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G.O. Mueller - Kritik der Relativitätstheorie
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Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 46
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franzl und dermarkus!

Ich glaube, dass ich schon meinen Standpunkt zu Euren Beiträgen im wesentliche in meiner obigen Anwort an Crotaphytus gegeben habe.


@ dermarkus:

dermarkus hat Folgendes geschrieben:
Salut Jocelyne,

mes compliments, d'après ce que je vois, tu es parfaitement bilingue smile


Na ja, ich lebe auch schon ein paar Jährchen in meiner Gastheimat. smile

Ich habe auch Deutsch in Deutschland von Deutschen gelernt, zwar nicht ohne anfängliche Leiden, aber das widerfährt ja jedem Ausländer beim Erlernen Eurer schmerzhaften Sprache... Hier der Beweis, dass Deutschen kein Herz für Ausländer haben unglücklich :

http://jocelyne-lopez.de/sprachen/deutsch.html

http://jocelyne-lopez.de/sprachen/zweideutig.html

Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
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Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 46
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Crotaphytus hat Folgendes geschrieben:
Also gut, doch noch ein kurzer Beitrag. Gerade der letzte Post hat genug Aussagen, über die man jetzt seitenlange Abhandlungen verfassen könnte. Dieses Mathematikbeispiel ist völliger Krampf (bei falschen Anfangsbedingungen kommen natürlich falsche Ergebnisse raus, wenn sich aber mathematisch zeigen lässt, das der Rechenweg an sich völlig korrekt ist, wo liegt dann das Problem?). Und diese Logikargumentation ist in sich absolut nicht schlüssig: Natürlich widersprechen sich Additionstheorem und Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Wenn du das eine postulierst, gilt das andere natürlich nicht mehr. Dass das Additionstheorem anschaulich gültig ist stimmt ja auch, zumindest für die kleinen Geschwindigkeiten, die du mit deiner Anschauung abdecken kannst. Für größere gilt es jedoch nicht mehr.


Wie gesagt, das könnt ich jetzt ewig ausbauen wie frühere Beiträge. Dazu hab ich aber definitiv keine Lust mehr, es bringt nämlich überhaupt nix.

An alle anderen, die sich überlegen, hier zu antworten: Gebt doch spaßeshalber mal den Namen "Jocelyne Lopez" bei Google ein und schaut, was dabei rauskommt. Dann könnte man noch mal darüber nachdenken, ob man die Zeit, die es braucht, nen längeren Beitrag zu verfassen, nicht sinnvoller verwenden könnte...

In diesem Sinne, abschließend noch ein Link, selbstverständlich ohne jegliche persönliche Wertung (ich will mich schließlich nicht in die Liste der bösen Internet-Mobber einreihen) und ohne irgendwelchen speziellen Bezug, nur zur Information: http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29


No comment.

Damit erübrigt sich jeglicher Gedanken- und Meinungsaustausch mit Crotaphytus.

Ich werde also ab jetzt seine Beiträge ignorien. Und ich würde mich sehr freuen, wenn er für meine Beiträge dasselbe tun würde.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Franzl
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du das Postulat der konstanten Lichtgeschwindigkeit nicht akzeptierst, ist das eine Sache. Das hat allerdings nichts mit der LOGIK der Relativitätstheorie zu tun, denn diese ist NICHT unlogisch. Unlogisch ist eine Theorie, wenn sie in sich widersprüchlich ist, das ist die SRT aber nicht. Ungewohnt ja, unplausibel, meinetwegen, aber unlogisch im Sinne der Logik ist sie definitiv nicht.

Übrigens ist es experimentell bewiesen, dass die Galilei-Transfomationen falsch (und ja ich meine falsch) sind, sie sind nur eine Näherung an die richtige relativistische Formel.

Wie kommt man überhaupt darauf, die Lorentz-Transformationen zu kritisieren? Im alltäglichen Bereich stimmen sie nämlich fast exakt mit den Galilei-Transformationen überein und man kann nicht notwendigerweise erwarten, dass das auch für große Geschwindigkeiten gilt. Das ist etwas, das man einfach annimmt, wenn man die Galilei-Transformationen weiter benutzt.

