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[quote="GvC"][quote="knallcop"]Aber wo genau liegt dann die 3. Masche? Zwischen den beiden inneren Eiderständen R2 und R4? [/quote] Wo liegen denn die erste und die zweite Masche? Ist doch ganz egal, wie Du die Maschen legst, sie müsen nur unabhängig voneinander sein. Da bieten sich natürlich sofort an Masche1: Uq1 - Ri1 - R1 Masche 2: R1 - R2 Masche 3: Uq2 - Ri2 - R2 Du könntest aber auch nehmen Masche1: Uq1 - Ri1 - R2 Masche 2: R1 - R2 Masche 3: Uq2 - Ri2 - R1 oder Masche 1: Uq1 - Ri1 - Ri2 - Uq2 Masche 2: Uq1 - Ri1 - R1 Masche 3 : Uq1 - Ri1 - R2 oder Masche 1: Uq1 - Ri1 - Ri2 - Uq2 Masche 2: Uq1 - Ri1 - R2 Masche 3 : Uq1 - Ri1 - R1 oder Masche 1: Uq1 - Ri1 - Ri2 - Uq2 Masche 2: Uq1 - Ri1 R1 Masche 3: R1 - R2 oder, oder ... Hauptsache, sie sind unabhängig voneinander.[/quote]
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GvC
Verfasst am: 05. Jul 2010 16:00
Titel:
knallcop hat Folgendes geschrieben:
Aber wo genau liegt dann die 3. Masche? Zwischen den beiden inneren Eiderständen R2 und R4?
Wo liegen denn die erste und die zweite Masche? Ist doch ganz egal, wie Du die Maschen legst, sie müsen nur unabhängig voneinander sein. Da bieten sich natürlich sofort an
Masche1: Uq1 - Ri1 - R1
Masche 2: R1 - R2
Masche 3: Uq2 - Ri2 - R2
Du könntest aber auch nehmen
Masche1: Uq1 - Ri1 - R2
Masche 2: R1 - R2
Masche 3: Uq2 - Ri2 - R1
oder
Masche 1: Uq1 - Ri1 - Ri2 - Uq2
Masche 2: Uq1 - Ri1 - R1
Masche 3 : Uq1 - Ri1 - R2
oder
Masche 1: Uq1 - Ri1 - Ri2 - Uq2
Masche 2: Uq1 - Ri1 - R2
Masche 3 : Uq1 - Ri1 - R1
oder
Masche 1: Uq1 - Ri1 - Ri2 - Uq2
Masche 2: Uq1 - Ri1 R1
Masche 3: R1 - R2
oder, oder ...
Hauptsache, sie sind unabhängig voneinander.
knallcop
Verfasst am: 05. Jul 2010 15:47
Titel:
Ok, das habe ich soweit verstanden. Zwei Knoten, eine Knotengleichung. Aber wo genau liegt dann die 3. Masche? Zwischen den beiden inneren Eiderständen R2 und R4? Sorry für all die Fragen, aber ich verstehe es noch nicht ganz.
GvC
Verfasst am: 05. Jul 2010 15:15
Titel:
knallcop hat Folgendes geschrieben:
Ok, nochmal wegen der Aufgabe. Habe ich die Ströme richtig eingezeichnet? Oder muss I5 in die andere Richtung laufen?
Dann 3 Knotengleichungen?
Mir liegt diese Aufgabe einfach nicht..
Wie Du die Ströme einzeichnest, ist doch sch...egal. Du musst nur ihre von Dir vorgegebene Richtung bei Deiner Berechnung (nach welchem Verfahren auch immer) berücksichtigen. Mach' Dir im Übrigen klar, dass die obere und die untere waagrechte Verbindungslinie jeweils einen Knoten darstellt. Du hast also ein Netzwerk mit 4 widerstandsbehafteten Zweigen und zwei Knoten. Demzufolge eine unabhängige Knotenpunktgleichung und demnach 3 unabhängige Maschengleichungen. Wenn Du das Maschenstromverfahren anwendest, musst Du also ein Gleichungssystem aus 3 Gleichungen lösen, wenn Du das Knotenspannungsverfahren anwendest, brauchst Du nur eine Gleichung zu lösen.
Der von Dir eingezeichnete Strom I3 ist völlig überflüssig, da er keinen Spannungsabfall macht. Die reale Schaltung sieht vermutlich sowieso anders aus. Aber wenn Du ihn denn unbedingst bestimmen willst, kannst Du das leicht tun, wenn Du die anderen Ströme erstmal bestimmt hast.
e-
Verfasst am: 04. Jul 2010 19:15
Titel:
knallcop hat Folgendes geschrieben:
Ok, nochmal wegen der Aufgabe. Habe ich die Ströme richtig eingezeichnet? Oder muss I5 in die andere Richtung laufen?
Dann 3 Knotengleichungen?
Mir liegt diese Aufgabe einfach nicht..
ist meiner meinung nach richtig.
vorher hat man ja R2,R4 zusammengefasst und dort den strom nach unten gerichtet, daher I2 und I4 richtig, wenn sie gleich gerichtet sind
dann noch die anderen beiden ströme nach (schaltung in 2 maschen einteilen), kann man sich dann aussuchen, nach verbraucher-pfeilsystem oder was auch immer, passt so
knallcop
Verfasst am: 04. Jul 2010 19:05
Titel:
Ok, nochmal wegen der Aufgabe. Habe ich die Ströme richtig eingezeichnet? Oder muss I5 in die andere Richtung laufen?
