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G.O. Mueller - Kritik der Relativitätstheorie
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Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franzl und dermarkus!

Ich glaube, dass ich schon meinen Standpunkt zu Euren Beiträgen im wesentliche in meiner obigen Anwort an Crotaphytus gegeben habe.


@ dermarkus:

dermarkus hat Folgendes geschrieben:
Salut Jocelyne,

mes compliments, d'après ce que je vois, tu es parfaitement bilingue smile


Na ja, ich lebe auch schon ein paar Jährchen in meiner Gastheimat. smile

Ich habe auch Deutsch in Deutschland von Deutschen gelernt, zwar nicht ohne anfängliche Leiden, aber das widerfährt ja jedem Ausländer beim Erlernen Eurer schmerzhaften Sprache... Hier der Beweis, dass Deutschen kein Herz für Ausländer haben unglücklich :

http://jocelyne-lopez.de/sprachen/deutsch.html

http://jocelyne-lopez.de/sprachen/zweideutig.html

Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 46
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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Crotaphytus hat Folgendes geschrieben:
Also gut, doch noch ein kurzer Beitrag. Gerade der letzte Post hat genug Aussagen, über die man jetzt seitenlange Abhandlungen verfassen könnte. Dieses Mathematikbeispiel ist völliger Krampf (bei falschen Anfangsbedingungen kommen natürlich falsche Ergebnisse raus, wenn sich aber mathematisch zeigen lässt, das der Rechenweg an sich völlig korrekt ist, wo liegt dann das Problem?). Und diese Logikargumentation ist in sich absolut nicht schlüssig: Natürlich widersprechen sich Additionstheorem und Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Wenn du das eine postulierst, gilt das andere natürlich nicht mehr. Dass das Additionstheorem anschaulich gültig ist stimmt ja auch, zumindest für die kleinen Geschwindigkeiten, die du mit deiner Anschauung abdecken kannst. Für größere gilt es jedoch nicht mehr.


Wie gesagt, das könnt ich jetzt ewig ausbauen wie frühere Beiträge. Dazu hab ich aber definitiv keine Lust mehr, es bringt nämlich überhaupt nix.

An alle anderen, die sich überlegen, hier zu antworten: Gebt doch spaßeshalber mal den Namen "Jocelyne Lopez" bei Google ein und schaut, was dabei rauskommt. Dann könnte man noch mal darüber nachdenken, ob man die Zeit, die es braucht, nen längeren Beitrag zu verfassen, nicht sinnvoller verwenden könnte...

In diesem Sinne, abschließend noch ein Link, selbstverständlich ohne jegliche persönliche Wertung (ich will mich schließlich nicht in die Liste der bösen Internet-Mobber einreihen) und ohne irgendwelchen speziellen Bezug, nur zur Information: http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29


No comment.

Damit erübrigt sich jeglicher Gedanken- und Meinungsaustausch mit Crotaphytus.

Ich werde also ab jetzt seine Beiträge ignorien. Und ich würde mich sehr freuen, wenn er für meine Beiträge dasselbe tun würde.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Franzl
Gast





Beitrag Franzl Verfasst am: 07. Mai 2006 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du das Postulat der konstanten Lichtgeschwindigkeit nicht akzeptierst, ist das eine Sache. Das hat allerdings nichts mit der LOGIK der Relativitätstheorie zu tun, denn diese ist NICHT unlogisch. Unlogisch ist eine Theorie, wenn sie in sich widersprüchlich ist, das ist die SRT aber nicht. Ungewohnt ja, unplausibel, meinetwegen, aber unlogisch im Sinne der Logik ist sie definitiv nicht.

Übrigens ist es experimentell bewiesen, dass die Galilei-Transfomationen falsch (und ja ich meine falsch) sind, sie sind nur eine Näherung an die richtige relativistische Formel.

Wie kommt man überhaupt darauf, die Lorentz-Transformationen zu kritisieren? Im alltäglichen Bereich stimmen sie nämlich fast exakt mit den Galilei-Transformationen überein und man kann nicht notwendigerweise erwarten, dass das auch für große Geschwindigkeiten gilt. Das ist etwas, das man einfach annimmt, wenn man die Galilei-Transformationen weiter benutzt.

Übrigens gibt es sehr viele so unanschauliche Dinge, auch schon in der klassischen (nichtrelativistischen) Physik. Z.B ist es keinesweges notwendig die Newton'schen Gleichungen für die Mechanik zu postulieren, sondern es geht auch abstratker mit dem Hamilton'schen Prinzip, das IMMER die richtigen Bewegungsgleichungen liefert und auch noch in Bereichen gilt, wo die Newton'schen Gleichungen nicht mehr gelten (Feldtheorien, etc.). Ist also ein weitreichenderes Prinzip als die Newton'schen Axiome und damit fundamentaler als diese.
Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 46
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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franzl!

Franzl hat Folgendes geschrieben:
Wenn du das Postulat der konstanten Lichtgeschwindigkeit nicht akzeptierst, ist das eine Sache. Das hat allerdings nichts mit der LOGIK der Relativitätstheorie zu tun, denn diese ist NICHT unlogisch. Unlogisch ist eine Theorie, wenn sie in sich widersprüchlich ist, das ist die SRT aber nicht. Ungewohnt ja, unplausibel, meinetwegen, aber unlogisch im Sinne der Logik ist sie definitiv nicht.


Doch ist sie, und das ist sogar von den Relativisten erkannt und zugegeben...


Zu den zahlreichen widersprüchen der RT, zitiere ich wieder G.O. Mueller, zum Beispiel:

Zitat:
G.O. Mueller hat geschrieben:


Die ART als Widerlegung der SRT

Die ART bedeutet nach Auffassung der Kritiker die Widerlegung und Aufgabe der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) durch Albert Einstein selbst:

- die Lichtgeschwindigkeit soll keine absolute Konstante mehr sein;

- die Gravitation der Fixsterne unserer Galaxie soll durch den gesamten Raum bis auf die Erdoberfläche wirken, wodurch kein Ort mehr für die angeblich gravitationsfreien Inertialsysteme der SRT übrigbleibt;

- der Raum selbst soll eine Krümmung aufweisen, womit die flache (ebene) Geometrie der SRT mit geradliniger Ausbreitung der Lichtstrahlen jegliche Grundlage verliert;

- der starre Körper mit der Identität seiner Form wird zur Fiktion erklärt und durch die „Bezugsmolluske“ ersetzt, die ständig variiert;

- die Zeitmessung wird reduziert auf beliebig gehende Uhren und damit die Möglichkeit der Synchronisierung ausgeschlossen.

Manche Kritiker haben daher die Verkündung der ART durch Albert Einstein ausdrücklich begrüßt, als Widerruf der SRT, ohne deshalb die ART als richtig zu akzeptieren.


und


Die Geltung angeblicher Bestätigungen der ART auch für die SRT

Die Relativisten behaupten experimentelle Befunde als Bestätigungen für die ART - die nicht existieren und, wenn sie existierten, keine Beweiskraft hätten – und suggerieren der Öffentlichkeit, dass diese angeblichen Bestätigungen der ART auch die SRT bestätigen, als ob Effekte der Gravitation irgendetwas für eine Theorie beweisen könnten, die prinzipiell das Nichtvorhandensein von Gravitation annimmt.

In diesem Zusammenhang führt die von den Relativisten behauptete Theorie-Einheit dazu, dass für Darlegungen in der Öffentlichkeit nicht mehr zwischen SRT und ART unterschieden und nur noch von „der Relativitätstheorie“ gesprochen wird. Nur der Kenner kann anhand der behandelten Argumente eststellen, welche der beiden Theorien gerade thematisiert wird.

und


Das Erfolgsgeheimnis

Der geniale Doppelgriff (angebliche Theorie-Einheit und Umbuchung der angeblichen Beweise) erforderte zur Durchführung ebenso geniale Methoden. Im Falle der Relativitätstheorien wurde die Methode gewählt, den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun und anschließend den ersten Schritt ganz zu unterlassen. Während normalerweise eine Theorie zuerst bewiesen und gesichert und erst danach als gültig verkündet wird, haben die Relativisten zuerst ihre Theorien als gültig verkündet und sich den eigentlich ersten Schritt erspart; stattdessen sind sie nun seit 80 Jahren mit dem Drechseln von Ausreden beschäftigt.

Angesichts der fehlenden wissenschaftsgeschichtlichen Aufbereitung der Quellen für eine Geschichte der Kritik der Relativitätstheorien - der Geschichte von etwas, was es offiziell gar nicht gibt! - können wir nicht annehmen, dass wir schon alle 1920-22 wirksam gewesenen Momente kennen. Immerhin zeigt die bisherige Analyse, wie die Entwicklng der SRT in abenteuerlicher Weise entscheidend mit der ART verknüpft worden ist. Erst daraus ergibt sich nachträglich und in einem anderen als dem von den Relativisten intendierten Sinn eine gewisse Berechtigung, von "der Relativitätstheorie" zu sprechen, als einem frühen Medienereignis, einem "event".


Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
Franzl
Gast





Beitrag Franzl Verfasst am: 07. Mai 2006 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn du das Postulat der konstanten Lichtgeschwindigkeit nicht akzeptierst, ist das eine Sache. Das hat allerdings nichts mit der LOGIK der Relativitätstheorie zu tun, denn diese ist NICHT unlogisch. Unlogisch ist eine Theorie, wenn sie in sich widersprüchlich ist, das ist die SRT aber nicht. Ungewohnt ja, unplausibel, meinetwegen, aber unlogisch im Sinne der Logik ist sie definitiv nicht.


Doch ist sie, und das ist sogar von den Relativisten erkannt und zugegeben...


Dann sag mir bitte den INNEREN Widerspruch der Theorie. Und wenn du jetzt wieder mit dem Additionstheorem kommst, dann hast du nichts von dem verstanden, was bisher von den "Relatvisten" geschrieben wurde.
Wenn du behauptest, dass die Theorie in sich widersprüchlich ist, musst du nämlich Ergebnisse finden, die den Grundlagen widersprechen. Im Falle einer Konsistenzprüfung darfst du auch auf KEINEN FALL auf experimentelle Ergebnisse zurückgreifen, sondern nur durch LOGISCHE Schlüsse auf einen Widerspruch kommen.
Naemi
Moderator


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Beitrag Naemi Verfasst am: 07. Mai 2006 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

So. Nachdem ich mir diesen (inzwischen dreiseitigen Thread) durchgelesen habe und mir eigentlich Notizen hätte machen müssen, weil es soviele Äußerungen gibt, die ich widerlegen könnte, werde ich doch nichts sagen.

Oder nur ein wenig: Das Michelson-Morley-Experiment ergibt wohl nur die Konstant der Lichtgeschindigkeit innerhalb eienr Inertialsystems und das Nichtvorhandensein eines Äthers. Allerdings laufen auch Messungen die "absolute" Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu messen (allerdings sind Nullmessungen ziemlich kompliziert...)