Übrigens gibt es sehr viele so unanschauliche Dinge, auch schon in der klassischen (nichtrelativistischen) Physik. Z.B ist es keinesweges notwendig die Newton'schen Gleichungen für die Mechanik zu postulieren, sondern es geht auch abstratker mit dem Hamilton'schen Prinzip, das IMMER die richtigen Bewegungsgleichungen liefert und auch noch in Bereichen gilt, wo die Newton'schen Gleichungen nicht mehr gelten (Feldtheorien, etc.). Ist also ein weitreichenderes Prinzip als die Newton'schen Axiome und damit fundamentaler als diese.
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Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 46
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franzl!

Franzl hat Folgendes geschrieben:
Wenn du das Postulat der konstanten Lichtgeschwindigkeit nicht akzeptierst, ist das eine Sache. Das hat allerdings nichts mit der LOGIK der Relativitätstheorie zu tun, denn diese ist NICHT unlogisch. Unlogisch ist eine Theorie, wenn sie in sich widersprüchlich ist, das ist die SRT aber nicht. Ungewohnt ja, unplausibel, meinetwegen, aber unlogisch im Sinne der Logik ist sie definitiv nicht.


Doch ist sie, und das ist sogar von den Relativisten erkannt und zugegeben...


Zu den zahlreichen widersprüchen der RT, zitiere ich wieder G.O. Mueller, zum Beispiel:

Zitat:
G.O. Mueller hat geschrieben:


Die ART als Widerlegung der SRT

Die ART bedeutet nach Auffassung der Kritiker die Widerlegung und Aufgabe der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) durch Albert Einstein selbst:

- die Lichtgeschwindigkeit soll keine absolute Konstante mehr sein;

- die Gravitation der Fixsterne unserer Galaxie soll durch den gesamten Raum bis auf die Erdoberfläche wirken, wodurch kein Ort mehr für die angeblich gravitationsfreien Inertialsysteme der SRT übrigbleibt;

- der Raum selbst soll eine Krümmung aufweisen, womit die flache (ebene) Geometrie der SRT mit geradliniger Ausbreitung der Lichtstrahlen jegliche Grundlage verliert;

- der starre Körper mit der Identität seiner Form wird zur Fiktion erklärt und durch die „Bezugsmolluske“ ersetzt, die ständig variiert;

- die Zeitmessung wird reduziert auf beliebig gehende Uhren und damit die Möglichkeit der Synchronisierung ausgeschlossen.

Manche Kritiker haben daher die Verkündung der ART durch Albert Einstein ausdrücklich begrüßt, als Widerruf der SRT, ohne deshalb die ART als richtig zu akzeptieren.


und


Die Geltung angeblicher Bestätigungen der ART auch für die SRT

Die Relativisten behaupten experimentelle Befunde als Bestätigungen für die ART - die nicht existieren und, wenn sie existierten, keine Beweiskraft hätten – und suggerieren der Öffentlichkeit, dass diese angeblichen Bestätigungen der ART auch die SRT bestätigen, als ob Effekte der Gravitation irgendetwas für eine Theorie beweisen könnten, die prinzipiell das Nichtvorhandensein von Gravitation annimmt.

In diesem Zusammenhang führt die von den Relativisten behauptete Theorie-Einheit dazu, dass für Darlegungen in der Öffentlichkeit nicht mehr zwischen SRT und ART unterschieden und nur noch von „der Relativitätstheorie“ gesprochen wird. Nur der Kenner kann anhand der behandelten Argumente eststellen, welche der beiden Theorien gerade thematisiert wird.

und


Das Erfolgsgeheimnis

Der geniale Doppelgriff (angebliche Theorie-Einheit und Umbuchung der angeblichen Beweise) erforderte zur Durchführung ebenso geniale Methoden. Im Falle der Relativitätstheorien wurde die Methode gewählt, den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun und anschließend den ersten Schritt ganz zu unterlassen. Während normalerweise eine Theorie zuerst bewiesen und gesichert und erst danach als gültig verkündet wird, haben die Relativisten zuerst ihre Theorien als gültig verkündet und sich den eigentlich ersten Schritt erspart; stattdessen sind sie nun seit 80 Jahren mit dem Drechseln von Ausreden beschäftigt.

