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Ket-Vektor



Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 33
Wohnort: 83278 Hilbertraum

Beitrag Ket-Vektor Verfasst am: 19. Mai 2005 02:26    Titel: Antworten mit Zitat

Nightwish hat Folgendes geschrieben:
Mir geht es nicht darum wie hoch c ist, sondern warum c konstant bei Photonen ist, einfacher gesagt: Warum ist ihre Geschwindigkeit fast immer c.


Man kann konzeptionell folgendermassen vorgehen (SR):

1) c wird (völlig unabhängig von Photonen) als maximale Geschwindigkeit definiert. Man könnte sagen, c ist eine Eigenschaft des (euklidischen) Raumzeitkontinuums.

2) Entitäten unserer Welt (Billardkugeln, Photonen, etc.) besitzen nun prinzipiell erst mal die als Wertebereich der Relativgeschwindigkeiten den Bereich [0,c].

3) Mathematische Konsistenz (z.B. um Divergenzen bei Energie, Impuls zu vermeiden) verlangt nun eine Einschränkung des Wertebereichs abhängig von der (Ruhe-)Masse; nämlich dass:
- Objekte mit (Ruhe-)Masse ungleich 0 sich im Bereich [0,c[ bewegen
- Objekte mit (Ruhe-)Masse 0 sich mit c bewegen (ein wenig ungenau: ansonsten wäre E=p=0 und man hätte ein "undetektierbares Geisterteilchen". Wenn man ein Teilchen mit (Ruhe-)Masse 0 abbremst, VERSCHWINDET es.)

4) Photonen haben Ruhemasse Null

5) aus 3) und 4) folgt, dass Photonen sich mit c ausbreiten

Wenn du in deiner ursprünglichen Frage eine Begründung für 3) ohne Mathematik gesucht hast: Das ist nicht möglich. Manchmal braucht man Mathematik, um eine mathematische Theorie plausibel zu machen Augenzwinkern

Ein wenig flapsig werden Objekte mit (Ruhe-)masse Null manchmal als Anregungen des Raumzeitkontinuums verstanden, die sich mit der maximalgeschwindigkeit c ausbreiten müssen. Aber das ist IMO Rumgewerfe mit Worthülsen und bringt kein weiteres Verständnis.

Florian
EXcimer



Anmeldungsdatum: 03.12.2004
Beiträge: 38

Beitrag EXcimer Verfasst am: 20. Mai 2005 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man die Prinzipien der Zeitdillatation und Längenkontraktion konsequent auf Photonen anwendet, kommt man zu dem Schluss, dass "aus der Sicht eines Photons" grübelnd das Universum unendlich klein ist und absolut keine Zeit vergeht.
Oder umgekehrt: Ein Photon ist "aus seiner Sicht" immer und überall gleichzeitig. geschockt

(bescheidene Formulierung, aber was besseres ist mir nicht eingefallen. )

_________________
-- Stay a while and listen. --
xyz1
Gast





Beitrag xyz1 Verfasst am: 20. Mai 2005 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Genau. Es gibt auch nur ein einziges Photon.

Dieses ist zu einem Eigenzeitpunkt immer und überall gleichzeitig. Es erlebt nichts und stellt keine Veränderung an der Welt fest. Zeit bleibt für das Photon stehen. Ereignislos.

Ortswechsel sind ebenfalls keine Ereignisse, sonst wäre das bereits ein Ereignis.

Photon lebt also in einer absoluten ereignislosen zeitlosen Parallelwelt, stillstandslos mit Multiortswechsel in Zeit 0 und Speed °°

Die Welt bleibt stehen und entwickelt sich weiter. Bis zum nächsten Photon.


Am Ende der Ereignislosigkeit mit °° Speed und °° Ortswechsel ruht es sich zusammen mit dem Relativistenmüll in der Tonne aus.
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 20. Mai 2005 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

xyz1,

es ist ein altes Phänomen, das der Mensch sich gegen ihm unangenehme Dinge sträubt, und sie nicht wahrhaben will. Damit liegst eins mit SEHR vielen Physikern vor 50-90 Jahren. Inzwischen siehts anders aus. Wenn du in die Vergangenheit zurück willst, nu gut dann bist in bester Gesellschaft, auch die Erde ist eine Scheibe kannst haben ...
xyz1
Gast





Beitrag xyz1 Verfasst am: 20. Mai 2005 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Das bräuchtest Du nicht extra sagen. Das bringen die Relativisten tatsächlich noch fertig. Den Glauben dazu haben sie ja schon.
Obige Photonencharakteristik sind die Konsequenzen dieses Relativistenmülls.