Ansonsten bin ich versucht, mich als Kreationist auszugeben und einen neuen Thread aufzumachen... Vielleicht solte ich damit ins Bio-Board gehen. smile
Nein, ich glaube, ich werde mit meiner Zeit was besseres anfangen. Ist ja schließlich schönstes Wetter draußen! Tanzen

_________________
Grüße Wink
Naëmi
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franzl!

Franzl hat Folgendes geschrieben:
Dann sag mir bitte den INNEREN Widerspruch der Theorie. Und wenn du jetzt wieder mit dem Additionstheorem kommst, dann hast du nichts von dem verstanden, was bisher von den "Relatvisten" geschrieben wurde.


Soll das heißen, dass die zahlreiche Kritiker weltweit (Professoren, Doktoren, Ingenieure, Techniker, Akademiker und sogar Nobelpreisträger) auch die Relativitätstheorie „nicht verstanden haben“? Das ist nämlich leider das K.O. Argument der Relativisten, das vorgebracht wird, wenn ihre Argumente nicht greifen, um jegliche Auseinandersetzung mit der Kritik im Keim zu ersticken.

Und wer hat überhaupt die Relativitätstheorie verstanden? Sie ist so vieldeutig und widersprüchlich, und noch darüber hinaus für eine Dimension gedacht, wo wir keine Möglichkeit der Beobachtungen und Messungen haben, geschweige der Nachprüfung. Wer hat sie also „verstanden“?

Albert Einstein selbst hat ausgesagt, dass seine Theorie nicht gültig wäre, wenn die von ihm postulierte Lichtgeschwindigkeit nur ein bisschen nicht konstant wäre.

Auch Albert Einstein selbst hat sinngemäß ausgesagt: Es gibt keine zwei Menschen auf der Welt, die meine Theorie verstehen, und der zweite versteht sie falsch…

Und eine weitere Aussage:

„Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag?“ (Albert Einstein, 1942)


Ich kann zum Beispiel das grundsätzliche innere Widerspruch der postulierten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit persönlich sehr wohl erkennen:

Eine Geschwindigkeit ist nämlich immer eine Relation und ist immer im Bezug zu irgendwas implizit oder explizit zu verstehen und zu berechnen.

Wenn ich zum Beispiel sage, ein Auto fährt 70 km/h auf einer Straße, ist diese Geschwindigkeit implizit im Bezug zur Erdoberfläche zu verstehen (wobei die Rotation der Erde irrelevant ist, weil sowohl das Auto als auch das Messgerät mitgeführt werden).

Wenn ich jetzt aber die Geschwindigkeit dieses Auto im Bezug auf ein anderes Auto berechnen möchte, das es entgegenfährt oder sich von ihm entfernt, kann die errechnete Geschwindigkeit nie und niemals 70 km/h bleiben!! Einverstanden? Es gibt nämlich eine unendliche Anzahl von Objekten, die sich unabhängig voneinander bewegen.

Es ist also logisch absolut unmöglich zu behaupten, dass zum Beispiel ein Auto zu allen anderen Autos, die sich beliebig im Bezug zu ihm bewegen eine konstante Geschwindigkeit haben kann! Das ist logisch absolut unmöglich. Das ist die völlige Verneinung der Logik, sowie auch ein gravierendes Unverständnis des Begriffs „Geschwindigkeit“. Die Relativitätstheorie beruht auf einer unheilbaren Verwirrung der Begriffe… geschockt


In diesem Zusammenhang verweise ich zum Beispiel auf die Korrespondenz zwischen dem Kritiker Christoph von Mettenheim und Dr. Markus Pössel vom Albert-Einstein-Institut über einen ähnlich gelagerten logischen Einwand, die Christoph von Mettenheim in seinem Forum veröffentlicht hat:

Bericht - ein Jahr nach Eröffnung des Forums
http://www.christoph.mettenheim.de/phpbb/viewtopic.php?t=34&sid=49682929b4807c636d07f1e4354906cc

Zitat:
Christoph von Mettenheim hat geschrieben:

Korrespondenz mit Dr. Markus Pössel
Max Planck-Institut für Gravitationsphysik
Albert Einstein-Institut Potsdam

[…]
Sie verweisen mich wegen der Relativität der Gleichzeitigkeit auf Einsteins Buch „Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie“ und Max Borns Buch „Die Relativitätstheorie Einsteins“. Ich habe daraufhin die maßgeblichen Passagen der beiden Bücher nochmals nachgelesen. Sowohl Einstein als auch Max Born setzen bei ihren Erklärungen der Relativität der Gleichzeitigkeit voraus, daß die Lichtgeschwindigkeit "konstant" sei (Einstein S. 11ff; Max Born S. 194). Damit meinen sie, daß die "Lichtgeschwindigkeit unabhängig vom Bewegungszustand des emittierenden Körpers immer denselben Wert" habe (so wörtlich Max Born, Einstein sinngemäß, jeweils aaO). Das bereitet mir Schwierigkeiten. Deshalb bitte ich Sie um Ihre Hilfe wegen der beiden folgenden Fragen.

1. "Geschwindigkeit" wird meines Wissens in der Physik als Quotient von Strecke und Zeit verstanden. Der Begriff "Geschwindigkeit" setzt also einen Zeitbegriff voraus. Ohne einen Zeitmaßstab kann man Geschwindigkeit nicht messen. Oder sehen Sie das anders?

2. Wie wird die von Einstein und Born behauptete Konstanz der Lichtgeschwindigkeit gemessen? Kann man die Konstanz einer Geschwindigkeit messen, wenn man der Messung einen relativen Zeitmaßstab zugrundelegt? Oder kann man bei der Bestimmung der Konstanz einen absoluten Zeitmaßstab voraussetzen und daraus folgern, die Zeit sei relativ?

Für mich sind diese Fragen unlösbar. Ich finde auch in den Büchern von Einstein und Max Born, auf die Sie mich verweisen, darauf keine Antwort. Wenn Sie mir bei der Beantwortung helfen könnten, wäre ich Ihnen zu größtem Dank verbunden. […]


Wie es sich in dieser Korrespondenz erweißt war der Sprecher vom Max Planck-Institut für Gravitationsphysik Albert Einstein-Institut nicht in der Lage, diese Fragen zu verstehen, geschweige zu beantworten… unglücklich

Man kann also die leicht verbitterte Anmerkung von Christoph von Mettenheim wohl verstehen: http://www.christoph.mettenheim.de/phpbb/viewtopic.php?p=61&sid=8f6e6dec33c89023a6258a1c457626e2#61

Zitat:
Ich habe ganze Leitzordner mit solchen Korrespondenzen. Sie verlaufen alle nach dem gleichen Schema.


Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Naemi!

Naemi hat Folgendes geschrieben:

Ansonsten bin ich versucht, mich als Kreationist auszugeben und einen neuen Thread aufzumachen... Vielleicht solte ich damit ins Bio-Board gehen. smile


Wenn diese Anspielung mich betreffen sollte, hättest Du sie Dir, mir und den Mitlesern ruhig ersparen können:

Ich habe mit Kreationismus nichts zu tun, ich interessiere mich auch nicht dafür, habe mich dafür auch nie interessiert.

Übrigens bin ich Atheistin.

Diese Unterstellung ist also völlig fehl am Platz gewesen, falls sie mich betreffen sollte.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Nikolas
Ehrenmitglied


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Beitrag Nikolas Verfasst am: 07. Mai 2006 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

Wie viele Semester (theoretische) Physik hast du eigentlich gehört, dass du so genau reden kannst?

Zitat:
Wenn ich jetzt aber die Geschwindigkeit dieses Auto im Bezug auf ein anderes Auto berechnen möchte, das es entgegenfährt oder sich von ihm entfernt, kann die errechnete Geschwindigkeit nie und niemals 70 km/h bleiben!! Einverstanden? Es gibt nämlich eine unendliche Anzahl von Objekten, die sich unabhängig voneinander bewegen.

Du vergleichst ein Auto mit einem Photon und forderst gleiche Eigenschaften. Warum denn das? Bei Photonen kann man eine Wellennatur zeigen, die bei einem Auto kaum gegeben ist, warum also meinst du, dass man den Geschwindigkeitsbegriff eines Autos mit dem Geschwindigkeitsbegriff eines Photons gleichsetzen kann? Und warum ist der letzte Satz aus dem Zitat eine Begründung für die anderen?

Zitat:
"Geschwindigkeit" wird meines Wissens in der Physik als Quotient von Strecke und Zeit verstanden.

Dieses Zitat ist auch nicht wirklich toll. Diese Definition wird etwa in der achten Klasse eingeführt und ist später eigentlich nicht mehr zu benutzen.
Und dann auf so einer Formulierung einen Einwand gegen Einstein zu bringen, ist etwas krass.

// In Bezug auf deinen letzten Post: Bitte etwas freundlicher, du verhällst dich, als ob der Glaube an Kreationismus etwas falsches, unnatürliches, bis perverses ist.

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Nikolas, the mod formerly known as Toxman.
Erwarte das Beste und sei auf das Schlimmste vorbereitet.
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Toxman hat Folgendes geschrieben:
Du vergleichst ein Auto mit einem Photon und forderst gleiche Eigenschaften. Warum denn das? Bei Photonen kann man eine Wellennatur zeigen, die bei einem Auto kaum gegeben ist, warum also meinst du, dass man den Geschwindigkeitsbegriff eines Autos mit dem Geschwindigkeitsbegriff eines Photons gleichsetzen kann? Und warum ist der letzte Satz aus dem Zitat eine Begründung für die anderen?


Kein Mensch weißt eigentlich, was das Licht ist.

Wie war die Vorstellung von Einstein diesbezüglich?
Teilchen oder Welle?
(wobei eine Wellevorstellung eigentlich ein Medium voraussetzt).
Wie war die genaue Vorstellung von Einstein darüber? Kannst Du sie uns genau darlegen?

Ich nehme nämlich an, dass Einstein eine Vorstellung davon gehabt haben soll, er hat bestimmt die 8. Klasse absolviert, wenn schon seine Kritiker nicht, oder?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
dermarkus
Administrator


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Beiträge: 14788

Beitrag dermarkus Verfasst am: 07. Mai 2006 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Jocelyne Lopez hat Folgendes geschrieben:
Hallo Franzl und dermarkus!
Ich glaube, dass ich schon meinen Standpunkt zu Euren Beiträgen im wesentliche in meiner obigen Anwort an Crotaphytus gegeben habe.


Hallo Jocelyne,

ich habe gesehen, dass du zum Michelson-Morley-Experiment gesagt hast, es sei umstritten. Ansonsten hast du noch nicht auf meinen zweiten Beitrag geantwortet.