Angesichts der fehlenden wissenschaftsgeschichtlichen Aufbereitung der Quellen für eine Geschichte der Kritik der Relativitätstheorien - der Geschichte von etwas, was es offiziell gar nicht gibt! - können wir nicht annehmen, dass wir schon alle 1920-22 wirksam gewesenen Momente kennen. Immerhin zeigt die bisherige Analyse, wie die Entwicklng der SRT in abenteuerlicher Weise entscheidend mit der ART verknüpft worden ist. Erst daraus ergibt sich nachträglich und in einem anderen als dem von den Relativisten intendierten Sinn eine gewisse Berechtigung, von "der Relativitätstheorie" zu sprechen, als einem frühen Medienereignis, einem "event".


Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
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Franzl
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn du das Postulat der konstanten Lichtgeschwindigkeit nicht akzeptierst, ist das eine Sache. Das hat allerdings nichts mit der LOGIK der Relativitätstheorie zu tun, denn diese ist NICHT unlogisch. Unlogisch ist eine Theorie, wenn sie in sich widersprüchlich ist, das ist die SRT aber nicht. Ungewohnt ja, unplausibel, meinetwegen, aber unlogisch im Sinne der Logik ist sie definitiv nicht.


Doch ist sie, und das ist sogar von den Relativisten erkannt und zugegeben...


Dann sag mir bitte den INNEREN Widerspruch der Theorie. Und wenn du jetzt wieder mit dem Additionstheorem kommst, dann hast du nichts von dem verstanden, was bisher von den "Relatvisten" geschrieben wurde.
Wenn du behauptest, dass die Theorie in sich widersprüchlich ist, musst du nämlich Ergebnisse finden, die den Grundlagen widersprechen. Im Falle einer Konsistenzprüfung darfst du auch auf KEINEN FALL auf experimentelle Ergebnisse zurückgreifen, sondern nur durch LOGISCHE Schlüsse auf einen Widerspruch kommen.
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Naemi
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.06.2004
Beiträge: 498
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

So. Nachdem ich mir diesen (inzwischen dreiseitigen Thread) durchgelesen habe und mir eigentlich Notizen hätte machen müssen, weil es soviele Äußerungen gibt, die ich widerlegen könnte, werde ich doch nichts sagen.

Oder nur ein wenig: Das Michelson-Morley-Experiment ergibt wohl nur die Konstant der Lichtgeschindigkeit innerhalb eienr Inertialsystems und das Nichtvorhandensein eines Äthers. Allerdings laufen auch Messungen die "absolute" Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu messen (allerdings sind Nullmessungen ziemlich kompliziert...)

Ansonsten bin ich versucht, mich als Kreationist auszugeben und einen neuen Thread aufzumachen... Vielleicht solte ich damit ins Bio-Board gehen. smile
Nein, ich glaube, ich werde mit meiner Zeit was besseres anfangen. Ist ja schließlich schönstes Wetter draußen! Tanzen

_________________
Grüße Wink
Naëmi
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Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 46
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franzl!

Franzl hat Folgendes geschrieben:
Dann sag mir bitte den INNEREN Widerspruch der Theorie. Und wenn du jetzt wieder mit dem Additionstheorem kommst, dann hast du nichts von dem verstanden, was bisher von den "Relatvisten" geschrieben wurde.


Soll das heißen, dass die zahlreiche Kritiker weltweit (Professoren, Doktoren, Ingenieure, Techniker, Akademiker und sogar Nobelpreisträger) auch die Relativitätstheorie „nicht verstanden haben“? Das ist nämlich leider das K.O. Argument der Relativisten, das vorgebracht wird, wenn ihre Argumente nicht greifen, um jegliche Auseinandersetzung mit der Kritik im Keim zu ersticken.

Und wer hat überhaupt die Relativitätstheorie verstanden? Sie ist so vieldeutig und widersprüchlich, und noch darüber hinaus für eine Dimension gedacht, wo wir keine Möglichkeit der Beobachtungen und Messungen haben, geschweige der Nachprüfung. Wer hat sie also „verstanden“?

Albert Einstein selbst hat ausgesagt, dass seine Theorie nicht gültig wäre, wenn die von ihm postulierte Lichtgeschwindigkeit nur ein bisschen nicht konstant wäre.