Warum soll die Erde dann nicht eine Scheibe sein? Jeder Relativist wird das mit seinen Formeln tatsächlich erst mal nachprüfen wollen. Könnt vielleicht doch was Wahres dran sein. Das Photonenverhalten zeigt bereits, daß man sich nicht alles so vorstellen darf, wie es zunächst den Anschein hat.

Deshalb wirken auch Geschwindigkeiten hochwirksam lebensverlängernd. Jedenfalls, wenn man sich die richtige herausgesucht hat.

Persönlich definiere ich deshalb das Photon als tuhend und mich dazu als mit c bewegend.
dachdecker2
Administrator


Anmeldungsdatum: 15.06.2004
Beiträge: 1174
Wohnort: Zeppelinheim / Hessen

Beitrag dachdecker2 Verfasst am: 21. Mai 2005 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Wo du dein Koordinatensystem hinlegst, ist doch auch in der SRT egal (es muss sich lediglich gleichförmig bewegen). In der ART kannst du jedes (auch jedes beschleunigte) System als Bezugssytem ansehen.

Zum Punkt Erde = Scheibe... Was ist denn so schlimm daran unkonventionelle Theorien und Modelle (möglicherweise als falsche/zu ungenaue/überholte Modelle) zu überprüfen?

Kopernikus hat damals die Erde aus der mitte des Univesums herausgeschoben und ist damit der Natur näher gekommen. Weil er aber Kreisbahnen unterstellt hat, war die Vorhersagegenauigkeit von Ptolemäus der seinen bei weitem überlegen (obwohl das Weltbild mit der Erde im Zentrum nicht mit der Natur ähnlich war).

Es reicht nicht, einfach mal in den Raum zu werfen, dass die Relativitätstheorie falsch ist oder sein könnte... man muss es bitteschön auch beweisen! Im Moment wiedersprechen die Versuche der Relativitätstheorie nicht, vielleicht könntest du das in deine Überlegungen einbauen, xyz Augenzwinkern. Einstein hat nur den Fehler in Newtons Theorie zwei mal verringert (erstmal mit der SRT später mit der ART). Ich unterstelle mal einfach dass irgendwan jemand kommt und mit Recht sagt: "Einstein, ich weiss es noch besser Augenzwinkern".

_________________
Gruß, dachdecker2

http://rettedeinefreiheit.de
xyz1
Gast





Beitrag xyz1 Verfasst am: 21. Mai 2005 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Bis Einstein auf den Tisch klopfte, hat es überhaupt keine Probleme mit Newton gegeben!!!

In der Newtonschen Mechanik gab es keinerlei Widersprüche oder Fehler! Weder in Theorie noch im Experiment.

Insbesonders konnte Newton mit bestem Erfolg in der Himmelsmechanik bestätigt werden. Die Newtonsche Mechanik war so präzis, daß sich aus kleinen unerwarteten Bahnanomalien Rückschlüsse auf weitere Himmelskörper ableiten ließen.

Dann kam E. und glaubte, Probleme zu sehen, welche nur in seiner Unlogik zu begründen sind und forderte diese idiotische Wirkung einer "Relativgeschwindigkeit". Das ist genauso, als hätte er gefordert, ein Gedanke sei direkt auf Materie wirksam.

Man braucht sich nur mal den Definitionsbereich , wo die SRT gültig sein soll, genau ansehen: Solch ein Bereich ist nirgendwo auffindbar!
Es gibt keine gleichförmige Bewegung.

Wenn nun nur in solchen IS die SRT gültig bzw. richtig ist, muß sie in jedem anderen System falsch sein. So einfach ist das. Es gibt dann kein "näherungsweise".

Bei Newton werden keinerlei Beschränkungen aufgelegt. Es ist völlig egal, um welches Bezugssystem es sich handelt.
Allerdings muß man, wenn man richtig denkt, etwas von Physik verstehen und die Newtonsche Physik auch richtig anwenden.