Ich hatte mir vor allem eine Antwort von dir zu dem erhofft, was ich vor dem P.S., nämlich zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit geschrieben habe.

Insbesondere interessiert mich, was du denn selbst dazu meinst, wenn du dich selbst mit dieser Aussage beschäftigst. Ich finde, jede Argumentation ist viel besser, wenn sie auf dem beruht, was man selbst verstanden hat, und nicht allein das zitiert, was andere gesagt haben.

Ich finde auch die Frage spannend, auf was du deine Urteile gründest, wenn du meinst, dass du selbst nicht so viel mit Mathematik am Hut hast, und, wenn ich dich richtig verstehe, auch grundlegende Formeln wie v=s/t (Geschwindigkeit = Weg / Zeit) nicht selbst anwendest, um Sachen auszurechnen.

Gruß, Markus
Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Toxman!

Toxman hat Folgendes geschrieben:

// In Bezug auf deinen letzten Post: Bitte etwas freundlicher, du verhällst dich, als ob der Glaube an Kreationismus etwas falsches, unnatürliches, bis perverses ist.


Das war keine Unfreundlichkeit, sondern eine Richtigstellung...

Jeder fragt sich nämlich, was ein Hinweis auf Kreationismus in diesem Thread zu suchen hat, vor allem von einem Teilnehmer, der öffentlich bekündet hat, er möchte sich nicht an dieser Diskussion beteiligen. grübelnd

Ich zum Beispiel, habe diese Anmerkung hier nicht verstanden und wollte gleich richtig stellen, dass ich keine Kreationistin bin, mehr nicht. Das Thema wäre sowieso hier völlig off-topic, eigentlich genauso wie die Anmerkung von Naemi, oder?

Wenn Naemi Kreationist ist, oder Du, sollt Ihr Euch auf gar keinen Fall von meiner Richtigstellung verletzt fühlen, ich bin hier neu und weiß nicht, welche Weltanschauung meine Gesprächspartner haben. Meine Aussagen enthielten auch gar keine Wertung über das Kreationismus, ich weiß also nicht, warum Ihr Euch dabei verletzten fühlte und sie als unfreundlich erachten solltet. Man kann sich eigentlich denken, dass ich hier nicht die Weltanschauungen der Users kenne und diesen off-topic Ansatz in diesem Thread nicht zuordnen konnte.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Nikolas
Ehrenmitglied


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Beitrag Nikolas Verfasst am: 07. Mai 2006 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie war die Vorstellung von Einstein diesbezüglich?
Teilchen oder Welle?
(wobei eine Wellevorstellung eigentlich ein Medium voraussetzt).
Wie war die genaue Vorstellung von Einstein darüber? Kannst Du sie uns genau darlegen?

NEIN! Nicht jede Welle braucht ein Medium!!! EM-Wellen breiten sich auch im Vakuum aus, was eigentlich bekannt sein sollte.
Da Einstein den Nobelpreis für seine Arbeit über den Photoeffekt bekommen hat, sollte er sich Photonen manchmal als Teilchen vorgestellt haben. Wies mit der Wellennatur aussieht, weiss ich nicht genau.

Zitat:
Ich nehme nämlich an, dass Einstein eine Vorstellung davon gehabt haben soll, er hat bestimmt die 8. Klasse absolviert, wenn schon seine Kritiker nicht, oder?

Was hat die Achte Klasse mit Einsteins Vorstellung über Photonen zu tun?

Du tust gerade nicht allzu viel, um Männer davon abzuhalten, Frauen, als ähhmm, sagen wir mal 'simpel' zu betrachten.

// bevor hier jemand über diesen Satz aufschreit, bitte mal einen Blick auf ihre Seite werfen Big Laugh


Zitat:
Jeder fragt sich nämlich, was ein Hinweis auf Kreationismus in diesem Thread zu suchen hat, vor allem von einem Teilnehmer, der öffentlich bekündet hat, er möchte sich nicht an dieser Diskussion beteiligen.

Bitte benutze hier das richtie Subjekt: Es heisst eher 'Ich' oder auch ' Manche'. Bei solchen Themen, bei denen es um das Grundsätzliche Verständniss der Natur geht, hat die Frage nach Kreationismus oder auch Determinismus durchaus Sinn.

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Erwarte das Beste und sei auf das Schlimmste vorbereitet.
Franzl
Gast





Beitrag Franzl Verfasst am: 07. Mai 2006 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn ich zum Beispiel sage, ein Auto fährt 70 km/h auf einer Straße, ist diese Geschwindigkeit implizit im Bezug zur Erdoberfläche zu verstehen (wobei die Rotation der Erde irrelevant ist, weil sowohl das Auto als auch das Messgerät mitgeführt werden).

Wenn ich jetzt aber die Geschwindigkeit dieses Auto im Bezug auf ein anderes Auto berechnen möchte, das es entgegenfährt oder sich von ihm entfernt, kann die errechnete Geschwindigkeit nie und niemals 70 km/h bleiben!! Einverstanden? Es gibt nämlich eine unendliche Anzahl von Objekten, die sich unabhängig voneinander bewegen.

Es ist also logisch absolut unmöglich zu behaupten, dass zum Beispiel ein Auto zu allen anderen Autos, die sich beliebig im Bezug zu ihm bewegen eine konstante Geschwindigkeit haben kann! Das ist logisch absolut unmöglich. Das ist die völlige Verneinung der Logik, sowie auch ein gravierendes Unverständnis des Begriffs „Geschwindigkeit“. Die Relativitätstheorie beruht auf einer unheilbaren Verwirrung der Begriffe… geschockt


Hier argumentierst du schon wieder vollkommen falsch.
Erstens argumentierst mit Plausibilitätsbetrachtungen, die du aus dem Alltagsleben extrahierst. Das ist kein richtiges Argument.
Zweitens argumentierst du AUSSERHALB der Theorie. Wenn du sie schon als logisch inkonsistent bezeichnen möchtest, musst du einen INNEREN Widerspruch finden, dich also auch innerhalb der Theorie bewegen.

Und drittens argumentierst du im Prinzip schon wieder mit dem Additionstheorem der nichtrelatvistischen Kinematik, mit dem du die relativistische Kinematik nicht widerlegen kannst. Auch bei den Lorentz-Trafos addieren sich die Geschwindigkeiten, nur halt anders als gewohnt., aber im klassischen Limes richtig.

Also wenn du jetzt nicht endlich mal auf meine Punkte eingehst und mal die Galilei-Transforamtion aussen vor lässt, kann sich vielleicht noch eine sinnvolle Diskusstion ergben, andernfalls sehe ich das Gespräch als beendet an.
Xolotl



Anmeldungsdatum: 17.02.2006
Beiträge: 85

Beitrag Xolotl Verfasst am: 07. Mai 2006 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe nicht wieso hier weiter geschrieben wird.
Ich hatte ja schon von diesen 3 Ebenen gesprochen und ich denke die meisten teilen meine Auffasung, dass das wahllose vermischen kein wissenschaftliches Vorgehen ist.

Frau Lopez, sie haben geschrieben sie sind Mathematikleihe und eher Populärwissenschaftlich orientiert. Warum versuchen sie nicht erstmal dieses zu ändern? Wie wärs wenn sie Physik oder Mathe zuerst studieren oder sich wenigstens ein Buch der theoretischen Physik mal durchlesen? Ich kann gut verstehen wieso sich Leihen mit der Relativitätstheorie oder der Quantenphysik beschäftigen, weil es einfach spannende Themen sind, aber ich habe absolut kein Verständnis wenn man stur bei seiner Meinung bleibt, wenn Menschen die sich eingehender damit beschäftigt haben Ihre Argumente entkräften.

Die Leute hier bestehen ja nicht auf der Richtigkeit der Relativitätstheorie, aber ein stures "Doch, ich habe Recht" von Ihnen wird wohl nie außreichen einen Zweifel an der Relatiitätstheorie zu sähen.

Ich denke, Sie haben keine Ahnung was wissenschaftliches Arbeiten und vor allem Diskutieren bedeutet. Sie gehen auf nichts ein und beherzigen auch keinen Rat. Das ist das einzige Problem an diesem Thread und ist vielleicht auch daran Schuld warum ernstzunehmende "Anti-Relativisten" vielleicht nicht ernst genommen werden.
Goa
Gast





Beitrag Goa Verfasst am: 07. Mai 2006 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

bevor ihr hier weiter sinnlos eure wertvolle Zeit verplempert rate ich euch mal in diesem Forum vorbeizuschauen. Besonders aufschlussreich ist zum Beispiel dieser Thread .
Zitat Ekkehard Friebe :
Zitat:
Ich habe kein Interesse an einem wissenschaftlichen Disput.

Ach und an Frau Lopez:
Sie werfen dem "Wissenschaftsestablishment" vor dass Kritiker und andere Meinungen systematisch unterdrückt werden, lassen in Ihrem eigenen Forum aber keine Diskussion zu sondern sperren alle User die Ihren Theorien widersprechen???

Schöne Grüsse, Johannes
Naemi
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.06.2004
Beiträge: 497
Wohnort: Bonn

Beitrag Naemi Verfasst am: 07. Mai 2006 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem Kreationismus war schon ironisch gemeint. Mit dem Unterschied, dass Kreationisten eine Gegentheorie haben.

Und eine "Forschungsgruppe", die sich anscheinend noch nicht einmal annähernd mit der Problematik auskennt, die versucht, Kritikpunkte an einer sehr erfolgreichen Theorie (ja, Theorie -- keiner kann perfekt deterministisch die Natur beschreiben, vor allem in Hinblick auf die Quantenphysik) zu finden, erweckt nicht unbedingt mein Physikervertrauen.

Diese "Gegenargumente" haben einerseits hauptsächlich damit zu tun zu haben, dass bei der (allgemeinen und speziellen) Relativitätstheorie das Empfinden von Raum und Zeit, welches man als Kind erlernte, etwas über den Haufen geschmissen wird. Zum anderen werden anscheinend tausend Sachen durcheinander geworfen -- und die Diskussion ist anscheinend sehr erbittert -- wie bei den Kreationisten vs. den Darwinisten...

_________________
Grüße Wink
Naëmi
Jocelyne Lopez



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 46
Wohnort: Hamburg

Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Xolotl!

Xolotl hat Folgendes geschrieben:
.

