oder steht dieser für den Spannungsabfall?!
Vielleicht sind einige Fragen etwas plumpp, aber möchte das möglichst genau verstehen.. Danke schomal wieder:)
Klugscheißerlein
Verfasst am: 11. Apr 2012 10:48
Titel:
'Pfeil nach rechts' ist falsch, soll nach links sein, da Uq2 negativ ist.
Klugscheißerlein
Verfasst am: 11. Apr 2012 10:44
Titel:
Marcel hat Folgendes geschrieben:
Wäre nett, wenn sich jemand die Zeit nehmen würde, mir das kurz an diesem Netzwerk zu erläutern
Warum R5 und R3 parallel?
Die Stromquelle hat doch unendlichen Widerstand.
Ich würde das Überlagerungsverfahren anwenden
Nur Uq1:
I1 = Uq1/(R1+R2)
I3 = Uq1/(R6+R3)
Nur Iq2:
R421 = R4 + (R2 || R1)
R563 = R5 + (R6 || R3)
R = R421 || R563
Damit die Stromaufteilung: Uq2 = -R*Iq2
I4 = Uq2/R421 ...Pfeil nach rechts
I5 = Uq2/R563 ...Pfeil nach rechts
I1' = (Uq2+R4*I4))/R1
I3' = (Uq2+R5*I5))/R1
Strom durch R1 ist Null, wenn I1+I1' = 0
Strom durch R3 ist Null, wenn I3+I3' = 0
Steffen Bühler
Verfasst am: 11. Apr 2012 10:41
Titel:
Klugscheißerlein_ hat Folgendes geschrieben:
Der R7 sollte eigentlich nicht mehr vorhanden sein
Hoppla, stimmt, hab ich übersehen. Danke.
Viele Grüße
Steffen
Klugscheißerlein_
Verfasst am: 11. Apr 2012 10:23
Titel:
Der R7 sollte eigentlich nicht mehr vorhanden sein, Steffen,
denn wegen der Stromquelle hat er keine Bedeutung.
Steffen Bühler
Verfasst am: 11. Apr 2012 09:54
Titel:
Deine beiden Fragen kann man auf einmal beantworten. Ein Schaltbild ist am übersichtlichsten, wenn alle Widerstände senkrecht stehen und sich keine Leitungen überschneiden. Es bringt auch viel, die Rückleitung zum Minuspol durch Massebalken zu ersetzen. Dann sieht das so aus:
Code:
___________________________
| |
_|_ _|_
| | | |
| R2| | R6|
|___| |___|
| |
|_____ _____|
| | | |
_|_ _|_ _|_ _|_
| | | | | | | |
| R1| | R4| | R5| | R3|
|_ _| |_ _| |_ _| |_ _|
| | | |
| |______| |
| | |
| _|_ |
| | | |
| | R7| |
| |___| |
| | |
_|_ _|_ _|_
Und jetzt siehst Du die Brücke sofort, oder?
Viele Grüße
Steffen
Marcel92
Verfasst am: 10. Apr 2012 23:13
Titel: Wann fließt kein Strom durch einen Widerstand?
Meine Frage:
Hallo zusammen,
Ich habe Probleme folgendes Netzwerk zusammenzufassen, auch wenn einige unter euch sich wohl nun ins Fäustchen lachen.
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Folgende Fragen:
1.) Wie sehe Ich möglichst schnell (für die Klausur wichtig) durch welche Widerstände kein Strom fließt, sprich welche vollkommen über sind?
2.) Wie sehe ich bei solch einem Durcheinander in 2D, welche Widerstände zu welchen parallel sind?
Wäre nett, wenn sich jemand die Zeit nehmen würde, mir das kurz an diesem Netzwerk zu erläutern:)
Meine Ideen:
Meiner Ansicht nach:
R3 || R5 := R35
R35 + R6 := R356
R1 || R2 := R12
R12 + R4 := R124
R124 || R356 := Rges (ohne R7)
Ich bin mir ziehmlich sicher, dass dort so einiges nicht stimmt und ich bin optimistisch, dass Ihr mir helfen könnt:)!
LG
Marcel