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Ultima



Anmeldungsdatum: 15.04.2005
Beiträge: 151

Beitrag Ultima Verfasst am: 03. Jul 2006 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

@Schrödingers Katze

Na dann wünsche ich dir wenigstens mal viel Glück das dies klappt. Will jetzt auch nicht sonderlich darauf herum hacken, aber ich habe mein Abitur ja auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und finde meine Leistung nicht schlecht und ich gehöre sicherlich auch zu den Besten der Schule! Ich finde das allgemein Leute die mit einer 1 also sagen wir bis 1,5 es verdient hätten gefördert zu werden, aber anscheinend ist dies in Deutschland nicht üblich. Aus Erzählungen von Bekannten habe ich erfahren, dass dies in Russland zb. anders läuft. Da wird man viel besser unterstützt, ob das heutzutage noch so ist kann ich aber nicht sagen.
Meromorpher



Anmeldungsdatum: 09.03.2004
Beiträge: 388

Beitrag Meromorpher Verfasst am: 04. Jul 2006 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt Hochschullehrer aus Russland die zum Spargelstechen nach Deutschland kommen um ihr Gehalt aufzubessern. Ich glaube nicht, das für die breite Masse der Studierenden angesichts dessen viel übrig ist..
epc



Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 10

Beitrag epc Verfasst am: 05. Jul 2006 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Schrödingers Katze hat Folgendes geschrieben:
Und bei mir ist auch noch keine "Begabtenförderung" vorbeigetrabt. Ist irgendwie auch bekloppt, wenn ein 1,0er die bekommen sollte, und dafür jemand anders, der vielleicht nicht die nettesten Lehrer hatte, mit 1,2 oder so rausgeht, nur weil mehrere Schüler "über" ihm, vielleicht mit ganz bekloppten Fächerkombinationen, sind.
Ich darf jedenfalls noch hoffen, aber im Prinzip glaub ich ja nicht dran.


Ganz davon abgesehen, dass viele dieser 1.x Abiturienten im Studium ploetzlich ueberhaupt nicht klarkommen. Die Abinote sagt meist mehr ueber den Fleiss eines Menschen aus, als ueber seinen Verstand ...
Schrödingers Katze



Anmeldungsdatum: 10.07.2005
Beiträge: 695
Wohnort: Leipzig

Beitrag Schrödingers Katze Verfasst am: 05. Jul 2006 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Macht das nen Unterschied?

Ach, Schule, irgendwie kann man sich das mit den 12/13 Klassen schenken. Der größte Teil ist nutzloser Müll, selbst das Kurssystem bietet keine echte Auswahl. Und die Abinote - na ja, vielleicht ist es standpunktbedingt, aber ich finde eher, dass man an die meißten Noten viel zu leicht kommt, gerade in nutzlosen Müllfächern. Und dass solche 1.x-er (und auch die "guten" 2.x-er) oft eigentlich nichts bestimmtes nicht können, na ja, darüber hab ich mir mein (Vor-)Urteil gemacht.

Und mit Fleiß hat das heutzutage nicht selten auch eher wenig gemein.

Jedenfalls hab ich dieses Kapitel jetzt abgeschlossen, und ich bin froh drüber.
Wolltet ihr jetzt sicher alle wissen; tschuldigung für Off-Topic.

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Meromorpher



Anmeldungsdatum: 09.03.2004
Beiträge: 388

Beitrag Meromorpher Verfasst am: 06. Jul 2006 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

epc hat Folgendes geschrieben:
Ganz davon abgesehen, dass viele dieser 1.x Abiturienten im Studium ploetzlich ueberhaupt nicht klarkommen. Die Abinote sagt meist mehr ueber den Fleiss eines Menschen aus, als ueber seinen Verstand ...


