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Auftreffort bei senkrechtem Wurf [Flakgranate]
 
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MI



Anmeldungsdatum: 03.11.2004
Beiträge: 828
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Beitrag MI Verfasst am: 21. Apr 2009 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Bis auf's Vorzeichen (was bei mir durchaus mal verlorengegangen sein kann - oder ich hab's falsch vom Taschenrechner abgelesen Augenzwinkern stimmen wir also überein.
Freut mich Thumbs up!

Gruß
MI
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 26. Apr 2009 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

mfG F.


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bottom



Anmeldungsdatum: 04.02.2009
Beiträge: 333
Wohnort: Kiel

Beitrag bottom Verfasst am: 27. Apr 2009 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab die aufgabe gerade gesehen und da sie interessant klang mir mal gedanken gemacht. ich bin auf folgenden lösungsweg gekommen (ohne mir vorher eure diskussion durchzulesen). da er imho anders ist als eure, dachte ich mir ich schrein ihn einfach mal dazu, über rückmeldung würd ich mich freuen:

folgende idee:
ich betrachte zunächst nur die aufwärts bewegung.
mein bezugssystem rotiert zusammen mit der Erde mit der festen Winkelfrequenz .
ich Schieß das Projektiel hoch, es besitzt die (konstante) Tangentialkomponente mit als erdradius.
Die höhe r in abh. von der zeit lässt sich nun folgendermaßen beschreiben:

mit h als zu erreichender höhe

so, jetzt hab ich nurnoch die differenz aus der bahngeschwindigkeit an der jeweiligen stelle r(t) und der tangentialkomponente gebildet. sie gibt sozusagen die geschwindigkeit der relativbewegung zur erdoberfläche zum zeitpunkt t an.



dieser ausdruck integriert über der zeit die für den aufstieg benötigt wird, ergibt auch schon die horizontale entfernung vom ausgangspunkt die das projektiel im scheitelpunkt der flugbahn hat. Verdoppelt ergibt es dann die gesuchte entfernung d zum einschlagsort.



für unsere aufgabe ergibt sich folgendes:





PS: das endergebnis kann so natürlich nicht ganz stimmen... nur wo liegt der fehler?

_________________


Zuletzt bearbeitet von bottom am 29. Apr 2009 22:46, insgesamt 3-mal bearbeitet
wishmoep



Anmeldungsdatum: 07.09.2008
Beiträge: 1342
Wohnort: Düren, NRW

Beitrag wishmoep Verfasst am: 27. Apr 2009 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

@bottom: Genau so ähnlich hatte ich mir auch überlegt vorzugehen... habe mich dann wohl unnötig verzettelt bzw. in die falsche Richtung weiter marschiert.
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 28. Apr 2009 09:21    Titel: Antworten mit Zitat

Randbemerkung: Ich habe den Kram (auch freien Fall) mit sukzessiver Approximation vor- und zurück gerechnet; Nord-Süd Abweichung null. Das entspricht auch der schlichten Vorstellung: Der Körper geht hoch (kriegt noch etwas Schwung mit) und die Erde dreht sich unter ihm weg. Oder?

(Autor schreibt etwas über sphärische Geometrie / Großkreise usw. ... )

Gruß F.
MI



Anmeldungsdatum: 03.11.2004
Beiträge: 828
Wohnort: München

Beitrag MI Verfasst am: 28. Apr 2009 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

@bottom
Bei dir steht am Ende eine Abweichung von 42km. Mit meinem Taschenrechner (bestimmt ist es mir nicht gelungen, richtig einzugeben) habe ich sogar noch eine 10^3-Potenz mehr. Da kann irgendetwas nicht stimmen - es sei denn, es käme in der Tat 42m raus.

Mein Tipp wäre (wenn das Ergebnis korrekt ist), dass die Vereinfachung über die Tangentialkomponente nicht zulässig ist, weil die Rotation damit nicht hinreichend einbezogen wird. Aber ich kann mich natürlich fundamental irren, s'ist schon spät Schläfer , bzw. ich bin seit früh schon auf.

@franz:
Da würde mich mal ein Zitat interessieren.

Gruß
MI
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 28. Apr 2009 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitate aus GERTHSEN


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MI



Anmeldungsdatum: 03.11.2004
Beiträge: 828
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Beitrag MI Verfasst am: 29. Apr 2009 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Der Gerthsen schreibt so etwas? In den habe ich bisher noch nicht hineingesehen... Bin beim Demtröder für Ex-Physik und ein Buch reicht da auch.
Für unsere Berechnungen wäre die Südabweichung aber tatsächlich nicht relevant, da wir ja erst einmal vom Äquator ausgegangen waren.