Auch Albert Einstein selbst hat sinngemäß ausgesagt: Es gibt keine zwei Menschen auf der Welt, die meine Theorie verstehen, und der zweite versteht sie falsch…

Und eine weitere Aussage:

„Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag?“ (Albert Einstein, 1942)


Ich kann zum Beispiel das grundsätzliche innere Widerspruch der postulierten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit persönlich sehr wohl erkennen:

Eine Geschwindigkeit ist nämlich immer eine Relation und ist immer im Bezug zu irgendwas implizit oder explizit zu verstehen und zu berechnen.

Wenn ich zum Beispiel sage, ein Auto fährt 70 km/h auf einer Straße, ist diese Geschwindigkeit implizit im Bezug zur Erdoberfläche zu verstehen (wobei die Rotation der Erde irrelevant ist, weil sowohl das Auto als auch das Messgerät mitgeführt werden).

Wenn ich jetzt aber die Geschwindigkeit dieses Auto im Bezug auf ein anderes Auto berechnen möchte, das es entgegenfährt oder sich von ihm entfernt, kann die errechnete Geschwindigkeit nie und niemals 70 km/h bleiben!! Einverstanden? Es gibt nämlich eine unendliche Anzahl von Objekten, die sich unabhängig voneinander bewegen.

Es ist also logisch absolut unmöglich zu behaupten, dass zum Beispiel ein Auto zu allen anderen Autos, die sich beliebig im Bezug zu ihm bewegen eine konstante Geschwindigkeit haben kann! Das ist logisch absolut unmöglich. Das ist die völlige Verneinung der Logik, sowie auch ein gravierendes Unverständnis des Begriffs „Geschwindigkeit“. Die Relativitätstheorie beruht auf einer unheilbaren Verwirrung der Begriffe… geschockt


In diesem Zusammenhang verweise ich zum Beispiel auf die Korrespondenz zwischen dem Kritiker Christoph von Mettenheim und Dr. Markus Pössel vom Albert-Einstein-Institut über einen ähnlich gelagerten logischen Einwand, die Christoph von Mettenheim in seinem Forum veröffentlicht hat:

Bericht - ein Jahr nach Eröffnung des Forums
http://www.christoph.mettenheim.de/phpbb/viewtopic.php?t=34&sid=49682929b4807c636d07f1e4354906cc

Zitat:
Christoph von Mettenheim hat geschrieben:

Korrespondenz mit Dr. Markus Pössel
Max Planck-Institut für Gravitationsphysik
Albert Einstein-Institut Potsdam

[…]
Sie verweisen mich wegen der Relativität der Gleichzeitigkeit auf Einsteins Buch „Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie“ und Max Borns Buch „Die Relativitätstheorie Einsteins“. Ich habe daraufhin die maßgeblichen Passagen der beiden Bücher nochmals nachgelesen. Sowohl Einstein als auch Max Born setzen bei ihren Erklärungen der Relativität der Gleichzeitigkeit voraus, daß die Lichtgeschwindigkeit "konstant" sei (Einstein S. 11ff; Max Born S. 194). Damit meinen sie, daß die "Lichtgeschwindigkeit unabhängig vom Bewegungszustand des emittierenden Körpers immer denselben Wert" habe (so wörtlich Max Born, Einstein sinngemäß, jeweils aaO). Das bereitet mir Schwierigkeiten. Deshalb bitte ich Sie um Ihre Hilfe wegen der beiden folgenden Fragen.

1. "Geschwindigkeit" wird meines Wissens in der Physik als Quotient von Strecke und Zeit verstanden. Der Begriff "Geschwindigkeit" setzt also einen Zeitbegriff voraus. Ohne einen Zeitmaßstab kann man Geschwindigkeit nicht messen. Oder sehen Sie das anders?

2. Wie wird die von Einstein und Born behauptete Konstanz der Lichtgeschwindigkeit gemessen? Kann man die Konstanz einer Geschwindigkeit messen, wenn man der Messung einen relativen Zeitmaßstab zugrundelegt? Oder kann man bei der Bestimmung der Konstanz einen absoluten Zeitmaßstab voraussetzen und daraus folgern, die Zeit sei relativ?