Das ist doch Quatsch. Statistisch sind die 1er-Abi Leute auch an der Uni besser. Außerdem ist es an der Uni nicht so, dass plötzlich nur der Verstand zählt. Fleiss ist fast noch wichtiger als an der Schule.
Crotaphytus



Anmeldungsdatum: 21.10.2005
Beiträge: 138

Beitrag Crotaphytus Verfasst am: 11. Jul 2006 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ein fauler, aber intelligenter Schüler kann auch an der Uni urplötzlich fleißig werden, wenn ihn der Stoff interessiert. Andersrum is das deutlich komplizierter...

Ich persönlich hab auch die Erfahrung gemacht, dass es ne Menge Leute gibt, die absolut nix in der Birne, aber n gutes bis sehr gutes Abi haben, einfach weil sie sehr fleißig waren. Fleiß sollte schon belohnt werden, aber mMn sollten zumindest einige Aufgaben, die nur durch Verständnis gelöst werden können, auch dabei sein. Denn was bringt es, tausend Formeln auswendig zu können, alle Beispielaufgaben rechnen zu können usw., wenn man das Zeug auf neue Probleme nicht anwenden kann?

Ein dazu sehr passendes Zitat von Feynman: "Nach allerlei Nachforschungen fand ich schließlich heraus, dass die Studenten alles auswendig gelernt hatten, aber nicht wussten, was es bedeutete."
Genau so läufts doch teilweise an den Schulen, und genau das halt ich für ein ziemliches Problem...

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Meromorpher



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Beitrag Meromorpher Verfasst am: 12. Jul 2006 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

Prüfungsprotokolle durcharbeiten und nebenher noch Skripte und dicke Bücher über Festkörperphysik, Teilchen- und Atomphysik durchackern (wie fürs HD nötig) erfordert mehr Fleiß und weniger "Intelligenz" als du denkst.
Mag sein, dass es z.T. gute Abiturienten gibt die an der Uni scheitern, z.B. weil sie das Falsche studieren oder mit dem Umfeld nicht klar kommen, aber ich kenne niemand der an der Uni erfolgreich war (ist) und ein schlechtes Abi hat (schlechter als 2,irgendwas). Und generell gilt: Je besser das Abi um so höher die Wahrscheinlichkeit für ein erfolgreiches Studium. Ausnahmen bestätigen die Regel Augenzwinkern
Crotaphytus



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Beiträge: 138

Beitrag Crotaphytus Verfasst am: 12. Jul 2006 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Aber bis zum HD liegen erst noch einige Klausuren auf dem Weg... Augenzwinkern Und zumindest bei einige, die ich bis jetzt geschrieben hab, wage ich arroganterweise zu behaupten, dass man da nur durch Auswendiglernen nicht sonderlich weit gekommen wäre. Insbesondere einige Matheklausuren...
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Beitrag navajo Verfasst am: 12. Jul 2006 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich hab immerhin schonmal mit nem Abi von 3,2 mein Vordiplom gekriegt smile Allerdings kann ich mich schlecht mit meinen Kommilitonen vergleichen, da ich eigentlich von praktisch niemanden die Abi-Note weiß.(Naja vermutlich werden die meisten nen besseren Schnitt haben Augenzwinkern)

Nen Freund von mir Studiert mit nem Schnitt von 2,? Zahnmedizin, der darf seine Note eigentlich garnicht sagen, wenn er nicht von den anderen komisch angeguckt werden will Big Laugh

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Beitrag Hellinger Verfasst am: 13. Jul 2006 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Mit einem Freund habe ich die Hauptschule gemacht. Keinen von uns hat es wirklich interessiert und einfach nur durch.

Anschließend hat jeder einen Beruf erlernt.
Jetzt hat er ein Mechatronik Studim nachgeholt und ich das Abi. Defacto ist er total unmotiviert und will einfach nicht arbeiten gehen. Bei mir hat immer schon der fleiß gezählt.

Kann man sich nun aussuchen was besser ist.