Frau Lopez, sie haben geschrieben sie sind Mathematikleihe und eher Populärwissenschaftlich orientiert. Warum versuchen sie nicht erstmal dieses zu ändern? Wie wärs wenn sie Physik oder Mathe zuerst studieren oder sich wenigstens ein Buch der theoretischen Physik mal durchlesen? Ich kann gut verstehen wieso sich Leihen mit der Relativitätstheorie oder der Quantenphysik beschäftigen, weil es einfach spannende Themen sind, aber ich habe absolut kein Verständnis wenn man stur bei seiner Meinung bleibt, wenn Menschen die sich eingehender damit beschäftigt haben Ihre Argumente entkräften.
[...]
Ich denke, Sie haben keine Ahnung was wissenschaftliches Arbeiten und vor allem Diskutieren bedeutet. Sie gehen auf nichts ein und beherzigen auch keinen Rat. Das ist das einzige Problem an diesem Thread und ist vielleicht auch daran Schuld warum ernstzunehmende "Anti-Relativisten" vielleicht nicht ernst genommen werden.


Es geht hier nicht um meine Person, um meine Ausbildung oder um die Ausbildung, die Du für mich empfehlst, sondern es geht hier um die Vorstellung der Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller, die 3789 kritische Arbeiten zur Relativitätstheorie von qualifizierten Wissenschaftlern (Professoren, Doktoren, Physiker, Ingenieure, Techniker, Akademiker und sogar Nobelpreisträger) zusammengestellt hat, die Physik studiert und auch Bücher über die theoretische Physik durchgelesen haben. Die Argumente dieser qualifizierten Autoren haben mich insgesamt völlig überzeugt. Es geht zum Beispiel um ein Fehler-Katalog von ca. 130 Fehler der Relativitätstheorie. Ein einziges Fehler kann reichen, um eine Theorie als falsch zu erweisen.

Es geht also nicht um die öffentliche Beurteilung meiner Privatperson: Ich bin nicht das Thema dieses Threads, ich habe nicht dieses Thread eröffnet, damit Du Deine private Meinung über mich in der Öffentlichkeit äußerst und um Deine privaten Empfehlungen über mich zu hören. Ich tue es auch nicht, ich sage auch nicht, was ich von Dir halte und stelle auch nicht Deine Ausbildung und Dein Weltbild zur Debatte.

Bleibe also beim Thema und unterlasse es bitte, die Diskussion auf die persönliche Ebene zu verlagern, sonst betrachte ich in der Tat auch selber die Diskussion zwischen uns als abgeschlossen.


Xolotl hat Folgendes geschrieben:
.
Die Leute hier bestehen ja nicht auf der Richtigkeit der Relativitätstheorie, aber ein stures "Doch, ich habe Recht" von Ihnen wird wohl nie außreichen einen Zweifel an der Relatiitätstheorie zu sähen.


Zweilfel an eine wissenschaftliche Theorie ist grundsätzlich kein Verbrechen, das bekämpft werden muß.

Und worauf "die Leute hier" bestehen oder auch nicht kannst Du nicht wissen und auch nicht bestimmen. Du kannst also nur für Dich selbst sprechen.

Ich bitte Dich, die Diskussion nicht auf die persönliche Ebene zu verlagern. Wenn Du etwas sachliche zur Dokumentation der Forschungsgruppe G.O. Mueller zu sagen hast, dann sag es, sonst bitte ich Dich von persönlichen Beurteilungen Abstand zu nehmen. Danke.

Grüße
Jocelyne Lopez
Bruce



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Beitrag Bruce Verfasst am: 07. Mai 2006 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube dieses Zitat sagt genug über Jocelyne Lopez:

Oder siehst du dich als eine Art Zirkusattraktion, wo die Leute nur drumherum stehen und sich über den Clown Joceylne schlapplachen?
Warum mache ich mir überhaupt die Mühe? Du tust mir leid, Joceylne, das ist alles.

Falls ihr es nicht schon längst gefunden habt:
http://jocelyne-lopez.de/familie/Mobbing.html
Da findet ihr noch weitere Nettigkeiten.

Fachlich ist hier sowieso schon alles wesentliche gesagt worden Thumbs up!.

Gruß von Bruce
Nikolas
Ehrenmitglied


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Beitrag Nikolas Verfasst am: 07. Mai 2006 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

@ Jocelyne:

Meinst du das hier eigentlich wirklich ernst? Bist du wirklich an einer Diskussion interessiert? Oder ist das deine Art von Freizeitbeschäftigung in sinnvollen Foren Troll zu spielen? So langsam ist es echt nicht mehr lustig.
Nach deinen erlittenen 'Mobbing-Attacken' sieht es für mich so aus, als ob du einfach nur Streit suchst, ohne ein wirkliches Interesse am eigentlichen Thema zu haben.
Also ab jetzt bitte nur noch Argumente die sich auf die Theorie beziehen und die wissenschaftlich sind, also nicht nur auf dem Alltagsverständniss von physikalischen Größen beziehen.

_________________
Nikolas, the mod formerly known as Toxman.
Erwarte das Beste und sei auf das Schlimmste vorbereitet.
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Toxman!

Toxman hat Folgendes geschrieben:

Christoph von Mettenheim hat Folgendes geschrieben:
"Geschwindigkeit" wird meines Wissens in der Physik als Quotient von Strecke und Zeit verstanden.


Dieses Zitat ist auch nicht wirklich toll. Diese Definition wird etwa in der achten Klasse eingeführt und ist später eigentlich nicht mehr zu benutzen.
Und dann auf so einer Formulierung einen Einwand gegen Einstein zu bringen, ist etwas krass.


Dieses Zitat und diese Frage sind durchaus berechtigt:

Die Lichtgeschwindigkeit c wurde nämlich ganz normal durch das Quotient Strecke/Zeit bei den durchgeführten Meßexperimenten ermittelt (wobei die Strecke i.d. Regel eine kleine Laborstrecke von ein paar Metern zwischen Spiegeln ist).

Da sowohl die Lichtquelle und die Spiegel, als auch die Messgeräte bei diesen Experimenten immer fest auf dem Boden befestigt waren (also von der Erdrotation gleichermaße mitgeführt waren) ist der Bezug dieser Geschwindigkeit undeutlich: Ist c eine Geschwindigkeit im Bezug auf der Erdoberfläche? Auf der Atmosphäre? Auf einem hypothetischen Äther?

Eine Geschwindigkeit ist ja immer eine Relation, sie braucht zwingend einen Bezug (implizit oder explizit). Was ist der Bezug der experimentell durch Strecke/Zeit gemessenen Geschwindigkeit c?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo dermarkus!

dermarkus hat Folgendes geschrieben:

ich habe gesehen, dass du zum Michelson-Morley-Experiment gesagt hast, es sei umstritten. Ansonsten hast du noch nicht auf meinen zweiten Beitrag geantwortet.

Ich hatte mir vor allem eine Antwort von dir zu dem erhofft, was ich vor dem P.S., nämlich zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit geschrieben habe.

Insbesondere interessiert mich, was du denn selbst dazu meinst, wenn du dich selbst mit dieser Aussage beschäftigst. Ich finde, jede Argumentation ist viel besser, wenn sie auf dem beruht, was man selbst verstanden hat, und nicht allein das zitiert, was andere gesagt haben.

Ich finde auch die Frage spannend, auf was du deine Urteile gründest, wenn du meinst, dass du selbst nicht so viel mit Mathematik am Hut hast, und, wenn ich dich richtig verstehe, auch grundlegende Formeln wie v=s/t (Geschwindigkeit = Weg / Zeit) nicht selbst anwendest, um Sachen auszurechnen.


Doch ich kenne mich mit der Grundlage der Arithmethik und der Mathematik ganz normal aus, wie jedermann eben, nicht mehr, nicht weniger. Augenzwinkern

Und die grundlegende Formel zur Errechnung einer Geschwindigkeit v=s/t ist mir geläufig.

Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
dermarkus
Administrator


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Beitrag dermarkus Verfasst am: 07. Mai 2006 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jocelyne,

wolltest du nicht noch auf meine inhaltlichen Argumente antworten?

dermarkus hat Folgendes geschrieben:

Ich hatte mir vor allem eine Antwort von dir zu dem erhofft, was ich vor dem P.S., nämlich zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit geschrieben habe.

Gruß, Markus
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo dermarkus!

Deine Aussage vor dem PS waren folgende:

dermarkus hat Folgendes geschrieben:

Du glaubst, einen Widerspruch bei der Aussage zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu sehen. Hast du schon einmal die genaue Formulierung dieser Aussage gesehen und den Gedanken nachvollzogen?

Die Aussage der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, die die spezielle Relativitätstheorie macht, lautet wie folgt:

Die Lichtgeschwindigkeit, die du misst, hängt nicht davon ab, wie schnell du dich bewegst, in welche Richtung du dich bewegst, und sie hängt nicht ab von der Richtung, in der sich das Licht bewegt.

Dieselbe Aussage mit den Fachworten der Physiker lautet so:

Die Lichtgeschwindigkeit, die ein Beobachter misst, hängt nicht davon ab, in welchem Inertialsystem er sich befindet, und der Raum ist isotrop.

Wie du siehst, macht die Relativitätstheorie also keine Aussage darüber, wie sich die Lichtgeschwindigkeit ändert, wenn das Licht durch ein Medium mit einem Brechungsindex ungleich Eins fliegt. Also zum Beispiel durch Luft oder durch Glas. Denn diese Frage hat ja schon die Optik beantwortet. Also rechnet der Physiker heute diesen Effekt mit den altbekannten Formeln der Optik, die, wie du siehst, der Aussage der Relativitätstheorie zur Richtungs- und Geschwindigkeitsabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit überhaupt nicht widersprechen.

Das Michelson-Morley-Experiment, das gezeigt hat, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht von der Ausbreitungsrichtung des Lichtes abhängt, und dass sie nicht davon abhängt, wie schnell man sich durch die Gegend bewegt, ist tatsächlich auf einem Raumschiff durchgeführt worden:

Nämlich dem Raumschiff Erde! Wie du weißt, bewegt sich die Erde um die Sonne (nämlich mit einer Geschwindigkeit von rund 30 km/s), und das Sonnensystem bewegt sich mit gut 200 km/s um das Zentrum unserer Milchstraße, und die Milchstraße selbst bewegt sich ja auch noch.

Ich hoffe, dass du nun, da du sehen und verstehen kannst, wie das mit der Lichtgeschwindigkeit gemeint ist, diesen Punkt anders beurteilen magst.


Ich meine, dass ich mit meinen weitere Beiträgen es schon indirekt beantwortet habe:

Die Lichtgeschwindigkeit c gilt als "absolute" Geschwindigkeit des Lichtes, wobei eine Geschwindigkeit grundlegend immer eine Relation ist und zwingend einen Bezug braucht. Das ist ein wesentlicher Kritikpunt der Kritiker mit der Undeutlichkeit und Widersprüchlichkeit der Vorstellungen "absolute relative" Geschwindigkeit im Fall von c...

Was soll dann aufgrund der Experimente als relativer Bezug von c gelten?
Die Meßwerte von c wurden nämlich auf der Erde immer mit komplett stationären Messanordnungen (also Lichtquelle und Beobachter waren unbewegt bzw. gleichermäße durch die Erdrotation mitgeführt) durch die Formel Strecke/Zeit ermittelt.