Für mich sind diese Fragen unlösbar. Ich finde auch in den Büchern von Einstein und Max Born, auf die Sie mich verweisen, darauf keine Antwort. Wenn Sie mir bei der Beantwortung helfen könnten, wäre ich Ihnen zu größtem Dank verbunden. […]


Wie es sich in dieser Korrespondenz erweißt war der Sprecher vom Max Planck-Institut für Gravitationsphysik Albert Einstein-Institut nicht in der Lage, diese Fragen zu verstehen, geschweige zu beantworten… unglücklich

Man kann also die leicht verbitterte Anmerkung von Christoph von Mettenheim wohl verstehen: http://www.christoph.mettenheim.de/phpbb/viewtopic.php?p=61&sid=8f6e6dec33c89023a6258a1c457626e2#61

Zitat:
Ich habe ganze Leitzordner mit solchen Korrespondenzen. Sie verlaufen alle nach dem gleichen Schema.


Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
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Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
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BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Naemi!

Naemi hat Folgendes geschrieben:

Ansonsten bin ich versucht, mich als Kreationist auszugeben und einen neuen Thread aufzumachen... Vielleicht solte ich damit ins Bio-Board gehen. smile


Wenn diese Anspielung mich betreffen sollte, hättest Du sie Dir, mir und den Mitlesern ruhig ersparen können:

Ich habe mit Kreationismus nichts zu tun, ich interessiere mich auch nicht dafür, habe mich dafür auch nie interessiert.

Übrigens bin ich Atheistin.

Diese Unterstellung ist also völlig fehl am Platz gewesen, falls sie mich betreffen sollte.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Nikolas
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Anmeldungsdatum: 14.03.2004
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BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

Wie viele Semester (theoretische) Physik hast du eigentlich gehört, dass du so genau reden kannst?

Zitat:
Wenn ich jetzt aber die Geschwindigkeit dieses Auto im Bezug auf ein anderes Auto berechnen möchte, das es entgegenfährt oder sich von ihm entfernt, kann die errechnete Geschwindigkeit nie und niemals 70 km/h bleiben!! Einverstanden? Es gibt nämlich eine unendliche Anzahl von Objekten, die sich unabhängig voneinander bewegen.

Du vergleichst ein Auto mit einem Photon und forderst gleiche Eigenschaften. Warum denn das? Bei Photonen kann man eine Wellennatur zeigen, die bei einem Auto kaum gegeben ist, warum also meinst du, dass man den Geschwindigkeitsbegriff eines Autos mit dem Geschwindigkeitsbegriff eines Photons gleichsetzen kann? Und warum ist der letzte Satz aus dem Zitat eine Begründung für die anderen?

Zitat:
"Geschwindigkeit" wird meines Wissens in der Physik als Quotient von Strecke und Zeit verstanden.

Dieses Zitat ist auch nicht wirklich toll. Diese Definition wird etwa in der achten Klasse eingeführt und ist später eigentlich nicht mehr zu benutzen.
Und dann auf so einer Formulierung einen Einwand gegen Einstein zu bringen, ist etwas krass.

// In Bezug auf deinen letzten Post: Bitte etwas freundlicher, du verhällst dich, als ob der Glaube an Kreationismus etwas falsches, unnatürliches, bis perverses ist.

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Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
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BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Toxman hat Folgendes geschrieben:
Du vergleichst ein Auto mit einem Photon und forderst gleiche Eigenschaften. Warum denn das? Bei Photonen kann man eine Wellennatur zeigen, die bei einem Auto kaum gegeben ist, warum also meinst du, dass man den Geschwindigkeitsbegriff eines Autos mit dem Geschwindigkeitsbegriff eines Photons gleichsetzen kann? Und warum ist der letzte Satz aus dem Zitat eine Begründung für die anderen?


Kein Mensch weißt eigentlich, was das Licht ist.

Wie war die Vorstellung von Einstein diesbezüglich?
Teilchen oder Welle?
(wobei eine Wellevorstellung eigentlich ein Medium voraussetzt).
Wie war die genaue Vorstellung von Einstein darüber? Kannst Du sie uns genau darlegen?

Ich nehme nämlich an, dass Einstein eine Vorstellung davon gehabt haben soll, er hat bestimmt die 8. Klasse absolviert, wenn schon seine Kritiker nicht, oder?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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dermarkus
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beiträge: 13371

BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Jocelyne Lopez hat Folgendes geschrieben:
Hallo Franzl und dermarkus!
Ich glaube, dass ich schon meinen Standpunkt zu Euren Beiträgen im wesentliche in meiner obigen Anwort an Crotaphytus gegeben habe.