Dann 3 Knotengleichungen?
Mir liegt diese Aufgabe einfach nicht..
GvC
Verfasst am: 02. Jul 2010 14:21
Titel:
Wie oben bereits gesagt: Kann man machen. Doch dann musst Du noch die Ströme durch R1 und R2 bestimmen, denn nach denen ist doch offensichtlich gefragt.
e-
Verfasst am: 02. Jul 2010 13:43
Titel:
e- hat Folgendes geschrieben:
kann man zuerst knotengleichungen aufstellen und dann die schaltung in 2 maschen einteilen?
1. masche: über Uq1, R11, R2
2. masche: über Uq2, R12, R1
dann maschengl. aufstellen usw?
ist dann der ansatz falsch und die beiden maschen sähen so aus?:
1. masche: über Uq1, R11, R(neu)
2. masche: über Uq2, R12, R(neu)
wobei R(neu)=Ersatzwiderstand für R1 und R2?
GvC
Verfasst am: 02. Jul 2010 10:20
Titel:
knallcop hat Folgendes geschrieben:
Gut, ich kann R1 und R2 jetzt zusammenfassen. Könnte ich dann das Maschenverfahren mit 2 Maschen anwenden?
Ja, das könntest Du machen, aber ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist. Du sollst doch die einzelnen Zweigströme bestimmen. Auf Deine Art würdest Du neben den Strömen durch die Spannungsquellen nur den Strom durch die Parallelschaltung von R1 und R2 bestimmen und nicht die Einzelströme durch R1 und R2. Okay, Du könntest natürlich anschließend die Stromteilerregel anwenden (Ströme in einer Parallelschaltung verhalten sich wie die zugehörigen Leitwerte).
Ich persönlich würde das Knotenspannungsverfahren bevorzugen. Da ist nur eine Gleichung zu lösen. Anschließend kann man jeden Zweigstrom durch Überlagerungssatz bestimmen. Welches Verfahren Du letztlich anwendest, hängt von Deinen Vorlieben und Kenntnissen ab.
Auf keinen Fall in Ersatzstromquellen umwandeln, denn was würde das bringen? Du würdest keinen einzigen Zweigstrom direkt bestimmen können. Mach Dir klar, welches physikalische Problem Du lösen willst. Das Ersatzquellenverfahren bietet sich an, wenn man nur an den Größen (Strom und/oder Spannung)
eines einzigen
Zweiges interessiert ist. Du sollst aber - so habe ich das zumindest verstanden - 4 Zweigströme bestimmen.
knallcop
Verfasst am: 02. Jul 2010 10:06
Titel:
Gut, ich kann R1 und R2 jetzt zusammenfassen. Könnte ich dann das Maschenverfahren mit 2 Maschen anwenden?
Oder wäre ein Umwandeln in Ersatzstromquellen ratsam?
GvC
Verfasst am: 02. Jul 2010 09:21
Titel:
knallcop hat Folgendes geschrieben:
Meinst du das so etwa?
Ja, wie denn sonst? Du kannst Dich doch nur an das halten, was vorgegeben ist. Und das hier
ist
so vorgegeben.
knallcop
Verfasst am: 01. Jul 2010 19:44
Titel:
Ich verstehe deine Antwort so wie ich es aufgezeichnet habe. Meinst du das so etwa?
e-
Verfasst am: 01. Jul 2010 19:38
Titel:
kann man zuerst knotengleichungen aufstellen und dann die schaltung in 2 maschen einteilen?
1. masche: über Uq1, R11, R2
2. masche: über Uq2, R12, R1
dann maschengl. aufstellen usw?
GvC
Verfasst am: 01. Jul 2010 19:11
Titel:
knallcop hat Folgendes geschrieben:
Oder man streicht die beiden toten Zweige ...
Die "toten" Zweige sind doch Knoten. Die kannst Du doch nicht einfach auftrennen.
Der obere Knoten verbindet die Pluspole der beiden Spannungsquellen und die oberen Klemmen der beiden Widerstände R1 und R2. Der untere Knoten verbindet die freien Klemmen der Innenwiderstände mit den unteren Klemmen der Widerstände R1 und R2. Du kannst die jeweiligen Klemmen also beliebig auf dem oberen bzw. auf dem unteren Knoten hin- und herschieben. Dann siehst Du, dass es sich hier um die Paralellschaltung zweier realer Spannungsquellen Uq1 mit Ri1, Uq2 mit Ri2 und zweier Widerstände R1 und R2 handelt.
knallcop
Verfasst am: 01. Jul 2010 18:03
Titel: Strombestimmung im Gleichstromnetzwerk
Hallo Leute!
Ich habe hier eine Zeichnung von einem Netzwerk vor mir und ich wollte fragen, ob mir jemand sagen kann, wie man es zur Strombestimmung umzeichnen könnte.
Meine Idee:
Also den oberen und unteren Zweig kann man doch als "tot" bezeichnen. Oder man kann die beiden inneren Widerstände so umzeichnen, dass sie parallel zu den äußeren stehen und die Spannungsquellen dann in Ersatzstromquellen umwandeln? Oder man streicht die beiden toten Zweige und macht aus dem ganzen Kram eine Masche:
I1R2-I4R12-Uq2+I2R1-I3R12-Uq1=0
Ist eine von diesen Methoden richtig?