Zu was muß man also den gemessenen Wert c = 300.000 km/s aufgrund dieser Meßexperimente als "absolut relativ" ansehen?
Zur Erdoberfläche? Zur Sonne? Zur Milchstraße? Zum Universum?

Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
dermarkus
Administrator


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Beitrag dermarkus Verfasst am: 07. Mai 2006 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ach so, dann stimmst du mir also schon zu, dass die Tatsache, dass sich Licht in Glas langsamer bewegt als im Vakuum, kein Widerspruch zu der Aussage der Relativitätstheorie zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist, so wie ich sie dir hier aufgeschrieben habe?
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 07. Mai 2006 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo dermarkus!

dermarkus hat Folgendes geschrieben:
Ach so, dann stimmst du mir also schon zu, dass die Tatsache, dass sich Licht in Glas langsamer bewegt als im Vakuum, kein Widerspruch zu der Aussage der Relativitätstheorie zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist, so wie ich sie dir hier aufgeschrieben habe?


Ja sicher, stimme ich Dir zu, ich habe in der Fülle der Beiträge und Ansätze vergessen, Dir es zu sagen.

Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
dermarkus
Administrator


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Beitrag dermarkus Verfasst am: 07. Mai 2006 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Das freut mich, dann konnte ich also mit meiner Information dazu beitragen, dass du das Argument aus deinem zweiten Beitrag in diesem Thread:

Jocelyne Lopez hat Folgendes geschrieben:
...
Zum Beispiel ist es unumstritten, dass die Lichtgeschwindigkeit in der Atmosphäre nicht konstant ist, ...

nun nicht mehr gegen die Aussage der Relativitätstheorie zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit verwenden möchtest. smile

-------------------------------------

Deine Frage zum Bezugssystem für die Lichtgeschwindigkeit

Zitat:

Zu was muß man also den gemessenen Wert c = 300.000 km/s aufgrund dieser Meßexperimente als "absolut relativ" ansehen?
Zur Erdoberfläche? Zur Sonne? Zur Milchstraße? Zum Universum?

finde ich sehr spannend.

Woher könnte denn das Licht wissen, wie schnell es sich im Weltraum ausbreiten soll? Im Weltraum hat es ja keine Luft, wie der Schall, um sich auszubreiten, und kein Wasser, wie die Wasserwellen, um sich auszubreiten. Was sagt dem Licht dann, wie schnell es sich ausbreiten soll? grübelnd
as_string
Moderator


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Beitrag as_string Verfasst am: 07. Mai 2006 23:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Eigentlich wollte ich mich ja von diesem Thread fern halten, weil ab zu sehen war, dass es zu nichts führt außer, dass sich Leute aufregen und alles irgendwie persönlich wird. Wahrscheinlich kann es auch nicht anders sein...
Ich selbst würde mich auch nicht als Spezialist für die SRT und schon gar nicht für die ART bezeichnen. Von ART habe ich gar keine Ahnung und mit der SRT kann ich etwas rechnen und das war's auch schon, leider... traurig
Das ist genau der Punkt, den Du, wenn ich die bisherige Diskussion richtig verstanden habe, einfach nicht verstehen willst (Dass die Lichtgeschwindigkeit aus verschiedenen Bezugssystemen aus gesehen gleich sein kann, obwohl sich die Systeme zueinander unterschielich bewegen). Deshalb gehe ich so wie so davon aus, dass es völlig egal sein wird, was ich oder irgendjemand anderes hier dazu schreibt, dass Du es höchst wahrscheinlich so wie so nicht annehmen wirst. Deshalb schreibe ich es auch nicht (nur) für Dich, sonder für andere, die den Thread vielleicht verfolgen und sich die Frage selbst auch stellen, aber vielleicht etwas mehr Bereitschaft zeigen, auf andere Gedankengänge auch ein zu gehen.
Zum Thema: Die Lichtgeschwindigkeit kann man z. B. messen, indem man Licht aus einer beliebigen Quelle mit einem Signal moduliert (z. B. eine Art rotierende Sägezahnscheibe, bei der immer abwechselnd durchlässige und nicht durchlässige Stellen im Lichtstrahl sind, oder auch mit rotierenden Spiegeln, auf die genaue Methode kommt es nicht an...) und dann in einem bestimmten Abstand mißt, wie lange es gebraucht hat, diese Strecke zurück zu legen. Ergebnis dieser Messung ist immer: Egal, welche Geschwindigkeit die Lichtquelle hat und egal, welche Bewegungsrichtung um die Sonne die Erde gerade hat: Die Lichtgeschwindigkeit wird immer gleich gemessen.
Allerdings stellt man etwas anderes fest, wenn sich die Lichtquelle relativ zum Laborsystem bewegt: Die Frequenz des ausgesandten Lichtes wird verändert. Das ist ein Dopplereffekt, wie man ihn erstmal auch aus der z. B. Akustik kennt, von daher erstmal nicht überraschent, allerdings ist die Frequenzänderung anders als dort. Noch viel wichtiger: Es gibt sogar einen transversalen Dopplereffekt: Wenn die Lichtquelle im rechten Winkel ihr Licht aus sendet wird die Frequenz auch verschoben. Soetwas gibt es bei Akustik-Wellen nicht! Wenn ein Polizeiauto mit einer Sirene gerade so an mir vorbei fährt, dass ich es genau von der Seite sehe, dann höre ich auch genau die Frequenz, die die Sirene ausstrahlt.
Mit anderen Worten: Es gibt sehr viele experimentelle Belege dafür, dass sich Licht, oder allgemein EM-Wellen, oder noch allgemeiner alle Teilchen ohne Ruhemasse, immer mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, egal in welchem Bezugssystem und auch egal mit welcher Geschwindigkeit sich in diesem Bezugssystem die Quelle bewegt.
Das alles gilt natürlich nur im Vakuum. Der Brechungsindex von verschiedenen Materialien kommt durch eine Interaktion der EM-Wellen mit diesen Materialien zustande. Das ist nochmal ein ganz anderer Effekt und spielt in diesem Zusammenhang auch keine Rolle (ich denke, da kann auch Jocelyne erstmal zustimmen, oder?).
Jetzt meine Frage an Jocelyne: Bezweifelst Du diese zahllosen experimentellen Belege? Oder glaubst Du, dass die Interpretation dieser experimentellen Ergebnisse einfach falsch ist?
Übrigens sagtest Du auch irgendwo, dass die Addition bei eim Auto mit sagen wir 70km/h und einem anderen entgegen kommenden ja ganz normal sei (also die eine einfach plus die andere), das aber für's Licht bzw. die Lichtgeschwindigkeit nicht gelten soll und dass das ja ein Widerspruch sei. Dazu wollte ich noch sagen, dass es ja auch bei den Autos auch nicht wirklich stimmt. Von dem einen Auto aus gesehen ist die Geschwindigkeit des anderen nämlich auch kleiner als die Summe der von außen beobachteten Geschwindigkeiten. Nur ist die Abweichung sehr gering und wird nur sehr schwer zu messen sein. Die Lichgeschwindigkeit ist also schon eine besonders ausgezeichnete Geschwindigkeit. Aber es stimmt nicht, dass man plötzlich anders rechnen würde, nur weil es sich um Licht handelt, sonder die RT gilt natürlich für alle Körper und alle Geschwindigkeiten. Die Newton'sche Mechanik mit der Galilei-Transformation (also z. B. dieses einfach Additionstheorem der Geschwindigkeiten) gilt allerdings nur im Grenzfall niedriger Geschwindigkeiten (wurde jetzt wohl auch schon oft genug hier gesagt). Ich wollte nur nochmal betonen, dass man natürlich alles mit der RT rechnen könnte, auch bei niedrigen Geschwindigkeiten, aber man läßt das dann doch gerne sein, solange man mit der Galilei-Transformation noch ohne große Fehler rechnen kann, weil die Rechnungen sonst gleich viel aufwendiger werden. Auch der Gangunterschied von Uhren wurde mit Flugzeugen schon entsprechend gemessen. Man kann sowohl die Abweichung durch die ART zeigen (anderes Gravitationsfeld), als auch die der SRT, weil das Flugzeug ja eine gewisse Geschwindigkeit hat. Da fällt mir auch noch das ein, was ich auf einer "Kritiker" Seite über das mit GPS und so gelesen habe. Das sei nur eine Korrektur, weil die Uhren durch die geringere Schwerkraft konstruktionsbedingt anders gehen. Und dann noch der Vergleich mit Pendeluhren und so. Da muß es doch auch einem Laien auffallen, dass das nichts miteinander zu tun hat: Eine Pendeluhr funktioniert ja nur mithilfe der Schwerkraft des Pendelkörpers. Einer Atomuhr ist die Gravitation ja wohl völlig egal!
Naja, so viel wollte ich auch mal dazu sagen. Falls Jocelyne vernünftig auf meine Punkte eingeht, bin ich natürlich auch bereit, wieder darauf zu antworten. Wenn aber keine Absicht zu erkennen ist, hier wirklich vernünftig zu diskutieren, dann werde ich diesen Thread lieber auch meiden. Mal sehen...

Gruß
Marco
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 08. Mai 2006 09:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo dermarkus!

dermarkus hat Folgendes geschrieben:
Deine Frage zum Bezugssystem für die Lichtgeschwindigkeit

Zitat:

Zu was muß man also den gemessenen Wert c = 300.000 km/s aufgrund dieser Meßexperimente als "absolut relativ" ansehen?
Zur Erdoberfläche? Zur Sonne? Zur Milchstraße? Zum Universum?

finde ich sehr spannend.

Woher könnte denn das Licht wissen, wie schnell es sich im Weltraum ausbreiten soll? Im Weltraum hat es ja keine Luft, wie der Schall, um sich auszubreiten, und kein Wasser, wie die Wasserwellen, um sich auszubreiten. Was sagt dem Licht dann, wie schnell es sich ausbreiten soll? grübelnd


Diese ungeklärte und unbeantwortete Frage ist eben auch eine Zentralfrage bei der Kritik der Relativitätstheorie:

Die von uns experimentell gemessene und festgesetzte Geschwindigkeit des Lichts hat keinen Bezugssystem, und das ist logisch unzulässig, da man immer für die Ermittlung und das Verständnis einer Geschwindigkeit zwingend einen Bezug braucht. Eine Geschwindigkeit ist ja immer eine Relation. Man kann zum Beispiel logisch auch nicht sagen: "Dieser Apfel ist größer." oder "Dieser Stein ist schwerer." grübelnd

Meistens ist das Bezugsystem für eine Geschwindigkeit die Erdoberfläche gemeint, wenn man das Bezugsystem nicht explizit nennt, zum Beispiel: "Dieses Auto fährt mit 70 km/st."