Hallo Jocelyne,

ich habe gesehen, dass du zum Michelson-Morley-Experiment gesagt hast, es sei umstritten. Ansonsten hast du noch nicht auf meinen zweiten Beitrag geantwortet.

Ich hatte mir vor allem eine Antwort von dir zu dem erhofft, was ich vor dem P.S., nämlich zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit geschrieben habe.

Insbesondere interessiert mich, was du denn selbst dazu meinst, wenn du dich selbst mit dieser Aussage beschäftigst. Ich finde, jede Argumentation ist viel besser, wenn sie auf dem beruht, was man selbst verstanden hat, und nicht allein das zitiert, was andere gesagt haben.

Ich finde auch die Frage spannend, auf was du deine Urteile gründest, wenn du meinst, dass du selbst nicht so viel mit Mathematik am Hut hast, und, wenn ich dich richtig verstehe, auch grundlegende Formeln wie v=s/t (Geschwindigkeit = Weg / Zeit) nicht selbst anwendest, um Sachen auszurechnen.

Gruß, Markus
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Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 46
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Toxman!

Toxman hat Folgendes geschrieben:

// In Bezug auf deinen letzten Post: Bitte etwas freundlicher, du verhällst dich, als ob der Glaube an Kreationismus etwas falsches, unnatürliches, bis perverses ist.


Das war keine Unfreundlichkeit, sondern eine Richtigstellung...

Jeder fragt sich nämlich, was ein Hinweis auf Kreationismus in diesem Thread zu suchen hat, vor allem von einem Teilnehmer, der öffentlich bekündet hat, er möchte sich nicht an dieser Diskussion beteiligen. grübelnd

Ich zum Beispiel, habe diese Anmerkung hier nicht verstanden und wollte gleich richtig stellen, dass ich keine Kreationistin bin, mehr nicht. Das Thema wäre sowieso hier völlig off-topic, eigentlich genauso wie die Anmerkung von Naemi, oder?

Wenn Naemi Kreationist ist, oder Du, sollt Ihr Euch auf gar keinen Fall von meiner Richtigstellung verletzt fühlen, ich bin hier neu und weiß nicht, welche Weltanschauung meine Gesprächspartner haben. Meine Aussagen enthielten auch gar keine Wertung über das Kreationismus, ich weiß also nicht, warum Ihr Euch dabei verletzten fühlte und sie als unfreundlich erachten solltet. Man kann sich eigentlich denken, dass ich hier nicht die Weltanschauungen der Users kenne und diesen off-topic Ansatz in diesem Thread nicht zuordnen konnte.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Nikolas
Ehrenmitglied


Anmeldungsdatum: 14.03.2004
Beiträge: 1873
Wohnort: Freiburg im Brsg.

BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie war die Vorstellung von Einstein diesbezüglich?
Teilchen oder Welle?
(wobei eine Wellevorstellung eigentlich ein Medium voraussetzt).
Wie war die genaue Vorstellung von Einstein darüber? Kannst Du sie uns genau darlegen?

NEIN! Nicht jede Welle braucht ein Medium!!! EM-Wellen breiten sich auch im Vakuum aus, was eigentlich bekannt sein sollte.
Da Einstein den Nobelpreis für seine Arbeit über den Photoeffekt bekommen hat, sollte er sich Photonen manchmal als Teilchen vorgestellt haben. Wies mit der Wellennatur aussieht, weiss ich nicht genau.

Zitat:
Ich nehme nämlich an, dass Einstein eine Vorstellung davon gehabt haben soll, er hat bestimmt die 8. Klasse absolviert, wenn schon seine Kritiker nicht, oder?

Was hat die Achte Klasse mit Einsteins Vorstellung über Photonen zu tun?

Du tust gerade nicht allzu viel, um Männer davon abzuhalten, Frauen, als ähhmm, sagen wir mal 'simpel' zu betrachten.

// bevor hier jemand über diesen Satz aufschreit, bitte mal einen Blick auf ihre Seite werfen Big Laugh


Zitat:
Jeder fragt sich nämlich, was ein Hinweis auf Kreationismus in diesem Thread zu suchen hat, vor allem von einem Teilnehmer, der öffentlich bekündet hat, er möchte sich nicht an dieser Diskussion beteiligen.