Grüße
Hellinger

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Schüler



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Beitrag Schüler Verfasst am: 15. Jul 2006 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

also ich bin auch der meinung, dass es mehr auf fleiß als um verstand im abitur ankommt.
ich z.B bin recht faul und meine interessen liegen im naturwissenschaftlichen bereich
ich steh z.B Mathe und Physik 1. das heißt aber lange nicht, dass ich ahnung von diesem fach habe, zumal der stoff aus der 11. Klasse ziemlich oberflächlich behandelt wird.
ich den musisch kulturellen fächern wie musik, kunst und dieser kram steh ich 4, weil ich überhaupt keinen bock habe für diese fächer irgendwas zu tun. Für mich sind das nutzlose fächer in denen es die zeit abzusitzen gilt.
ich finde, dass besonders in chemie viele eine 2 bekommen, obwohl sie im grunde genommen keine ahnung haben.
ich weiß schon seit der neunten klasse, dass ich physik studieren will und hab mich bereits genaustens informiert.
Physik macht mir einfach spaß und in diesem fach habe ich solchen ehrgeiz, dass wenn ich etwas nicht verstehe 12 stunden am stück lernen kein problem ist. in solchen situationen bin ich auch meistens nicht mehr ansprechbar. In deutsch dagegen vergeht mir die lust nach spätestens 20 minuten
Wozu brauch ich dann noch musisch kulturelle fächer? in musik hätte ich fast sogar ne 5 bekommen. zum glück hab ich es nächstes jahr nicht mehr
ich finde auch, dass die meisten in der 11 Klasse nicht wissen was physik eigentlich ist. viele scheinen noch der meinung zu sein, dass man ohne großartige mathematik (also nur algebra) durch die physik kommt.

ich glaube, dass ich vom thema abgewichen bin, weil es heißt "Studieren und Arbeiten"
ich habe natürlich keinerlei erfahrung darin, aber ich denke mir, dass man es nach möglichkeit vermeiden sollte, um sich aufs studium zu konzentrieren. das sollte priorität haben.
Meromorpher



Anmeldungsdatum: 09.03.2004
Beiträge: 388

Beitrag Meromorpher Verfasst am: 15. Jul 2006 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Weiter mit dem OT: Schule soll ja auch kein Intelligenztest sein, sondern aufs "Leben", bzw. ein Studium vorbereiten. Und egal was man da macht, Fleiss ist (fast) immer mindestens so wichtig wie Intelligenz.
Den Teil deines Posts mit "also nur Algebra" finde ich übrigens sehr lustig. Kannst du spontan etwas mit "Sei X eine Fano-Dreifaltigkeit mit höchstens kanonischen Singularitäten. Assoziiert zu X findet man eine partielle krepante Auflösung Y -> X, eine quasi--Fano--Dreifaltigkeit mit höchstens terminalen Singularitaeten. Da es für X nur endlich viele Deformationsfamilien gibt (Borisov), stellt sich die Frage nach effektiven Schranken diskreter Daten, wie etwa der Picardzahl von X bzw. Y." etwas anfangen?
Wenn ja wurde die Algebra-Ausbildung an Schulen seit meinem Abi wirklich ausgebaut, wenn nein dann such mal nach Literatur zu Albegra, du wirst überrascht sein.
Was Musik und bildende Kunst angeht angeht, habe ich das während der Schulzeit auch gehasst. Mit etwas Distanz sehe ich aber schon Sinn darin, führt hier aber zu weit. Und wenn die "Kunstgeschichte und Angewandte Kulturwissenschaften auf Magister"-WG-Kollegin Kommilitonen einlädt und du dich irgendwie ins Gespräch integrieren willst, dann bist du für jede Minute nichtversäumten Kunstunterricht dankbar Augenzwinkern
iolaos



Anmeldungsdatum: 09.07.2006
Beiträge: 15

Beitrag iolaos Verfasst am: 17. Jul 2006 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

blah, aus welchen gründen auch immer dacht ich bis zum Physikstudium auch, dass man in Physik nicht viel mathe braucht. Das war der Grund weswegen ich Physik statt Informatik gewählt hab.

Allerdings muss ich sagen, dass inzwischen der mathematische Krams, also v.a. theoretische Physik, viel geiler ist als Experimentalphysik.
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