Wenn man nicht die Erdoberfläche meint, dann muß man allerdings das Bezugssystem explizit nennen, damit überhaupt sich ein Sinn ergibt, also:

"Dieses Auto fährt mit 70 km/st."

oder

"Dieses Auto fährt mit 90 km/st auf ein Fahrrad zu."

Man kann nicht sagen: „Dieses Auto fährt 70 km/st und 90 km/st.“, das ergibt ja keinen Sinn.

Die Experimente zur Messung der Lichtgeschwindigkeit wurden alle mit einer fest auf dem Boden befestigten Lichtquelle (=Auto) und mit einer fest auf dem Boden befestigten Meßanordnung (=Fahrrad) durchgeführt. Experimentell befanden sich also Lichtquelle und Beobachter relativ zueinander immer in derselben Relation (sie wurden nur durch die Erdrotation gleichermaßen mitgeführt, was jedoch die Relation zueinander nicht ändert).

Die Fragen, die sich aus dieser Tatsache ergeben sind also:

1) Wie kann man behaupten, dass man immer eine konstante Geschwindigkeit zwischen Lichtquelle und Beobachter gemessen hat, wenn Lichtquelle und Beobachter sich relativ zueinander immer in Ruhe befanden?

2) Was ist der Bezug des experimentell gemessenen Werts „c = 300.000 km/s“?
Die Erdoberfläche? Die Atmosphäre? Die Sonne? Die Milchstraße? Das Universum?

Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 08. Mai 2006 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo as_string!

as_string hat Folgendes geschrieben:

Das ist genau der Punkt, den Du, wenn ich die bisherige Diskussion richtig verstanden habe, einfach nicht verstehen willst (Dass die Lichtgeschwindigkeit aus verschiedenen Bezugssystemen aus gesehen gleich sein kann, obwohl sich die Systeme zueinander unterschielich bewegen)
[...]
Übrigens sagtest Du auch irgendwo, dass die Addition bei eim Auto mit sagen wir 70km/h und einem anderen entgegen kommenden ja ganz normal sei (also die eine einfach plus die andere), das aber für's Licht bzw. die Lichtgeschwindigkeit nicht gelten soll und dass das ja ein Widerspruch sei. Dazu wollte ich noch sagen, dass es ja auch bei den Autos auch nicht wirklich stimmt. Von dem einen Auto aus gesehen ist die Geschwindigkeit des anderen nämlich auch kleiner als die Summe der von außen beobachteten Geschwindigkeiten. Nur ist die Abweichung sehr gering und wird nur sehr schwer zu messen sein.


Diese zwei Aussagen stehen m.E. in Widerspruch:

Wenn das Additionstheorem in Wirklichkeit nicht genau stimmen soll und schon in unserer Alltagsdimension bei gut beobachtbaren und gut messbaren Objekten wie Autos sehr schwer nachprüfbar ist, wie soll es dann mit der Lichtgeschwindigkeit nachprüfbar sein? Abgesehen davon, dass man es mit den experimentellen Messungen von c sowieso nie geprüft hat: Lichtquelle und Beobachter befanden sich immer in Ruhe relativ zueinander (siehe oben).

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
dermarkus
Administrator


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Beitrag dermarkus Verfasst am: 08. Mai 2006 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jocelyne,

stimmt, die Geschwindigkeiten von Autos und Fahrrädern gibt man immer relativ zu einem Bezugssystem an (also relativ zu dem Bezugssystem, in dem die Straße ruht, oder relativ zu dem Bezugssystem, das sich mit dem Radfahrer mitbewegt, oder relativ zu einem anderen Bezugssystem, das sich ebenfalls mit konstanter Geschwindigkeit bewegt).

Lass uns so ein Bezuggsystem auch für die Lichtgeschwindigkeit hernehmen: Ich schlage konkret folgenden Versuchsaufbau vor:

Ich nehme einen langen Kasten, klebe an die Innenseiten vorne und hinten je einen Spiegel, stelle mich an die hintere Seite des Kastens und schicke einen Lichtblitz los. Ich kenne die Länge meines Kastens, und ich messe die Zeit, bis der Lichtblitz einmal hin- und hergelaufen ist. Und daraus berechne ich die Lichtgeschwindigkeit in dem Bezugssystem, in dem ich ruhe, indem ich die Laufstrecke (also die doppelte Länge meines Kastens) durch die Zeit teile, die das Licht dafür gebraucht hat, einmal hin- und herzulaufen.

Dann bin ich also der Beobachter, der in seinem Bezugssystem die Lichtgeschwindigkeit misst. Bist du mit diesem Versuchsaufbau einverstanden?

Wenn ja, dann stelle ich die Frage von oben noch einmal in konkreterer Form:

Ich nehme nun diesen Kasten mit auf Reisen. Woher soll das Licht zwischen den beiden Spiegeln in meinem Kasten wissen, wie schnell es fliegen soll? Wer sagt ihm, wie schnell es fliegen soll? Spürt das Licht, wie schnell ich fliege ? Ob ich mich mit der Erde, der Sonne, der Milchstraße oder dem Universum mitbewege?

Gruß, Markus
as_string
Moderator


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Beitrag as_string Verfasst am: 08. Mai 2006 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Das ist nur bei so geringen Geschwindigkeiten, wie sie z. B. Autos (relativ zu uns) erreichen können nicht messbar. Das ist ja auch der Grund, warum man sehr gut im Alltag mit der Galilei-Transformation zurecht kommen kann. Das ist dann eben auch der Grund dafür, warum es uns Menschen so schwer fällt, die Aussagen der RT zu akzeptieren. Das macht sie aber nicht weniger richtig!
Aber man kann das schon beobachten: Es gibt z. B. verschiedene Prozesse, bei dem Teilchen zerfallen in mehrere Bruchstücke, bei denen jeder Teil eine bestimmte Geschwindigkeit mit bekommt. Das können z. B. Kernzerfälle sein oder so... Da müsste ich jetzt selbst nachschauen, welche Versuche da alles durchgeführt wurden.
Man kann diese Zerfälle jetzt bei einem vorher ruhenden Teilchen beobachten und kann sehen, welche Geschwindigkeiten die verschiedenen Produkte nach der Reaktion haben. Man kann das ursprüngliche Teilchen aber auch zuerst auf eine sehr hohe Geschwindigkeit bringen und dann bei dieser Geschwindigkeit den Zerfall beobachten. Wenn man die Geschwindigkeiten der Zerfallsprodukte dann wieder mißt, findet man eben eine Geschwindigkeitsaddition, die genau der Lorenz-Transformation entspricht. Man findet nie ein Teilchen, das eine größere Geschwindigkeit als die Vakuumslichtgeschwindigkeit hat.
Es gibt auch noch sehr viele andere Beispiele, bei denen hohe Relativgeschwindigkeiten auftreten und bei denen man beobachten kann, dass die Galilei-Transformation nicht stimmt, dafür aber die Lorenz-Transformation.
Eine andere Sache ist: Bei einem Beschleuniger kann man sehr Teilchen auf sehr hohe Geschwindigkeiten beschleunigen. Wenn man aber in die Nähe der Lichtgeschwindigkeit kommt, stellt man fest, dass die Teilchen gar nicht mehr deutlich schneller werden, dafür aber anscheinend ihre Masse zunimmt. Man kann noch so viel Kraft auf sie ausüben oder noch so lange eine Kraft auf sie ausüben, das hilft nichts. Sie werden einfach nicht viel schneller als vorher. Die Geschwindigkeit nähert sich immer mehr der Vakuumslichtgeschwindigkeit an, aber sie wird nicht erreicht!
Um solche Effekte zu sehen muß man übrigens nicht unbedingt einen sehr teuren Teilchenbeschleuniger bauen. Ich habe das nur erwähnt, weil dort das alles Alltag ist. Jeder, der an einem solchen Experiment arbeitet muß mit der RT rechnen, sonst würde absolut nichts funktionieren, keine Chance! Aber um das auch etwas billiger zu machen: Elektronen kann man mit relativ geringem Aufwand auf relativistische Geschwindigkeiten beschleunigen. Die sind so leicht, dass sogar als (durchaus wohlhabende) Privatperson einen entsprechenden Versuch aufbauen kann und solche Effekte wie die relativistische Massenzunahme wirklich "sehen" kann (mit "sehen" meine ich "messen", aber letztendlich ist "Sehen" auch auch eine Messung und ein Physiker "sieht" quasi durch seine Messungen).
Auch sonst kommen in der Natur sehr hohe Geschwindigkeiten vor. Das Beispiel mit der Lebensdauer von Myonen z. B. Aber auch ferne Galaxien, die sich sehr schnell von uns weg bewegen, etc.
Eigentlich wundert es mich auch, dass Du besonders bei der RT dazu neigst das alles in Frage zu stellen, nur weil es Deiner Intuition nicht zugänglich ist. Immerhin ist dabei das Kausalitätsprinzip ja noch gar nicht verletzt. Damit meine ich, dass bei der RT von jedem Bezugssystem aus gesehen die Ursache vor deren Wirkung liegen muß. Bei der Quantenmechanik wird das eher in Frage gestellt. Bzw. wird da sogar in Frage gestellt, ob es überhaupt eine Ursache für eine Wirkung geben muß, etc. Das war der Punkt, an dem sogar Einstein so ähnlich reagiert hat, wie Du es bei der RT tust: Er konnte es nicht glauben, dass das sein kann (das bekannte Zitat: "Gott würfelt nicht!") und lehnte deshalb die QM grundsätzlich ab. Allerdings hat auch er gesehen, dass sie viele Dinge erklären kann, die man sonst nicht erklären könnte (einige Dinge davon hat er sogar selbst damit erklärt, noch bevor es eine Quantenmechanik überhaupt gab) und hat sie deshalb nicht wirklich komplett abgelehnt. Er war nur der Meinung, dass sie unmöglich komplett sein könne, sondern so etwas wie "hidden parameter" existieren müssten, so dass wieder alles streng deterministisch ist. Vielleicht solltest Du Dir auch überlegen, ob Du nicht doch an eine gewisse Richtigkeit der RT glauben magst, wenn Du Dir auch gefühlsmäßig sicher bist, dass einiges irgendwie nicht richtig sein kann. Schon alleine, weil man viele Dinge damit rechnen kann, die wunderbar richtig raus kommen mit der RT, aber mit der klassischen Mechanik leider überhaupt nicht zu erklären sind. Es kann ja trotzdem sein, oder ist sogar wahrscheinlich, dass es noch eine andere Theorie geben wird, die diese ganzen Theorien nochmal verallgemeinert und in ganz speziellen Bereichen Ergebnisse liefern kann, die mit der Realität übereinstimmen, bei der die Ergebnisse der RT nicht mit der Realität übereinstimmen. Es gibt ja auch schon verschiedene Ansätze für solche Theorien.