Bitte benutze hier das richtie Subjekt: Es heisst eher 'Ich' oder auch ' Manche'. Bei solchen Themen, bei denen es um das Grundsätzliche Verständniss der Natur geht, hat die Frage nach Kreationismus oder auch Determinismus durchaus Sinn.

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Franzl
Gast





BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn ich zum Beispiel sage, ein Auto fährt 70 km/h auf einer Straße, ist diese Geschwindigkeit implizit im Bezug zur Erdoberfläche zu verstehen (wobei die Rotation der Erde irrelevant ist, weil sowohl das Auto als auch das Messgerät mitgeführt werden).

Wenn ich jetzt aber die Geschwindigkeit dieses Auto im Bezug auf ein anderes Auto berechnen möchte, das es entgegenfährt oder sich von ihm entfernt, kann die errechnete Geschwindigkeit nie und niemals 70 km/h bleiben!! Einverstanden? Es gibt nämlich eine unendliche Anzahl von Objekten, die sich unabhängig voneinander bewegen.

Es ist also logisch absolut unmöglich zu behaupten, dass zum Beispiel ein Auto zu allen anderen Autos, die sich beliebig im Bezug zu ihm bewegen eine konstante Geschwindigkeit haben kann! Das ist logisch absolut unmöglich. Das ist die völlige Verneinung der Logik, sowie auch ein gravierendes Unverständnis des Begriffs „Geschwindigkeit“. Die Relativitätstheorie beruht auf einer unheilbaren Verwirrung der Begriffe… geschockt


Hier argumentierst du schon wieder vollkommen falsch.
Erstens argumentierst mit Plausibilitätsbetrachtungen, die du aus dem Alltagsleben extrahierst. Das ist kein richtiges Argument.
Zweitens argumentierst du AUSSERHALB der Theorie. Wenn du sie schon als logisch inkonsistent bezeichnen möchtest, musst du einen INNEREN Widerspruch finden, dich also auch innerhalb der Theorie bewegen.

Und drittens argumentierst du im Prinzip schon wieder mit dem Additionstheorem der nichtrelatvistischen Kinematik, mit dem du die relativistische Kinematik nicht widerlegen kannst. Auch bei den Lorentz-Trafos addieren sich die Geschwindigkeiten, nur halt anders als gewohnt., aber im klassischen Limes richtig.

Also wenn du jetzt nicht endlich mal auf meine Punkte eingehst und mal die Galilei-Transforamtion aussen vor lässt, kann sich vielleicht noch eine sinnvolle Diskusstion ergben, andernfalls sehe ich das Gespräch als beendet an.
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Xolotl



Anmeldungsdatum: 17.02.2006
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 07. Mai 2006 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe nicht wieso hier weiter geschrieben wird.
Ich hatte ja schon von diesen 3 Ebenen gesprochen und ich denke die meisten teilen meine Auffasung, dass das wahllose vermischen kein wissenschaftliches Vorgehen ist.

Frau Lopez, sie haben geschrieben sie sind Mathematikleihe und eher Populärwissenschaftlich orientiert. Warum versuchen sie nicht erstmal dieses zu ändern? Wie wärs wenn sie Physik oder Mathe zuerst studieren oder sich wenigstens ein Buch der theoretischen Physik mal durchlesen? Ich kann gut verstehen wieso sich Leihen mit der Relativitätstheorie oder der Quantenphysik beschäftigen, weil es einfach spannende Themen sind, aber ich habe absolut kein Verständnis wenn man stur bei seiner Meinung bleibt, wenn Menschen die sich eingehender damit beschäftigt haben Ihre Argumente entkräften.

Die Leute hier bestehen ja nicht auf der Richtigkeit der Relativitätstheorie, aber ein stures "Doch, ich habe Recht" von Ihnen wird wohl nie außreichen einen Zweifel an der Relatiitätstheorie zu sähen.

Ich denke, Sie haben keine Ahnung was wissenschaftliches Arbeiten und vor allem Diskutieren bedeutet. Sie gehen auf nichts ein und beherzigen auch keinen Rat. Das ist das einzige Problem an diesem Thread und ist vielleicht auch daran Schuld warum ernstzunehmende "Anti-Relativisten" vielleicht nicht ernst genommen werden.
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