Der verblödete Relativist scheitert in der Regel bereits am Energiesatz. Er kann nicht ausrechnen, welche Energie frei bzw. umgesetzt wird, wenn zwei Körper im Raum sich mit v relativ 10m/s zueinander bewegen und zusammenprallen. Der eine Körper 1000 kg, der andere 1 kg.

Die gesamte RT ist maximal "geeignet" bei 2 Körperbetrachtungen. Kommen mehrere mit ins Spiel, wird alles unsinnig.

Die viel gepriesene ART ist bisher ausschließlich in Köpfen angewandt worden. Es kann damit nichts berechnet werden!

Bereits das Zweikörperproblem ist nicht einmal numerisch lösbar.
NASA&Co arbeiten deshalb mit Newton und nicht mit ART.

Nur zum Bleistift.

Ansonsten kann praktisch jedes eindeutige Experiment, welches angeblich ein Beweis für die RT sein soll, als Beweis genau gegen die RT verwendet werden.

Es gibt u.a. auch ein Exp., welches genau zeigt, daß LG sich zur Quellgeschwindigkeit addiert, normal!
Unterstellt man, daß die LG in Bezug auf die Quelle c war, wurden 0.95 c und 1.05 c gemessen, bzw. ergibt sich das zweifelsfrei aus dem direkt gemessenen Geschwidigkeitsunterschied. Nur wurde die Veröffentlichung dieses Exp. unterdrückt (war 1984).

Analysiere mal genau das Ponds-Rebka-Mößbauerexperiment !
Guck dir an, was da wirklich *gemessen* wird und du wirst sehen, daß dieser häufig als Beweis herangezogener Versuch Einstein in mehrfacher Hinsicht widerlegt!!!

Dieser Versuch widerlegt die Konstanz der LG und die SF1919 mit der doppelten Lichtablenkung!

Viel Spaß !
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 21. Mai 2005 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

dachdecker2 hat Folgendes geschrieben:
Ich unterstelle mal einfach dass irgendwan jemand kommt und mit Recht sagt: "Einstein, ich weiss es noch besser Augenzwinkern".



Da brauchst nichts unterstellen, da kannst sogar todsicher sein, oder meinst etwa, das gerade in wenigen Jahren gefundene, sei der Weisheit letzter Schluss für die nächten Millionen, evtl sogar Milliarden Jahre ??

Und genau das gleiche Prinzip gilt AUCH für Newton und ALLE anderen.
Henry



Anmeldungsdatum: 16.05.2005
Beiträge: 22

Beitrag Henry Verfasst am: 21. Mai 2005 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Mister S hat Folgendes geschrieben:
Die Frage wurde hier im Board schon dutzende Male gestellt. Immer die selbe Antwort: Die Konstanz der LG ist postuliert, d.h. sie kann nicht hergeleitet und bewiesen werden. Das Postulat stützt sich aber auf Beobachtungen, etwa das Michelson-Morley-Experiment.


Dies gilt natürlich für jede physikalische Theorie: Kein physikalisches Gesetz kann bewiesen werden. Es kann durch wiederholte Beobachtungen und Experimente verifiziert werden. Das Widerlegen ist dagegen einfacher, hier reicht ein Experiment! Im Allgemeinen wird man aber davon ausgehen, dass eine über einen längeren Zeitraum nicht widerlegte Theorie quasi als ausreichend bewiesen anzusehen ist. Dies gilt aber freilich nur unter den bestimmten, häufig aber erst später bekannten, Bedingungen.
MagicDuck



Anmeldungsdatum: 17.02.2005
Beiträge: 28
Wohnort: NRW

Beitrag MagicDuck Verfasst am: 21. Mai 2005 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Henry hat Folgendes geschrieben:


Dies gilt natürlich für jede physikalische Theorie: Kein physikalisches Gesetz kann bewiesen werden. Es kann durch wiederholte Beobachtungen und Experimente verifiziert werden. Das Widerlegen ist dagegen einfacher, hier reicht ein Experiment! Im Allgemeinen wird man aber davon ausgehen, dass eine über einen längeren Zeitraum nicht widerlegte Theorie quasi als ausreichend bewiesen anzusehen ist. Dies gilt aber freilich nur unter den bestimmten, häufig aber erst später bekannten, Bedingungen.


Jo, für die die es interessiert : http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper oder halt mal nach Karl Popper googeln smile

MfG

_________________
Bin in der 10. Klasse, also bitte Nachsicht haben ^^
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