Gruß
Marco
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 08. Mai 2006 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo dermarkus!

dermarkus hat Folgendes geschrieben:

Dann bin ich also der Beobachter, der in seinem Bezugssystem die Lichtgeschwindigkeit misst. Bist du mit diesem Versuchsaufbau einverstanden?


Ja, ich bin mit Deinem Versuchsaufbau einverstanden. smile



dermarkus hat Folgendes geschrieben:

Wenn ja, dann stelle ich die Frage von oben noch einmal in konkreterer Form:

Ich nehme nun diesen Kasten mit auf Reisen. Woher soll das Licht zwischen den beiden Spiegeln in meinem Kasten wissen, wie schnell es fliegen soll? Wer sagt ihm, wie schnell es fliegen soll? Spürt das Licht, wie schnell ich fliege ? Ob ich mich mit der Erde, der Sonne, der Milchstraße oder dem Universum mitbewege?


Ich würde sagen:

Im Bezug zu Dir, der den Kasten trägt, verändert sich die Fluggeschwindigkeit des Lichts nicht: Eure Relation zueinander bleibt konstant, weil Du den Kasten trägt und mitführt. Ihr seid gleichermaßen von Deiner Eigenbewegung mitgeführt, Eure Geschwindigkeit zueinander bleibt also konstant. Das wäre auch mit einem anderen Objekt als das Licht so, zum Beispiel eine Fliege im Kasten, die hin und her fliegt oder eine unbewegte Katze im Kasten: Die Relation zwischen Euch bleibt konstant, weil Ihr gleichermaßen von derselben Bewegung mitgeführt seid, die hier sozusagen „übergeordnete“ ist. Genauso wie die Relation zwischen Auto und Messgerät konstant bleibt, die gleichermaßen von der Erdrotation mitgeführt werden. Diese konstante Relation ist also nicht „lichtspezifisch“, das ist bekannt und normal bei überlagerten Geschwindigkeiten, da ist nichts Neues oder Geniales dabei, oder?

Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 08. Mai 2006 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo as_string!

as_string hat Folgendes geschrieben:
Hallo!

Das ist nur bei so geringen Geschwindigkeiten, wie sie z. B. Autos (relativ zu uns) erreichen können nicht messbar. Das ist ja auch der Grund, warum man sehr gut im Alltag mit der Galilei-Transformation zurecht kommen kann. Das ist dann eben auch der Grund dafür, warum es uns Menschen so schwer fällt, die Aussagen der RT zu akzeptieren. Das macht sie aber nicht weniger richtig!
Aber man kann das schon beobachten: Es gibt z. B. verschiedene Prozesse, bei dem Teilchen zerfallen in mehrere Bruchstücke, bei denen jeder Teil eine bestimmte Geschwindigkeit mit bekommt. Das können z. B. Kernzerfälle sein oder so... Da müsste ich jetzt selbst nachschauen, welche Versuche da alles durchgeführt wurden.
Man kann diese Zerfälle jetzt bei einem vorher ruhenden Teilchen beobachten und kann sehen, welche Geschwindigkeiten die verschiedenen Produkte nach der Reaktion haben. Man kann das ursprüngliche Teilchen aber auch zuerst auf eine sehr hohe Geschwindigkeit bringen und dann bei dieser Geschwindigkeit den Zerfall beobachten. Wenn man die Geschwindigkeiten der Zerfallsprodukte dann wieder mißt, findet man eben eine Geschwindigkeitsaddition, die genau der Lorenz-Transformation entspricht. Man findet nie ein Teilchen, das eine größere Geschwindigkeit als die Vakuumslichtgeschwindigkeit hat.
Es gibt auch noch sehr viele andere Beispiele, bei denen hohe Relativgeschwindigkeiten auftreten und bei denen man beobachten kann, dass die Galilei-Transformation nicht stimmt, dafür aber die Lorenz-Transformation.
Eine andere Sache ist: Bei einem Beschleuniger kann man sehr Teilchen auf sehr hohe Geschwindigkeiten beschleunigen. Wenn man aber in die Nähe der Lichtgeschwindigkeit kommt, stellt man fest, dass die Teilchen gar nicht mehr deutlich schneller werden, dafür aber anscheinend ihre Masse zunimmt. Man kann noch so viel Kraft auf sie ausüben oder noch so lange eine Kraft auf sie ausüben, das hilft nichts. Sie werden einfach nicht viel schneller als vorher. Die Geschwindigkeit nähert sich immer mehr der Vakuumslichtgeschwindigkeit an, aber sie wird nicht erreicht!
Um solche Effekte zu sehen muß man übrigens nicht unbedingt einen sehr teuren Teilchenbeschleuniger bauen. Ich habe das nur erwähnt, weil dort das alles Alltag ist. Jeder, der an einem solchen Experiment arbeitet muß mit der RT rechnen, sonst würde absolut nichts funktionieren, keine Chance! Aber um das auch etwas billiger zu machen: Elektronen kann man mit relativ geringem Aufwand auf relativistische Geschwindigkeiten beschleunigen. Die sind so leicht, dass sogar als (durchaus wohlhabende) Privatperson einen entsprechenden Versuch aufbauen kann und solche Effekte wie die relativistische Massenzunahme wirklich "sehen" kann (mit "sehen" meine ich "messen", aber letztendlich ist "Sehen" auch auch eine Messung und ein Physiker "sieht" quasi durch seine Messungen).
Auch sonst kommen in der Natur sehr hohe Geschwindigkeiten vor. Das Beispiel mit der Lebensdauer von Myonen z. B. Aber auch ferne Galaxien, die sich sehr schnell von uns weg bewegen, etc.
Eigentlich wundert es mich auch, dass Du besonders bei der RT dazu neigst das alles in Frage zu stellen, nur weil es Deiner Intuition nicht zugänglich ist. Immerhin ist dabei das Kausalitätsprinzip ja noch gar nicht verletzt. Damit meine ich, dass bei der RT von jedem Bezugssystem aus gesehen die Ursache vor deren Wirkung liegen muß. Bei der Quantenmechanik wird das eher in Frage gestellt. Bzw. wird da sogar in Frage gestellt, ob es überhaupt eine Ursache für eine Wirkung geben muß, etc. Das war der Punkt, an dem sogar Einstein so ähnlich reagiert hat, wie Du es bei der RT tust: Er konnte es nicht glauben, dass das sein kann (das bekannte Zitat: "Gott würfelt nicht!") und lehnte deshalb die QM grundsätzlich ab. Allerdings hat auch er gesehen, dass sie viele Dinge erklären kann, die man sonst nicht erklären könnte (einige Dinge davon hat er sogar selbst damit erklärt, noch bevor es eine Quantenmechanik überhaupt gab) und hat sie deshalb nicht wirklich komplett abgelehnt. Er war nur der Meinung, dass sie unmöglich komplett sein könne, sondern so etwas wie "hidden parameter" existieren müssten, so dass wieder alles streng deterministisch ist. Vielleicht solltest Du Dir auch überlegen, ob Du nicht doch an eine gewisse Richtigkeit der RT glauben magst, wenn Du Dir auch gefühlsmäßig sicher bist, dass einiges irgendwie nicht richtig sein kann. Schon alleine, weil man viele Dinge damit rechnen kann, die wunderbar richtig raus kommen mit der RT, aber mit der klassischen Mechanik leider überhaupt nicht zu erklären sind. Es kann ja trotzdem sein, oder ist sogar wahrscheinlich, dass es noch eine andere Theorie geben wird, die diese ganzen Theorien nochmal verallgemeinert und in ganz speziellen Bereichen Ergebnisse liefern kann, die mit der Realität übereinstimmen, bei der die Ergebnisse der RT nicht mit der Realität übereinstimmen. Es gibt ja auch schon verschiedene Ansätze für solche Theorien.


Das alles hat leider gar nichts mit den gestellten und behandelten Fragen zu tun und sorgt nicht gerade für die Übersichtlichkeit der Diskussion... traurig

Die gestellten und behandelten Fragen waren nämlich:

Zitat:
1) Wie kann man behaupten, dass man immer eine konstante Geschwindigkeit zwischen Lichtquelle und Beobachter gemessen hat, wenn Lichtquelle und Beobachter sich relativ zueinander immer in Ruhe befanden?

2) Was ist der Bezug des experimentell gemessenen Werts „c = 300.000 km/s.“?
Die Erdoberfläche? Die Atmosphäre? Die Sonne? Die Milchstraße? Das Universum?


Könntest Du erst einmal gezielt auf diese Fragen eingehen, eher man ganz technische und technologische Einzelheiten diskutiert (Myomen, Teilchenbeschleuniger usw.). Wir wollten ja Aussagen und Grundprinzipien der Relativitätstheorie im Moment im Hinblick auf die Logik untersuchen. Das wäre also hilfreich und weiterbringend, wenn Du auf die aktuelle Fragestellung gezielt und allgemeinverständlich eingehen könntest. smile

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
dermarkus
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
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Beitrag dermarkus Verfasst am: 08. Mai 2006 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Jocelyne Lopez hat Folgendes geschrieben:

Ich würde sagen:

Im Bezug zu Dir, der den Kasten trägt, verändert sich die Fluggeschwindigkeit des Lichts nicht: Eure Relation zueinander bleibt konstant, weil Du den Kasten trägt und mitführt. Ihr seid gleichermaßen von Deiner Eigenbewegung mitgeführt, Eure Geschwindigkeit zueinander bleibt also konstant. Das wäre auch mit einem anderen Objekt als das Licht so, zum Beispiel eine Fliege im Kasten, die hin und her fliegt oder eine unbewegte Katze im Kasten: Die Relation zwischen Euch bleibt konstant, weil Ihr gleichermaßen von derselben Bewegung mitgeführt seid, die hier sozusagen „übergeordnete“ ist. Genauso wie die Relation zwischen Auto und Messgerät konstant bleibt, die gleichermaßen von der Erdrotation mitgeführt werden. Diese konstante Relation ist also nicht „lichtspezifisch“, das ist bekannt und normal bei überlagerten Geschwindigkeiten, da ist nichts Neues oder Geniales dabei, oder?


Ich wiederhole das nochmal, um sicherzugehen, dass wir uns richtig verstehen: Du sagst also, dass ich mit meinem Kasten immer ganz genau dieselbe Lichtgeschwindigkeit messen werde, egal wie schnell ich mit diesem Kasten durch die Gegend fliege? (Dass ich also in jedem Bezugssystem, das sich mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, denselben Wert für die Lichtgeschwindigkeit messen werde ?)