Aber nun zur Südabweichung. Es scheint sie tatsächlich zu geben, allerdings soll der Effekt gering sein, wie z.B. dermarkus schrieb: http://www.physikerboard.de/ltopic,4733,0,asc,75.html.

Gruß
MI

EDIT: evtl. finde ich am Wochenende Zeit für theoretische Überlegungen...
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 29. Apr 2009 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Äquator? Da habe ich was verpaßt.

Bei den Rechnungen handelte es sich (bei mir) um Näherungen ...

Gruß, F.
para
Moderator


Anmeldungsdatum: 02.10.2004
Beiträge: 2874
Wohnort: Dresden

Beitrag para Verfasst am: 29. Apr 2009 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant auch, dass im Gerthsen das Wort Flakgranate ausschließlich in der Lösung auftaucht. Der Aufgabenteil scheint wohl mal umgeschrieben worden zu sein. ^^
_________________
Formeln mit LaTeX
MI



Anmeldungsdatum: 03.11.2004
Beiträge: 828
Wohnort: München

Beitrag MI Verfasst am: 29. Apr 2009 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

franz hat Folgendes geschrieben:
Äquator? Da habe ich was verpaßt.

Bei den Rechnungen handelte es sich (bei mir) um Näherungen ...


Ja, meine Formel beinhaltet einen Kosinus für den Breitengrad (wobei da eine kleine Näherung drin sein dürfte - am Äquator ist's exakt), aber den habe ich 1 gesetzt, damit ich leichter rechnen konnte Big Laugh . Ansonsten gibt's noch die Näherung, dass ich die Zentrifugalkräfte vernachlässigen kann.

Gruß
MI
MI



Anmeldungsdatum: 03.11.2004
Beiträge: 828
Wohnort: München

Beitrag MI Verfasst am: 16. Mai 2009 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mir das Ganze mit der Südabweichung noch einmal überlegt und versucht wirklich zu verstehen, wie der Gerthsen darauf kommt - was mir aber nicht ganz gelungen ist.

Es gibt natürlich eine Südabweichung (oder Nordabweichung, ich habe jetzt die Vorzeichen nicht betrachtet), die sich auch in meinen Formeln wiederfindet:
Ich habe ja die Näherung gemacht, dass , was natürlich zumindest für die Anfangsbedingungen gilt. Hinterher kommt es ja aber zu einer Ost- bzw. Westabweichung und damit zu einer Geschwindigkeit in -Richtung. Diese bewirkt dann eine Kraft in -Richtung - also nach Süden (Norden).
Die Stärke der Abweichung dürfte aber vernachlässigbar sein, da die Ost-/Westabweichung der Granate im Vergleich zur Wurfhöhe klein ist und die Süd-/Nordabweichung zur Ost-/Westabweichung (größenordnungsmäßig selbes Verhältnis) damit noch viel kleiner ist.

Gruß
MI
andpccn



Anmeldungsdatum: 21.01.2010
Beiträge: 7
Wohnort: Braunschweig

Beitrag andpccn Verfasst am: 21. Aug 2010 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

.. ich würde mal sagen, dass die Granate weiter östlich runterkommt, wenn sie auf der Nordhalbkugel abgeschossen wird, denn die Erde dreht sich ja praktisch von Ost nach West unter ihr durch

is nur n Vorschlag, wie ich mir das vorstelle

Gruß, andpccn
DrStupid



Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 5740

Beitrag DrStupid Verfasst am: 21. Aug 2010 23:47    Titel: Antworten mit Zitat

schnudl hat Folgendes geschrieben:
<off topic>

gehts auch ein wenig unmilitärischer?

Beim Wort Flakgranate rollen sich bei mir schon die Zehennägel ein!

</off topic>


Vieleicht ist es ja eine Fangfrage. Dann wäre das Wort Flakgranate wesentlich. Die fällt nämlich nirgendwohin, sondern explodiert in der Luft.
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 22. Aug 2010 00:34    Titel: Antworten mit Zitat

DrStupid hat Folgendes geschrieben:
Vieleicht ist es ja eine Fangfrage. Dann wäre das Wort Flakgranate wesentlich. Die fällt nämlich nirgendwohin, sondern explodiert in der Luft.

In der Originalaufgabe (GERTHSEN oben komplett mit Lösung) steht nur Stein, am Ende der Lösungsdiskussion abrupt Flakgranate. Eine redaktionelle Unaufmerksamkeit, die mir als Laien nicht aufgefallen war. (An Blindgänger war wohl kaum gedacht.)
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