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[quote="peet"][b]Meine Frage:[/b] Hallo! Ich soll im physikunterricht experemente zeigen die für kleine kinder bestimmt sind und die gesetze und deren herleitung dem kurs vorstellen, ich habe mich für transformatoren entschieden. Mein erstes experement ist folgendes: Thomsonscher Ringversuch Verwendete Materialien: U-Kern mit Joch, Spule (500 Wdg.), Aluminiumring, Steckdose Versuchsaufbau: Versuchsgang und Erklärung: Der U-Kern wird nach oben offen auf den Tisch gestellt. Die Netzspule mit 750 Windungen wird auf den einen Schenkel geschoben und das Joch auf den gleichen Schenkel gesetzt. Wie die Abbildung 13 demonstriert, wird der Aluminiumring nun auf eben diesen Schenkel gesteckt. Die Spule wird über einen Schalter an die Steckdose angeschlossen und anschließend schaltet man die Stromversorgung kurz ein. Ergebnis: Beim Einschalten des Stromes wird der Ring enorm hoch weggeschleudert. In der Schule hab ich das probiert, aber die sicherung fliegt bei alles was unter 750 windungen ist raus woran liegt das? Mein zwietes problem ist, dass ich nicht weiß wie man beim schmelzen von einem Eisennagel in einer sekundärspule von 10 Windungen und primärspule 750 windungen die formeln die ich benutze herleitet. genaudas geliche problem habe ich auch bei dem experiment mit dem schmelzen von zink, ich habe wieder 750 windungen primärspule und jetzt eben nur eine windung in der sekundärspule. Vielen Dank im voraus! [b]Meine Ideen:[/b] Die Theorie habe ich weitesgehnd verstanden. Beim erstenexperiment ist es, dass ich einen transformator habe mit 750 windungen und nur einer windung, da meine zweite spule kurzgeschlossen ist also der ring in sich entsteht in dem ring ein sehr starker strom, der nach der lenzschen regel dem Primärstrom entgegengerichtet ist.Also stößen sich die Magnetischenfelder der beiden ströme ab. Und die Sicherung fliegt da raus, weil die Stromstärke sehr klein ist (N2/N1=I1/I2 wenn 1/500=I1/I2 so muss I1 sehr klein sein => R=U/I mit I sehr klein ist R sehr groß und die sicherung fliegt raus) oder bei der kleinen windungszahl ist so als wenn ich einfach nur die steckdose mit nem draht kurzschließnwürde, so ist die spannung fast null und die stromstärke enorm groß, und die sicherung fliegt raus. Bei den nächstenbeiden experemten ist es für mich nicht ganz so klar, also auf jeden fall ist die Stromstärke so groß, dass es die Metalle zum schmelzen bring, aber wie kann ich dies mit Hilfe von gleichungen begründen.[/quote]
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Mhh
Verfasst am: 21. Nov 2010 23:32
Titel:
peet hat Folgendes geschrieben:
Danke noch mal an alle, soweit hab ich alles verstanden und mal gucken was es wir, ne frage hätte ich doch noch und zwar wie kann ich die entstandene hohe temperatur begründen??? das ich ja die spule kurzschließe und dann durch den nagel einen verbraucher mit nem hohen wiederstand habe und da einen enorm starken strom durchschicke fängt er an sich zu erwärmen und schmilzt letzt endlich. das ist ja die erklärung was da passiert aber wie drücke ich das eben in einer formel aus, oder ist es überhaupt von nöten dies zu tun???
Das wurde dir schon beantwortet.
peet
Verfasst am: 21. Nov 2010 17:43
Titel:
Danke noch mal an alle, soweit hab ich alles verstanden und mal gucken was es wir, ne frage hätte ich doch noch und zwar wie kann ich die entstandene hohe temperatur begründen??? das ich ja die spule kurzschließe und dann durch den nagel einen verbraucher mit nem hohen wiederstand habe und da einen enorm starken strom durchschicke fängt er an sich zu erwärmen und schmilzt letzt endlich. das ist ja die erklärung was da passiert aber wie drücke ich das eben in einer formel aus, oder ist es überhaupt von nöten dies zu tun???
schnudl
Verfasst am: 21. Nov 2010 13:42
Titel:
Nur als Ergänzung:
Selbst ein
sekundärseitig leerlaufender
Trafo hat einen primärseitigen Magnetisierungsstrom zur Folge. Dieser muss so groß sein, dass in jedem Zeitpunkt (hier mal ohm'scher Wiederstand vernachlässigt)
ist. Für sinusförmige Spannungen hat man daher
und das maximale B wird daher
Wenn dein Eisenkern aber nur bis zu einer bestimmten Sättigungsinduktion magnetisiert werden kann (z.B. 1,5T), dann brauchst du immens hohe Ströme, um darüber hinaus zu kommen. Damit es bei einer bestimmten Windungszahl doch noch funktioniert, muss man den Querschnitt entsprechend hoch wählen, oder N vergrößern.
