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[quote="magician4"]die problematik liegt u.a. darin, dass zur "vorfeuchte" der aussenluft nichts gesagt wird. --> die aufgabe ist so wie gestellt nicht sinnvoll loebar man kann jetzt zwar daraueber spekulieren irgendwelche vofeuchten zwischen "gesaettigt bei aussentemperatur" und "voellig trocken" nzunehmen, und dann zu berechnen welche wassermenge dann (eben abhaengig von der vorlast) noch zugefuehrt werden muesste um die geforderte feuchte zu erreichen, aber das ist wilder spekulatius. da eine luft von 22°C / 31% rel. feuchte einen taupunkt von ~ 4 °C hat (was deutlich kleiner 7 °C ist) , laesst sich auch nicht damit argumentieren dass in jedem falle derart relevante wassermengen zum erreichen der geforderten rel. %-ualen saettigung nachverdampft werden muessen, dass der unterschie zwischen "vorbefeuchtet / nicht befeuchtet" irrelevant wird (was man bei einer geforderten zielfeuchte von beispielsweise 85% / 22°C ja durchaus argumentativ vertreten koennte) und ansonsten loest sich dein problem - korrekte aufgabenstellung vorausgesetzt - halt sehr einfach in wohlgefallen auf, indem du berechnest wieviel wasser du hast, wieviel wasser du brauchst, und wieviel daher nachzuverdampfen ist, in abhaengigkeit eben von der temperatur. gruss ingo[/quote]
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magician4
Verfasst am: 05. Apr 2012 20:31
Titel:
die problematik liegt u.a. darin, dass zur "vorfeuchte" der aussenluft nichts gesagt wird.
--> die aufgabe ist so wie gestellt nicht sinnvoll loebar
man kann jetzt zwar daraueber spekulieren irgendwelche vofeuchten zwischen "gesaettigt bei aussentemperatur" und "voellig trocken" nzunehmen, und dann zu berechnen welche wassermenge dann (eben abhaengig von der vorlast) noch zugefuehrt werden muesste um die geforderte feuchte zu erreichen, aber das ist wilder spekulatius.
da eine luft von 22°C / 31% rel. feuchte einen taupunkt von ~ 4 °C hat (was deutlich kleiner 7 °C ist) , laesst sich auch nicht damit argumentieren dass in jedem falle derart relevante wassermengen zum erreichen der geforderten rel. %-ualen saettigung nachverdampft werden muessen, dass der unterschie zwischen "vorbefeuchtet / nicht befeuchtet" irrelevant wird (was man bei einer geforderten zielfeuchte von beispielsweise 85% / 22°C ja durchaus argumentativ vertreten koennte)
und ansonsten loest sich dein problem - korrekte aufgabenstellung vorausgesetzt - halt sehr einfach in wohlgefallen auf, indem du berechnest wieviel wasser du hast, wieviel wasser du brauchst, und wieviel daher nachzuverdampfen ist, in abhaengigkeit eben von der temperatur.
gruss
ingo
Christian989
Verfasst am: 05. Apr 2012 19:25
Titel: feuchte Luft Thermodynamik
Hallo an alle,
ich habe eine Frage bezüglich der feuchten Luft (Thermodynamik).
Die Formel für die Enthalpie feuchter Luft lässt sich mit:
h= cpl*T+x*(r+cpd*T) mit T in ° C Celsius und r=Verdampfungsenthalpie
berechnen.
In meiner Formelsammlung hatte ich mir markiert, dass die Verdampfungsenthalpie nur in der Formel berücksichtigt wird, wenn die feuchte Luft ent- bzw. befeuchtet wird.
Ursprung meiner Frage, ist die Formel für die sensible Wärme, welche sich mit Qpunkt = mLpunkt * (h2-h1) berechnet.
In machen Aufgaben wird dabei die Verdampfungsenthalpie weg gelassen.
Hier ein Beispiel:
Aufgabe III.2.3 Belüftung
Einem Raum sollen zur Belüftung 1400m³/h Frischluft von 22°C und phi = 31 % (relative Feuchte)
zugeführt werden. Diese Frischluft wird durch Erwärmung
von Außenluft erzeugt. Für die Erwärmung stehen maximal 7,0kW
Heizleistung zur Verfügung.
• Ab welcher Außenlufttemperatur wird die geforderte
Frischlufttemperatur erreicht ?
Lösungsansatz:
Qpunkt = mLpunkt * (h2-h1) mit h= cpl*T+x*(r+cpd*T)
Die Außenlufttemperatur, welche sich ergibt beträgt 7 ° C.
Diese Aufgabe taucht in der Aufgabensammlung unserer Fh sowie in einem Übungsbuch auf. In beiden Lösungen ist die Rede von ca. 7 ° C.
Jedoch wird im Übungsbuch mit der Verdampfungsenthalpie gerechnet also mit h= cpl*T+x*(r+cpd*T) und in unseren Übungsaufgaben ohne diese Enthalpie also mit h= cpl*T+x*(cpd*T).
Ich hoffe mein Problem wurde deutlich...
Viele Grüße Christian