Und würdest du dann auch sagen, dass es dabei nicht darauf ankommt, in welche Richtung ich diesen Kasten gedreht halte? Dass ich also genau dieselbe Lichtgeschwindigkeit messe, wenn ich den Kasten einmal entlang der Flugrichtung halte und ein anderes Mal senkrecht dazu? Dass das Ergebnis meiner Messung der Lichtgeschwindigkeit also nicht davon abhängt, entlang welcher Richtung das Licht hin- und herfliegt?
as_string
Moderator


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Beitrag as_string Verfasst am: 08. Mai 2006 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

OK. Ich bin da vielleicht etwas abgeschweift. Allerdings dachte ich eigentlich auf die beiden Fragen doch geantwortet zu haben.
Meine Antworten wären also:

1) Es stimmt nicht, dass die Quelle in dem System immer in Ruhe war, in dem die Lichtgeschwindigkeit gemessen wurde. Als Bsp. dafür nehmen wir Atome, die man recht schnell bewegen kann. Atome können Licht aussenden (wenn sie aus einem angeregten in einen niedrigeren Zustand wechseln). Für dieses Licht kann man die Ausbreitungsgeschwindigkeit bestimmen und mißt im Laborsystem, das ja relativ zu den Atomen sehr schnell bewegt ist, trotzdem wieder die Vakuumslichtgeschwindigkeit.

2) Egal, was man als Bezug nimmt: Die Lichtgeschwindigkeit wird in allen diesen Systemen immer gleich gemessen. Egal, ob ich mich auf der Erde befinde und vom selben Licht die Geschwindigkeit in meinem System messe oder auf der Sonne oder sonst wo: Es kommt immer der selbe Wert raus.

Der Grund, warum ich da manchmal zu solchen Dingen wie Teilchenbeschleuniger abschweife ist einfach: Das einzige Ausschalggebende für die Physik ist das Experiment. Man kann sich mit noch so vielen Dingen schwer tun, wie z. B. mit dem Einsehen, dass das so ist, wie ich es unter 2) geschrieben habe, aber wenn das Experiment genau das ergibt, dann ist es halt so, egal ob ich die Vorstellung "mag" oder verstehen kann oder für "unlogisch" halte.

Gruß
Marco
Franzl
Gast





Beitrag Franzl Verfasst am: 08. Mai 2006 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich versuch nocheinmal Folgendes: Stell dir einen Elektronenbeschleuniger vor, der Elektronen auf einer Kreisbahn hält. Diese Elektronen werden dann Licht abstrahlen (in Form von Kugelwellen). Man kann Elektronen mittlerweile auf 99.9999% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen (ich meine hiermit gegenüber der Beschleunigeranlage), also sagen wir auf ungefähr c. Jetzt misst ein gegenüber der Beschleunigeranlage ruhender Mensch (oder Apparat) die Geschwindigkeit der Photonen. Der stellt dann NICHT fest, dass die Photonen sich mit der doppelten Lichtgeschwindigkeit oder mit Geschwindigkeit 0 bewegen (je nachdem in welche Richtung man misst), wie es die Galilei-Transformation voraussagt, sondern mit c. Und das sind experimentelle Fakten. Die Galilei-Transformation ist also nachweislich falsch.

Ich denke, in diesem Falle ist alles bezgl. Bezugssystem auch eindeutig geklärt.

Laut Galilei-Transformation müsste es ja demnach möglich sein, Licht mit einer Geschwindigkeit von wenigen metern/stunde zu sehen: Stell dir nämlich vor, du schaltest deinen Beschleuniger nach kurzer Zeit wieder aus, dann wäre das Licht mit Geschwindigkeit 2*c schon aus dem Labor heraus, das Licht, das entgegen der Bewegungsrichtung abgestrahlt wird, bleibt noch einige Tage(oder Jahre, weiß ich nicht genau *gg*) im Labor und könnte somit gemessen werden. Kommt das deiner brillanten Intuition nicht ein bisschen komisch vor?
Jocelyne Lopez



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Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 08. Mai 2006 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo dermarkus!

dermarkus hat Folgendes geschrieben:


Ich wiederhole das nochmal, um sicherzugehen, dass wir uns richtig verstehen: Du sagst also, dass ich mit meinem Kasten immer ganz genau dieselbe Lichtgeschwindigkeit messen werde, egal wie schnell ich mit diesem Kasten durch die Gegend fliege? (Dass ich also in jedem Bezugssystem, das sich mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, denselben Wert für die Lichtgeschwindigkeit messen werde ?)

Und würdest du dann auch sagen, dass es dabei nicht darauf ankommt, in welche Richtung ich diesen Kasten gedreht halte? Dass ich also genau dieselbe Lichtgeschwindigkeit messe, wenn ich den Kasten einmal entlang der Flugrichtung halte und ein anderes Mal senkrecht dazu? Dass das Ergebnis meiner Messung der Lichtgeschwindigkeit also nicht davon abhängt, entlang welcher Richtung das Licht hin- und herfliegt?


Ja, ich würde es in diesem Fall sagen.
Es handelt sich hier um überlagerte Geschwindigkeiten, die dabei immer logischerweise konstant zueinander bleiben.

Das versteht man am Besten, wenn man gedanklich für das Objekt im Kasten die Eigengeschwindigkeit 0 voraussetzt, zum Beispiel eben eine unbewegte Katze im Kasten: Die Geschwindigkeit der Katze, egal in welche Richtung Du Dich bewegst, wird sich immer mit Deiner eigenen Geschwindigkeit addieren: Also die Katze wird sich hier immer konstant mit Deiner eigenen Geschwindigkeit im Raum bewegen, egal in welcher Richtung. Die Katze wird immer zu Dir, der den Kasten trägt, eine konstante Geschwindigkeit beibehalten, egal wie schnell Du Dich bewegst und egal wie schnell sie sich bewegt. So sehe ich das.

Liebe Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez



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Wohnort: Hamburg

Beitrag Jocelyne Lopez Verfasst am: 08. Mai 2006 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo as_string!

as_string hat Folgendes geschrieben:
Hallo!

OK. Ich bin da vielleicht etwas abgeschweift. Allerdings dachte ich eigentlich auf die beiden Fragen doch geantwortet zu haben.
Meine Antworten wären also:

1) Es stimmt nicht, dass die Quelle in dem System immer in Ruhe war, in dem die Lichtgeschwindigkeit gemessen wurde. Als Bsp. dafür nehmen wir Atome, die man recht schnell bewegen kann. Atome können Licht aussenden (wenn sie aus einem angeregten in einen niedrigeren Zustand wechseln). Für dieses Licht kann man die Ausbreitungsgeschwindigkeit bestimmen und mißt im Laborsystem, das ja relativ zu den Atomen sehr schnell bewegt ist, trotzdem wieder die Vakuumslichtgeschwindigkeit.


Mit welchen Experimenten hat man die Geschwindigkeit von Atomen gemessen, die Licht aussenden? Mir sind solchen Meßexperimente nicht bekannt, obwohl ich mich seit ca. 2-3 Jahren mit den Experimenten zur Messung der Lichtgeschwindigkeit intensiv beschäftigt habe.
Hier zum Beispiel eine kleine Aufstellung (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) der offiziell annerkannten Experimente zur Messung der Lichtgeschwindigkeit, die 1983 zur administrativen Festsetzung von c geführt haben:

Meßversuche:

1600 - kein Ergebnis (Galileo Galilei, Stoppuhr)
1676 - 214.000 km/s Ole Römer, astronomische Beobachtungen
1728 - 295.000 km/s James Bradley, astronomische Beobachtungen
1849 - 315.300 km/s Louis Fizeau,
1862 - 298.000 km/s Foucault
1878 - 300.140 km/s Michelson
1879 - 299.910 km/s Michelson
1881 - 299.810 km/s Newcomb
1882 - 299.860 km/s Newcomb
1882 - 299.853 km/s Michelson
1885 - 299.860 km/s Newcomb
1902 - 299.901 km/s Henri Perrotin
1927 - 299.796 km/s Michelson,
1924 - 299.802 km/s Michelson
1926 - 299.798 km/s Michelson
1932 - 299.774 km/s Pease/Pearson
1956 – 299.792,7 km/s Wadley
1956 – 299.791,9 km/s Rank
1956 – 299.792,4 km/s Edge
1956 – 299.792,2 km/s Edge
1957 – 299.792,6 km/s Wadley
1958 – 299.792,5 km/s Froome
1960 – 299.792,6 km/s Kolibayev
1966 – 299.792,44 km/s Karolus
1967 – 299.792,56 km/s Simkin
1967 – 299.792,50 km/s Grosse
1972 – 299.792.462 m/s Bay,Luther,White
1972 – 299.792.460 m/s NBS (Boulder)
1973 – 299.792.457,4 m/s Evenson et. al.
1973 – 299.792.458 m/s NRC, NBS
1974 – 299.792.459 m/s Blaney
1978 – 299.792.458,8 m/s Woods
1979 – 299.792.458,1 m/s Baird
1983 – 299.792.458,6 m/s NBS


Administrative Festlegung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit:

1983: 17. Generalversammlung für Masse und Gewicht: 299.792.458 m/s

Festlegung der absoluten konstanten Lichtgeschwindigkeit und neue Definition der Maßeinheit "Meter" (kürzer als der vorherige Urmeter). Nach der neuen Eichung des Meters nach der Lichtgeschwindigkeit können keine neuen Versuche stattfinden.


So viel ich weiß, wurden alle dieser Experimente mit fest auf dem Boden befestigten Lichtquellen und fest auf dem Boden befestigten Beobachtern (Meßanordnungen) durchgeführt. Ich kenne bis jetzt keine annerkannte Experimente, die mit bewegten Lichtquellen oder mit bewegten Meßgeräten durchgeführt wurde, obwohl ich zigmal die Fragen gestellt habe. Kennst Du welche? Wie waren die Meßanordnungen? Wer hat sie durchgeführt? Wann? Wie waren die Meßergebnisse?


as_string hat Folgendes geschrieben:


2) Egal, was man als Bezug nimmt: Die Lichtgeschwindigkeit wird in allen diesen Systemen immer gleich gemessen. Egal, ob ich mich auf der Erde befinde und vom selben Licht die Geschwindigkeit in meinem System messe oder auf der Sonne oder sonst wo: Es kommt immer der selbe Wert raus.


Siehe oben.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 08. Mai 2006 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Was verstehst du denn unter einer Lichtquelle? Was sendet denn dieses Licht aus? Bei dir klingt es so, als ob du eine ortsfeste Lichtquelle hast, deren Position du perfekt kennst. In einem Laser weiss man auch nicht genau, in welche Richtung sich ein Elektron bewegt hat, als es sein Photon ausgesand hat. Manche Elektronen haben sich sicher in Richtung des späteren Laserstrahls bewegt, manche in die Entgegengesetze. Aber der spätere Lichststrahl ist nachher auf große Entfernungen kohärent, dass heisst, wenn es unterschiedliche Geschwindigkeiten unterhalb der Photoen geben würde, wären sie messbar.
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