Die Gesetze des
idealen Trafos
(insbesondere I2/I1 = N1/N2) gelten nur für unendlich hohe Spuleninduktivitäten.
P=RI^2
Verfasst am: 21. Nov 2010 05:30
Titel:
Zitat:
Und die Sicherung fliegt da raus, weil die Stromstärke sehr klein ist
Das würde heißen, wenn du nichts an eine Steckdose anschließt, dann fliegt die Sicherung raus, weil der Strom (fast) Null ist. Kann irgendwie nicht stimmen oder?
Die Sicherung fliegt bei zu hohen Strömen raus.
Code:
(N2/N1=I1/I2 wenn 1/500=I1/I2 so muss I1 sehr klein sein
I1 ist proportional zu I2, wenn du Sekundärleitung kurzschließt, dann steigt I2 und somit auch I1 extrem an, deswegen fliegt auch die Sicherung raus.
Zitat:
R=U/I mit I sehr klein ist R sehr groß und die sicherung fliegt raus)
R hängt von I nicht im geringsten ab, es hängt nur von Material und Aufbau des Widerstandes. (von Wärmeabhängigkeit des Widerstands mal abgesehen.)
Zitat:
Bei den nächstenbeiden experemten ist es für mich nicht ganz so klar, also auf jeden fall ist die Stromstärke so groß, dass es die Metalle zum schmelzen bring, aber wie kann ich dies mit Hilfe von gleichungen begründen.
Die Wärme die pro Zeiteinheit an den Draht abgegeben wird, ist die Verlustleisung P=UI, dabei ist wichtig, dass U NICHT die angelegte Spannung ist, sondern die an dem Draht abgefallene Spannung, die du so nicht kennst. Allerdings kann man U=RI in P=UI einsetzen und bekommt damit
peet
Verfasst am: 20. Nov 2010 23:35
Titel: Gesetze und Herleitung für Experemente mit Transformator
Meine Frage:
Hallo! Ich soll im physikunterricht experemente zeigen die für kleine kinder bestimmt sind und die gesetze und deren herleitung dem kurs vorstellen, ich habe mich für transformatoren entschieden. Mein erstes experement ist folgendes:
Thomsonscher Ringversuch
Verwendete Materialien: U-Kern mit Joch, Spule (500 Wdg.), Aluminiumring, Steckdose
Versuchsaufbau:
Versuchsgang und Erklärung:
Der U-Kern wird nach oben offen auf den Tisch gestellt. Die Netzspule mit 750 Windungen
wird auf den einen Schenkel geschoben und das Joch auf den gleichen Schenkel gesetzt. Wie
die Abbildung 13 demonstriert, wird der Aluminiumring nun auf eben diesen Schenkel
gesteckt. Die Spule wird über einen Schalter an die Steckdose angeschlossen und
anschließend schaltet man die Stromversorgung kurz ein.
Ergebnis: Beim Einschalten des Stromes wird der Ring enorm hoch weggeschleudert.
In der Schule hab ich das probiert, aber die sicherung fliegt bei alles was unter 750 windungen ist raus woran liegt das?
Mein zwietes problem ist, dass ich nicht weiß wie man beim schmelzen von einem Eisennagel in einer sekundärspule von 10 Windungen und primärspule 750 windungen die formeln die ich benutze herleitet. genaudas geliche problem habe ich auch bei dem experiment mit dem schmelzen von zink, ich habe wieder 750 windungen primärspule und jetzt eben nur eine windung in der sekundärspule.
Vielen Dank im voraus!
Meine Ideen:
Die Theorie habe ich weitesgehnd verstanden.
Beim erstenexperiment ist es, dass ich einen transformator habe mit 750 windungen und nur einer windung, da meine zweite spule kurzgeschlossen ist also der ring in sich entsteht in dem ring ein sehr starker strom, der nach der lenzschen regel dem Primärstrom entgegengerichtet ist.Also stößen sich die Magnetischenfelder der beiden ströme ab.
Und die Sicherung fliegt da raus, weil die Stromstärke sehr klein ist (N2/N1=I1/I2 wenn 1/500=I1/I2 so muss I1 sehr klein sein => R=U/I mit I sehr klein ist R sehr groß und die sicherung fliegt raus) oder bei der kleinen windungszahl ist so als wenn ich einfach nur die steckdose mit nem draht kurzschließnwürde, so ist die spannung fast null und die stromstärke enorm groß, und die sicherung fliegt raus.
Bei den nächstenbeiden experemten ist es für mich nicht ganz so klar, also auf jeden fall ist die Stromstärke so groß, dass es die Metalle zum schmelzen bring, aber wie kann ich dies mit Hilfe von gleichungen begründen.